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Ein Beitrag geteilt von beeple (@beeple_crap) am


Ich muss euch enttäuschen. Peter Lustig gibt es hier leider nicht zu sehen (aber hier). Dafür aber dieses neue Kunstwerk von meinem Lieblings-Dystopia-Illustrator Beeple, das viel mehr wie ein Löwenzahn-Intro aus der Endzeit aussieht und den blumigen Namen "Grow" trägt. Diesmal growt aber nicht die Wirtschaft, sondern die gute alte Natur. Im Klartext: Post-Wachstumsökonomie statt Post-Apokalypse. 🌿

“"People are suffering. People are dying. Entire ecosystems are collapsing. We are in the beginning of a mass extinction and all you can talk about is money and fairy tales of eternal economic growth - how dare you!”
- Greta Thunberg

Während Deutschland im Jahr 2019 Weltmeister im Papier- und Verpackungsmüllverbrauch ist, Kohlekraftwerke aktuell noch fast 2 Jahrzehnte die Luft verpesten dürfen und immer mehr und immer größer werdende Autos unsere Städte einnehmen, hatte Peter Lustig schon vor einigen Jahrezehnten auf alles eine Antwort.
Bereits 1982 hatte Peter keine Lust mehr auf doofes Plastik und kritisierte die Verpackungsindustrie. Noch vor den 90ern nutze er Solarzellen und bastelte ein Photovoltaik-Basecap für einen Walkman. Und schon 1992 träumte er im Stau von mehr öffentlichen Verkehr, Carsharing und Mini-Elektroautos, die durch Sonnenenergie betrieben werden.
Selbst das nostalgische Fernsehprogramm aus und sogar vor meiner Kindheit hatte offensichtlich schon mehr Plan von Nachhaltigkeit als die deutsche Bundesregierung 30 Jahre später. Lustig, Peter. Damals erklärte ein alter weißer Mann den Kids, was besser für die Umwelt ist. Heute ist es bei FridaysForFuture andersrum.
Das gute alte Löwenzahn war seiner Zeit scheinbar weit voraus - und ich finde das schöne Intro, in der die Natur sich ihr Territorium zurückerobert heute sogar noch ein bisschen schöner. 🌼