Fantastische Elektrosounds & märchenhafte 3D-Animation. Eine durchaus gute Kombination. Auch im Video von Producer Reid Willis & Motion-Designer Fernando Lazzari, das ein bisschen wie ein Traum über aussieht. Nur eben mit besserer Grafik.

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Videokünstler und Comedy-Autor Nick DenBoer hat das weirdeste Zeug von seinem weirden Zeug mal zusammengeschnitten und in ein kleines Best-Of verpackt. Und das Ergebnis sieht ein bisschen so aus, als würde man unter dem Einfluss von viel zu vielen Drogen vom Internet träumen. Welcome to Insanity.


Eine Definition von Heimat hatten wir hier ja schon mal. Die zusammengeschnipselten Video-Fetzen von Peter Paasch treffen den Begriff auf eine crazy Art und Weise aber auch ganz gut. Und alles ist mindestens so absurd wie die Tatsache, dass es überhaupt ein Heimatministerium gibt.

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Claudiu Voicu hat After Effects für sich endteckt und einen Snowboard-Trip im 80's-Look rausgeballert, der aussieht, als hätte man zu viel von den schönen bunten Pillen genommen. Mit Robo-Streisand, strangen things und Synthies. Video-Edit-Skills vom Allerfeinsten.

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Falls ihr in eurem eigenen Leben gerade mal wieder zu nix kommt, schlüpft doch einfach mal für 8 Minuten in das von Nigel Sylvester und cruist mit dem BMX, fahrt Achterbahn, mampft mit euren Dudes hunderte Chicken Nuggets, raucht 'ne Zigarre, nippt ein Glas Cognac und trefft eure Freundin in Paris. Und so gut video-editiert, dass ihr euch dabei gar nicht langweilen könnt. Fuckin' well done.

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Gut, polnischer Rap ist jetzt nicht so meins. Aber das Musikvideo vom Designteam takie.pany zu Taco Hemingway' Deszcz na betonie (Regen auf Beton) gefällt mir grafisch so unfassbar gut, dass ich gar nicht anders kann, als es hier zu verlinken.


Und damit ihr und ich nicht dumm sterben müsst, hau' ich die ohne Gewähr übersetzten Lyrics gleich mit dazu (nach dem Clique):

[Verse 1]
I'm returning back to Warsaw with the express train
I left her in the hotel
Saying: "gotta go, i'll have work to do"
Every problem i had already is overdue
I return to the music
as long as the ether i'm given (?)
Half a year and my identity still known to you
Everybody around still beating on foam
You asked: "Where is Fifi?"
He was hidden on the coast
There i spent the whole marble summer, licking wounds
In my head two different worlds bite each other
I want to be beyond the mainstream
But i'm tempted by the platinum's spectrum
On the one hand, i'd like to shrug off writing rap
On the other i'd like to make money, and feel nothing besides
I thought of a new project
Which will crush my writer's block
And crush walls in my head
But now i'm sitting in Warsaw, with a cup of motorized lury (i don't know what lury means)
Being afraid of forgetting the smell of your skin
[Refrain]
Your skin smells like the last days of vacation
Today the air smells like the last days of vacation
rain on concrete, rain on concrete
Your skin smells like the last days of vacation
What good does me the train do if you're not on the station?
And the music breaks like a Hejnal Mariacki (which is a traditional polish trumpet call in Krakow. See here)
[...]
[Verse 2]
People in love want suffering (pathos)
I try to be normal, and for that i have a way
I won't tell you that your presence is like fate
Or finches (or some other birds?)
Or a fucking lotus flower
Rather like the smell of good coffee in the morning
Short sleeves on a warm day, the smell of cut grass
Full tank, empty road, a series of green lights
The radio plays a song of one of your unknown bands
You're like an unexpected tax return
Long weekend for the drowned in the morgues
Where everybody around doesn't sound like
Your voice still asleep
Like the sound of vinyl in the morning
Sound of rain, which beats on the concrete
Dumming on the windows, when you fall asleep alone
Just like with a woman
When you wake up at dusk, immediatly feeling anxious
You grab your jacket, everything is there
Wallet, keys, phone
[Refrain]
And her hair smells like the last days of vacation
[...]
[Verse 3]
The express train coming to a halt
Warsaw station, nobody is waiting for me
Incognito, since i have no beard
Don't try to find me on the internet, there are no posts
My words are always modest, without any embellishment
My Intentions are good, there are no spikes
My life changes since i began to sing in polish
Now i got to flee, see you in the wax (?)
[Refrain]

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Okay. Macht euch bereit. Jetzt kommt so richtig weirder Shice. Und er sieht aus wie ein mit VHS aufgenommenes YouTube-Video, kommt aber direkt vom Sundance (bzw von Daniel Moshel). Das ist dann aber auch wirklich schon alles, was ich dazu sagen kann - den Rest des Videotrips muss mein Gehirn noch verarbeiten.
PS: hier der erste Teil.


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Ein oscarreifes Portrait über 3 Bonebreakdancer, die quer durch den Spirit of New York tanzen. Mit flexigen Moves, wunderschönen Bildern und 1A-BigApple-Atmoshräre. It's Showtime.

Erosion is a short film by Brandon Bloch, Tim Sessler and Brandon Bray - starring Dayrome “Bad Day” Wright, Kester “Flexx” Estephane, Anthony “Laiden” John and Makaveli Qu.
Music: Insightful - Black Dress


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Den Videosampler Eclectic Method hatte ich hier ja schon öfter. Allerdings noch nie mit einem DJ- und VJ-Live-Set. 40 Minuten geremixte Electromucke gepaart mit YouTube-Schnipseln - und sogar hörbar. Coole Nummer - darf er von mir aus gerne jeden Monat machen.

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Brett Novak's Kunstwerke sind und bleiben skate of the art. So auch sein neuesters Skatevideo Kurzfilm, in dem alles rückwärts abläuft, außer das, was nicht läuft, sondern skatet.
Und weil ich es mir jedes Jahr mindestens einmal anschauen muss: hier nochmal alle Filme von ihm und seinem skatenden Kompagnon Kilian Martin:

Der französische Videomacher Zac Turgeon ist für einige Wochen durch Indonesien gereist. Dabei hatte er nicht viel mehr als eine Kamera und einen Laptop. Und jetzt ratet mal, was er damit gemacht hat. Richtig. Videokunst. Oder anders: Urlaub für die Augen. 

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Eigentlich hatte ich hier ja grad was vom Burning Man und wollte euch nicht schon wieder vorschwärmen, wie schön es denn dort aussieht. Ari Fararooy lässt mir aber keine andere Wahl. Auch der zweite Teil seiner Burning Moments (hier der 1.) ist wie Süßigkeiten für die Augen. 

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