"Klassische" Musik zum Sonntag. Mit einem kleinen Orchester-Konzert aus dem Cercle. Diregiert und elektronisch unterstützt vom ungarischen Produzenten Worakls, der sein komplettes letztes Album so eingespielt hat. Es trägt den nicht allzu originellen Namen: Orchestra.


Die fast schon traditionelle Ronny-Sammlung der Fusion-Playlists mit allem, was sich auf soundcloud auch dieses Jahr wieder so finden lässt. Bisher sind es stolze 200 Sets. Das sollte für 'nen hoffentlich guten Festival-Sommer reichen. Erstmal jedenfalls. Ich wünsche viel Spaß beim Durchstöbern von insgesamt fast 400 Stunden Musik.


Passend zum Wochenende, an dem ihr bestimmt mal wieder in einen Club steppt, weil ihr ja nicht jedes Wochenende eine Serie nach der anderen vom Sofa aus durchbingen könnt, informiert euch ZDF Kultur über Electronic Dance Music. Damit ihr auch gut vorbereitet seit auf der Tanzfläche und nicht nur so da steht wie ein ungebildeter Kulturbanause. Und falls hier selber ein supercooler DJ sein wollt und die Hits auflegen möchtet - hier die aktuelle Playliste von David Guetta:


Flume braucht man eigentlich niemandem mehr vorstellen, der sich für elektronische Musik begeistert, er tut es netterweise aber trotzdem nochmal. Im Titel seines neuesten Mixtapes (Hi, Flume). Noch viel netter ist allerdings, dass er es für alle auf YouTube hochgeladen hat. Mit ausschließlich eigenen und teilweise auch neuen Songs. Und sogar mit schick produzierten Visuals von Jonathan Zawada. Im Prinzip spendiert der australische Producer-King euch also ein 42 Minuten langes Musikvideo. Und ich gucke und vor allem höre mir das jetzt in voller Länge an. Jawoll.

Tracklist:
0:01 Flume – Hi This Is Flume
0:28 Flume – Ecdysis
2:12 Flume ft. HWLS & Slowthai – High Beams
5:35 Flume – Jewel
8:48 Flume – ╜φ°⌂▌╫§╜φ°⌂▌╫§╜φ°⌂▌╫§
9:21 Flume – Dreamtime
11:35 SOPHIE – Is It Cold In The Water (Flume & EPROM Remix)
16:22 Flume ft. JPEGMAFIA – How To Build A Relationship
19:26 Flume – Wormhole
21:48 Flume ft. SOPHIE & Kucka – Voices
23:42 Flume – MUD
25:10 Flume – Upgrade
26:56 Flume – 71m3
28:16 Flume – Vitality
29:55 Flume – Daze 22.00
32:10 Flume – Amber
34:34 Flume ft. EPROM – Spring


via

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Delta Notch hat sich sehr viel Zeit genommen und den halben Tag in seiner Wohnung verbracht. Vorm DJ-Pult. Das Ergebnis ist ein 12-stündiges Set, das sich durchaus hören lassen kann, wenn man denn auf Deephouse und chillige, aber hin- und wieder doch nach vorne gehende Electroklänge mit melancholisch melodiösen Beats steht.
In der dementsprechend seeehr langen Tracklist findet ihr u.a. Aphex Twin, Four Tet, Trentemøller, Dominik Eulberg und Paul Kalkbrenner. Damit dürftet ihr dann zumindest musikalisch ganz gut durch den Tag kommen (oder durch die Nacht, je nachdem). Und falls ihr nichts verpassen wollt: es gibt sogar 3 Pinkel-Pausen, die man eigentlich zum lernen nutzen soll.

Tracklist (mit Timestamps):
...weiterlesen "Delta Notch – 12 Hour Study Mix: Ein halbtägiges DJ-Set aus einer Wohnung im drölften Stock"

Pixelart by Valenberg
Ich habe mich wieder ein bisschen mit Soundcloud angefreundet, das mir inzwischen auch gar nicht mal so schlechte Empfehlungen auf die Startseite knallt und fühle mich da ja immer noch wohler beim durchstöbern als beim Massenmarkt einnehmenden Konkurrenten spotify.
Folglich hab' ich auch jede Menge Mucke gehört - sowohl neuen als auch alten Shit - und habe mal ein kleines BestOf-FutureGarage in eine Playlist gemixt, die stimmungsmäßig ganz gut in meinen Winter im Jahr 2019 passt (inklusive 3-4 etwas klar klingender Elektronika- und Chillhop-Ausbrüchen). Läuft jetzt bei mir bis April oder wann auch immer es draußen nicht mehr grau ist durch. Oder zumindest die nächste Stunde.

