"Natürlich", "gesund" und für die "tägliche Ernährung empfehlenswert". Eine alte Nutella-Werbung aus der Brigitte, 1975. Ausgebuddelt aus der nostalgischen Reklame-Sammlung des Reklame-Twitteraccounts von diesem bewerbenswerten "Werbe"-Projekt. Ich bin dann mal was für meinen Körper tun und löffle meine Haselnuss-Palmöl-Eiweiße mit "vielen" Vitaminen und "etwas" Zucker direkt aus dem Glas.

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Vor fast genau 47 Jahren wurden Passanten auf dem Ku'Damm gefragt, ob sie schon mal irgendwas "frustriert" hat und anscheinend kannten damals das Wort noch nicht mal alle. Und zumindest in einer von meinen drei Lieblingsantworten findet ihr euch bestimmt auch gegenwärtig wieder. Ich fühle mich - je nach Tagesform - zu allen verbunden:

- "ICK HABE HUNGER!!1
- "Wat? Dat kenn' ick nich."
- "Mich frustriert alles - dit janze beschissene Dasein."

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Die Zukunft sah ja früher noch ganz anders aus. Zum Beispiel als im Jahr 1972 eine ZDF-Doku über die Welt von morgen lief, in der uns Hochfrequenzöfen, drahtlose Hausschaltplulte und eine 25-Stunden-Arbeitswoche vorausgesagt wurden. Ich warte immer noch auf Letzteres.

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Gerade übers Fernseharchiv vom SRF auf YouTube gestoßen und mich durch Mini-Reportagen aus den 70ern, 80ern und 90ern geklickt. Ist zwar alles auf schwizerdütsch und klingt manchmal wie Kaudawelsch, dafür fühlt man sich aber wie in einer medialen Zeitmaschine, die von alten neuen Trends berichtet. Über das Mini-Kopfhörer-Rekorder-Fieber, die neueste technische Errungenschaft namens Handy und gefährliche Jeans.




Keine Ahnung, wie das in Österreich damals so genau aussah. Aber ich finde ja Bier heutzutage wirklich billig. Nicht, dass mich das stören würde, aber ich war auch schon in Shops, da hab' ich ein Bier statt 'nem Wasser gekauft, weil es billiger war. Naja, egal. Erstmal ein Feierabendbier. Prost.

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Heute ist der Tag des Bieres. Und zur Feier des Tages gibt es die Sendung mit der Maus. Von 1972. Und natürlich über das Lieblingsgetränk der Deutschen: das Flüssigbrot - und wie es geboren wird. Voll automatisch nämlich (automatisch voll wird man beim Zuschauen allerdings leider nicht). Ich sage trotzdem: Prost!

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Heute sind die 70er kurz zu Besuch. Und mitgebracht haben sie dieses wundertolle Video aus einer Jugenddisko in Hamburg-Billstedt. Ich war damals noch nicht auf der Welt, aber wenn, hätt' ich eventuell auch in dieser Runde gesessen und geschnackt. Und getanzt. Und gesoffen.

"Auf der Flucht vor Problemen und ihrer Einsamkeit kommen sie hier her. Und tanzen. Und trinken. Manch einer vier bis fünf Flaschen Bier am Abend."

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"Graffiti - Fun or Dumb?" ist ein Lehrfilm aus dem inzwischen recht weit entfernten 1976. Er sollte Jugendliche davon überzeugen, dass Graffiti schlicht und einfach als dumm und albern abzustempeln ist.
Aus heutiger Sicht würde man wohl eher den Film hier mit diesen Adjektiven verzieren, dennoch ein schönes Stück Zeitgeschichte.

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