Liest sich wieder wie der Postillon. Dieser Bryan Fischer, seines Zeichens Hardcore-Christ und amerikanischer Radiomoderator scheint es mit diesem Blödsinn aber durchaus ernst zu meinen.
Laut ihm hat die Homosexuellen- und Transgenderbewegung nämlich alle Regenbogen an sich gerissen. Ohne Gott vorher zu fragen. Und Gott hat sie schließlich doch erfunden. So steht es zumindest in seiner Fake-News-Ausgabe der Menschheitsgeschichte Bibel. Einem "fiktiven" Buch. Andere Bücher besagen ja, dass es was mit Physik, Farbspektren und Lichtbrechungen zu tun habe, aber das sind für Bryan Fischer vermutlich nur alternative facts. Naja. Zumindest hat der Typ auf Twitter nun einen Shitstorm aus Regenbogen und Gayporns dafür kassiert. Gerechte Strafe, wie ich finde. Gott sieht eben alles. ( ͡° ͜ʖ ͡°)

Das Internet hat übrigens seine ganz eigenen Theorien zur Entstehung von Regenbogen. Und eine davon (ihr dürft raten welche) spiegelt rein zufällig meine Reaktion auf diesen Tweet wider. In allen Farben.


Ein von @juliarosnbr gepostetes Foto am

'Türlich in Berlin. Bei Mustafa's Gemüsedöner, der mindestens genau so bunt ist wie ein Regenbogen. Muss ich auch mal dringend wieder hin.

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— Lucas (@lcsksr) 17. Mai 2016

Mit freundlichen Grüßen an das Kotzende Einhorn, dem das Bild vermutlich auch gefällt. Und natürlich an Bioholz. Seinhorn oder nicht Seinhorn - das ist hier nicht die Frage - sondern die Antwort.


Irgendwas zwischen mir ist alles egal, ich bin trotzdem glücklich und ich könnte im Strahl kotzen.


Wenn ihr mal wieder so glücklich seid, dass ihr kotzen könntet.

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An der Westküste Amerikas gab es gestern wieder gewaltige Schäden durch Mutter Natur. Ein Regenbogen der Stärke 9 verwüstete am Dienstagabend halb Kalifornien und verursachte in weiten Teilen des Landes Angst und Schrecken. Und es kam sogar noch dicker. Am Ende des Regenbogens befand sich nämlich nicht einmal ein Goldtopf.
PS: Ich muss die ganze Zeit an den Postillon denken. Keine Ahnung, warum.

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