1,2 Billionen Bäume als Waffe gegen die Klimakrise

Bisher besteht der Kampf gegen die Klimakrise hauptsächlich aus Schadensbegrenzung, die erst diskutiert und anschließend auch noch umgesetzt werden muss. Es gibt aber auch eine "Waffe", die anscheinend effektiver ist als bisher gedacht: Bäume. Forscher der Uni Zürich haben nämlich ausgerechnet, dass man 1200 Milliarden Bäume pflanzen müsste, um 2/3 unseres kompletten CO2-Ausstoßes einigermaßen auszugleichen.
Das klingt erstmal einfach. Tatsächlich benötigt man für die knapp 1 Milliarde Hektar Wald aber die Fläche der gesamten USA und sucht derzeit nach freien Plätzen. Funfact: hätte die Menschheit auch nur die Hälfte aller abgeholzten Bäume einfach stehen lassen, müsste sie jetzt genau gar nichts tun - und sowas wie eine Klimakrise gäbe es vermutlich gar nicht.

Derzeit wachsen auf der Erde 3040 Milliarden Bäume. Pro Kopf entfallen auf jeden Menschen rund 400 Exemplare - das haben Forscher 2015 ermittelt. Doch die Zahl der Bäume schrumpft. Jährlich gehen zehn Milliarden Stück verloren. Die Menschheit habe den ursprünglichen Baumbestand wahrscheinlich schon um die Hälfte reduziert, vermuten die Forscher.
Seit Langem sei bekannt, dass dieser Trend umgekehrt werden müsse, um der Klimakrise entgegenzuwirken. Wie viel damit aber erreicht werden kann, war bis dato unklar: "Die Wirkung ist viel größer als wir vermutet haben", erklärt Bastin. (spon)


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