Dieser immer noch großartige Track von Bicep lässt euch zurück in die Zeit reisen, als ihr noch regelmäßig raven wart und ihr schon etwas verballert von den vergangenen zwei durchzechten Nächten den letzten Song des Abends (bzw. Morgens) hört. Selbst, wenn ihr das nie getan habt.
Und das Video zum gerade mal 2 Jahre alten Rave-Hit, der wie eine Electro-Hymne aus den 90ern klingt, fängt dieses melancholisch abzappelnde Nostalgie-Gefühl nicht nur sehr gut ein, sondern ist auch eines der seltenen Exemplare auf YouTube, wo es Freude macht, die Kommentare zu lesen. Ich weiß jetzt jedenfalls, was ich am Wochenende machen werde: Diesen Song hören und gedanklich in Erinnerung schwelgend tanzen. Bis Montag. Oder für immer.

"This song is the ghost of rave's past."

"Sounds like the end of the world in an melancolic way."

"This is one of them tunes that makes your soul shiver, I felt almost as if I was part of the 90s rave scene even though I was born in 88, fuckinell what a weird but wonderful feeling, just wow, keep on raving people :)"

"Someone said this song is Wonderwall for people who like ketamine and... they're not wrong"

"This song would have been great for T2 trainspotting"

"this song makes me feel nostalgic for a time when i wasn't alive."

"It gives me a nostalgia for all the parties I've been to, but also all the parties I've not. Spectacular."

"This video.
The comments.
My own rave memories
Tune is heaven."


Keine Ahnung, ob er oder sie auch aus Frankreich kommt oder eigentlich ein Roboter ist, aber anscheinend haben Justice und Daft Punk irgendwann mal ein Kind gezeugt und das Ergebnis trägt heute den Namen: KLOUD.

KLOUD, n /kloūd/ the infinite network of intelligence, or data, collected and processed to secure local servers on the Internet; primarily used to create a feeling of artificial social well-being.




...weiterlesen "Ein Mix aus Justice und Daft Punk: KLOUD"


Falls ihr für eure partywütigen Freunde zur anstehenden Silvester-Fete oder einsam und allein zuhaus ein paar Beats und Bässe statt Böller und Raketen zum Jahreswechsel ballern und durch die Boxen schießen wollt: Hier eine kleine Ladung audiovisueller neuer Live-Set-Shows, die ordentlich knallen - von Justice, Floating Points & Aphex Twins. Damit könnt ihr das neue Jahr meinetwegen auch sehr gerne laut begrüßen.


Gerade für mich entdeckt: Das blaue Buch von Tor gibt's auch als wundervolle Remix-Version mit u.a. CloZee, littlepeople und mindestens genau so breit klingenden Electrosoundflächen wie auf dem Original.


"Klassische" Musik zum Sonntag. Mit einem kleinen Orchester-Konzert aus dem Cercle. Diregiert und elektronisch unterstützt vom ungarischen Produzenten Worakls, der sein komplettes letztes Album so eingespielt hat. Es trägt den nicht allzu originellen Namen: Orchestra.


Die fast schon traditionelle Ronny-Sammlung der Fusion-Playlists mit allem, was sich auf soundcloud auch dieses Jahr wieder so finden lässt. Bisher sind es stolze 200 Sets. Das sollte für 'nen hoffentlich guten Festival-Sommer reichen. Erstmal jedenfalls. Ich wünsche viel Spaß beim Durchstöbern von insgesamt fast 400 Stunden Musik.