GIF by Valenberg


Chilliges Elektronika-Set von Sorsari (Terrorhythm Recordings) für eine hoffentlich genauso chillige Stunde.


Der Pitchfork-Channel hat Jon Hopkins' Live-Session vom Villain hochgeladen und gönnt euch ganze 32 Minuten voller Bass-Ekstase vom Großmeister der elektronischen Tanzmusik.

Tracklist:

Singularity
Emerald Rush
Open Eye Signal
Luminous Beings


Happy Release-Day: Robot Koch ballert heute nach seinem von mir sehr geschätzten Hypermoment 2015 sein nächstes Solo-Album heraus: Sphere. Die neue Platte ist gleichzeitig Soundtrack für Visual-Live-Shows, die das Tour-Programm in Planetarien stattfinden lässt. Klingt spannend. Und alles, was ich bis jetzt gehört habe, hat auf jeden Fall den gewohnten Robot-Koch-Vibe und ist wie immer atmosphärisch as fuck. Oldschool-Future-Ambiente-Sounds mit Style - und viel Liebe.

The album Sphere will be released on his own imprint, Trees and Cyborgs, in October 2018.

The sonic world Koch creates on Sphere is cinematic, dark, visceral and melodic, taking the listener on a trip deep into inner/outer space.

Sphere is also the soundtrack to Robot Koch`s ambitious new live show, which he has been developing in cooperation with the Zeiss Planetarium in Berlin. Together with visual artist Mickael Le Goff, he created a show for an immersive full dome experience with surround sound. The live show will contain custom made dome projection visuals and music written and produced for a 3D / AV environment.

The result is an immersive experience that will premiere at the Zeiss Planetarium in Berlin for the Red Bull Music Academy Festival in October 2018, kicking off a tour in 2019 performing the show in planetariums worldwide as well as at music festivals capable of full dome shows.
The theme for the live show and the album is the exploration of inner and outer space, the balance between nature and technology, and the quest for the unknown which is ultimately a search for oneself.


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Die italienische DJane Künstlerin Giorgia Angiuli beherrscht dank einer klassischen Ausbildung als Musikerin etliche Instrumente, hat jahrelang in einer Metal-Band gespielt, widmet sich aber inzwischen der elektronischen Musik. Durch ihre große Vorliebe für Katzen, Einhörner und vor allem Kinderspielzeug kommt es nicht selten vor, dass sie während ihrer Live-Sets auch mal Sounds mit der Mini-Plastik-Gitarre oder der Spielzeugpistole produziert.
Und ich mag ja diese Mischung aus Kompetenz und leicht trashig. Bei Cercle könnt ihr euch mehr als eine Stunde lang von ihrem Talent überzeugen. Dort spielt sie u.a. eine Tröte.


Ende September bringt der Electro-Producer Mitch von Arx sein erstes Album (Pyramids) beim Berliner Label Project Mooncircle raus. Vorab hat er fürs Lowdown-Magazine ein Mixtape abgefeuert, das ich schon beim ersten Blick auf die Tracklist mochte. Mit dabei u.a. Nuage, Long Arm & Four Tet. Elektronische Sommerausklangsmusik at it's best.

„I’ve selected current and older tracks that seemingly evoke similar themes to my album ‘Pyramids’… natural elements, seasonal cycles, temporal & spacial movement… states of flux. Pushing through late summer with hazy grooves and textures.“

Tracklist:
Mitch von Arx - Fonte [Project Mooncircle]
Bon Voyage Organisation - Mirage Sur Le Nil (Paradis Rework) [Columbia]
Feon - The Sun Is High [Optimo Music]
Morcheeba - It’s Summertime (Lindstrom & Prins Thomas Remix) [Fly Agaric]
Nuage - Secret Jungle [Project Mooncircle]
Mitch von Arx - Mist (Edit) [Project Mooncircle]
Pharaohs - Air Kiribati [International Feel Recordings]
Long Arm - Fly Through Thunderclouds [Project Mooncircle]
Blackboxx - Body Of Water [Finest Ego]
Four Tet - She Moves She [Domino]
The Field - Over The Ice [Kompakt Germany]
Nymad - Winter [Finest Ego]
Nathan Fake - Cloudswept [Ninja Tune]
Mitch von Arx - Pyramid [Project Mooncircle]

via


Der französische Boiler Room aka Cercle lässt DJs an Locations auftauchen, an denen sonst keine DJs auftauchen. Diesmal haben sie die deutsche Techno-Ikone Stephan Bodzin aufs schweizer Schilthorn gestellt und ihn während des Sonnenuntergangs in 3000m Höhe sein Set abfeuern lassen. Schönes Ding.