Passend zum Wochenende, an dem ihr bestimmt mal wieder in einen Club steppt, weil ihr ja nicht jedes Wochenende eine Serie nach der anderen vom Sofa aus durchbingen könnt, informiert euch ZDF Kultur über Electronic Dance Music. Damit ihr auch gut vorbereitet seit auf der Tanzfläche und nicht nur so da steht wie ein ungebildeter Kulturbanause. Und falls hier selber ein supercooler DJ sein wollt und die Hits auflegen möchtet - hier die aktuelle Playliste von David Guetta:


Flume braucht man eigentlich niemandem mehr vorstellen, der sich für elektronische Musik begeistert, er tut es netterweise aber trotzdem nochmal. Im Titel seines neuesten Mixtapes (Hi, Flume). Noch viel netter ist allerdings, dass er es für alle auf YouTube hochgeladen hat. Mit ausschließlich eigenen und teilweise auch neuen Songs. Und sogar mit schick produzierten Visuals von Jonathan Zawada. Im Prinzip spendiert der australische Producer-King euch also ein 42 Minuten langes Musikvideo. Und ich gucke und vor allem höre mir das jetzt in voller Länge an. Jawoll.

Tracklist:
0:01 Flume – Hi This Is Flume
0:28 Flume – Ecdysis
2:12 Flume ft. HWLS & Slowthai – High Beams
5:35 Flume – Jewel
8:48 Flume – ╜φ°⌂▌╫§╜φ°⌂▌╫§╜φ°⌂▌╫§
9:21 Flume – Dreamtime
11:35 SOPHIE – Is It Cold In The Water (Flume & EPROM Remix)
16:22 Flume ft. JPEGMAFIA – How To Build A Relationship
19:26 Flume – Wormhole
21:48 Flume ft. SOPHIE & Kucka – Voices
23:42 Flume – MUD
25:10 Flume – Upgrade
26:56 Flume – 71m3
28:16 Flume – Vitality
29:55 Flume – Daze 22.00
32:10 Flume – Amber
34:34 Flume ft. EPROM – Spring


via

1


Delta Notch hat sich sehr viel Zeit genommen und den halben Tag in seiner Wohnung verbracht. Vorm DJ-Pult. Das Ergebnis ist ein 12-stündiges Set, das sich durchaus hören lassen kann, wenn man denn auf Deephouse und chillige, aber hin- und wieder doch nach vorne gehende Electroklänge mit melancholisch melodiösen Beats steht.
In der dementsprechend seeehr langen Tracklist findet ihr u.a. Aphex Twin, Four Tet, Trentemøller, Dominik Eulberg und Paul Kalkbrenner. Damit dürftet ihr dann zumindest musikalisch ganz gut durch den Tag kommen (oder durch die Nacht, je nachdem). Und falls ihr nichts verpassen wollt: es gibt sogar 3 Pinkel-Pausen, die man eigentlich zum lernen nutzen soll. Und zwar tanzend. Bis spät in die Nacht.

Tracklist (mit Timestamps):
...weiterlesen "Delta Notch – 12 Hour Study Mix: Ein halbtägiges DJ-Set aus einer Wohnung im drölften Stock"

Pixelart by Valenberg
Ich habe mich wieder ein bisschen mit Soundcloud angefreundet, das mir inzwischen auch gar nicht mal so schlechte Empfehlungen auf die Startseite knallt und fühle mich da ja immer noch wohler beim durchstöbern als beim Massenmarkt einnehmenden Konkurrenten spotify.
Folglich hab' ich auch jede Menge Mucke gehört - sowohl neuen als auch alten Shit - und habe mal ein kleines BestOf-FutureGarage in eine Playlist gemixt, die stimmungsmäßig ganz gut in meinen Winter im Jahr 2019 passt (inklusive 3-4 etwas klar klingender Elektronika- und Chillhop-Ausbrüchen). Läuft jetzt bei mir bis April oder wann auch immer es draußen nicht mehr grau ist durch. Oder zumindest die nächste Stunde.

GIF by Valenberg


Chilliges Elektronika-Set von Sorsari (Terrorhythm Recordings) für eine hoffentlich genauso chillige Stunde.


Der Pitchfork-Channel hat Jon Hopkins' Live-Session vom Villain hochgeladen und gönnt euch ganze 32 Minuten voller Bass-Ekstase vom Großmeister der elektronischen Tanzmusik.

Tracklist:

Singularity
Emerald Rush
Open Eye Signal
Luminous Beings