Endlich mal eine II. Episode, die die Welt gebrauchen kann: Natalie Portman hat nach ihrem Viral-Smash-Hit von damals einen neuen Diss-Track gegen alles und jeden bei SNL nachgelegt. Und er ist im Gegensatz zu vielen anderen Fortsetzungen sogar noch besser als das mittlerweile 12 Jahre alte Original (siehe/höre unten).
Mit "freundlichen" Grüßen an alle Star-Wars-Prequels-Hater wie mich, denen das Maul von Prinzessin Amidala persönlich gestopft wird. Mit Jar-Jar-Binks 17 Pimmeln.
Not a bad Sequel Natalie Portman - SNL Rap Episode II ...weiterlesen "Not a bad Sequel: Natalie Portman – Rap Episode II"

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Ein 13-jähriger G aus Amerika, der mit seinem Dad nach Heidelberg (Torch lässt grüßen) zieht und sich von nun an aufs Gangstarapperdasein konzentriert. Ein Coming-Of-Age-Film mit jeder Menge Hip-Hop-Vibe und einem gar nicht mal so schlecht aussehendem Trailer. Kommt am 19. August in den USofA bzw. am 3. November zu uns. Und ich glaub', ich will den sehen.


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Huch. Hier passiert ja doch noch was, denkt ihr vielleicht gerade. Keine Angst. Fernsehrsatz's not dead. Es bzw ich war nur ein bisschen krank und brauchte mal eine Woche Pause. Viel verpasst habe ich aber anscheinend nicht, soweit ich das in meinen verschnupften und verschlafenen letzten Tagen in meinen TLs mitbekommen habe. Eventuell braucht ja auch das Internetz ab und zu einfach mal eine Pause. Zeit zum chillen und so. Ihr kennt das. 
Aber das Internet wäre eben nicht das Internet, wenn es (bzw. MyloTheCat) zum chillen nicht noch mindestens einen guten alten Rapsong in der Muppets-Version mitgeben würde. In dem Fall: Outkast mit Ms. Jackson - inklusive Gonzo als Andre3000 und Kermit als BigBoi. For real.


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Eine Dokumentation über deutschen Hip-Hop mit Migrationshintergrund, in der die Musik aber eigentlich nur den Backup macht. Viel mehr geht es um Integration, Rassismus und Rap als ursprüngliches Ausdrucksmittel sozialer Ungerechtigkeiten.
Lief gestern Abend auf EinsFestival und ist sowohl politisch als auch deutschraphistorisch durchaus interessant. Einen Featurepart haben u.a. Chefket, Eko Fresh, Saiid, Marteria, Staiger, Celo & Abdi. Hier der Link zur kompletten Doku (40 Minuten) in der Mediathek.
Mirza Odabasis Dokumentarfilm über Hip-Hop in Deutschland, 'Leiden-schafft', spricht Ohren, Augen und vor allem Herz und Verstand seines Publikums an. Soziale Ungerechtigkeit, Fragen nach Zugehörigkeit und Herkunft - mal als Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, mal als dürftig verhüllter Alltagsrassismus von außen - von der Kreuzberger Legende Killa Hakan bis hin zur Münchner Rapperin Ebow teilen viele Talente ihre Erfahrungen in 'Leiden schafft'.
Denn letzten Endes lassen sich die Fragen nicht auflösen: 'Was ist das überhaupt: Türke sein, Deutscher sein? Berliner sein, Kreuzberger sein?'

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Vor ein paar Tagen hat Eko einen Disstrack gegen die AfD rausgehauen. Nun hat der Albtraum für Deutschland mit einem pseudohippen Posting auf Facebook darauf reagiert. Vermutlich haben sie die Chance gerochen, auch unter HipHop-Fans Jugendliche mit cool verpackten Phrasen auf ihre Seite bringen zu können (deswegen wohl auch das clever platzierte "#DasUrteil" am Ende). So wirkt jedenfalls der Text. Auf den ersten Blick gut geschrieben - und auf den zweiten Blick voll mit ausweichenden Antworten, falschen Fakten und Propaganda.

Merhaba Eko Fresh,die Ehre eines Rapsongs wurde uns noch nie zuteil. Auch wir sehen uns als Sprachrohr der...
Posted by Alternative für Deutschland Landesverband Berlin - AfD Berlin on Mittwoch, 16. März 2016

Und ich habe mir gedacht, ich tue mal was für HipHop und nehme diese Antwort Stück für Stück ein bisschen auseinander:
  • "die Ehre eines Rapsongs wurde uns noch nie zuteil" 
Bisher wart ihr zum Glück auch nicht relevant genug. Allein seit den Wahlen am letzten Sonntag erschienen aber schon mindestens 3 weitere Tracks, in denen es um gegen euch geht. Zumal es haufenweise Raptracks gegen eure politische Meinung gibt (nur so nebenbei - hier, hier & hier).
  •  "Als Sprößling einer Arbeiterfamilie, die in den Nachkriegsjahren nach Deutschland kam, um ehrlicher Arbeit nachzugehen, entstammen Sie konservativen Familienstrukturen, die Sie schätzen - die wir kennen und größtenteils bewahren wollen." 
Eko's Vater kam 1980 als politischer Flüchtling nach Deutschland. Später wuchs Eko mit seiner dann alleinerziehenden Mutter in Köln-Kalk auf. Sowohl Flüchtlinge, als auch das - wir ihr es nennt - "selbstgewählte Lebensmodell des Alleinerziehenden" lehnt ihr ab. Wahrscheinlich wart ihr gerade wieder zu fleißig, um zu recherchieren.

  • "ein Asylchaos unter dem alle Bürger leiden"
Ich bin auch Bürger. Und ich leide überhaupt nicht. Ehrlich gesagt, kenne ich persönlich gar niemanden, der deswegen Probleme hat. Die, die tatsächlich unter dem Asylchaos leiden, sind die Flüchtlinge, denen ihr das Leben noch schwerer machen wollt.

  • "Steuerverschwendung zu Lasten des kleinen Mannes"
Dem kleinen Mann hilft es bestimmt, wenn man gegen den Mindestlohn vorgehen und die Reichen mit weniger Steuern belasten will. Ein Glück macht das jemand. Nämlich die AfD.

  •  "Frühsexualisierung in Schulen" 
Nennt man auch Sexualkundeunterricht. Er verhindert einen falschen Umgang mit Sexualität und ist dafür da, dass den Job nicht Pornos im Internet übernehmen. Zu starke Sexualisierung kommt übrigens hauptsächlich durch die Medien. Statt denen immer nur Lügen vorzuwerfen, könntet ihr mal was Sinnvolles machen und dagegen Hetzen.
  •  "Die Kinderarmut stieg in diesem Jahr wieder auf ein alarmierendes Maß. Seit 10 Jahren führt eine kinderlose Kanzlerin dieses Land, Sie wissen genau, wer für die Zustände die Verantwortung trägt." 
Das mag sein. Am meisten tun mir die Kids leid, die sich mit 13 auf der Straße rumschlagen müssen, an die falschen Freunde geraten und in die kriminelle Szene abrutschen. Was tut ihr eigentlich dagegen? Achja: das Strafmündigkeitsalter auf 12 senken und sie ins Gefängnis verfrachten. So kann man das Problem natürlich auch lösen. 
Oder man empfiehlt einfach, dass jede deutsche Familie durchschnittlich noch mehr Kinder zeugen soll als jetzt. Auch ein toller Vorschlag von euch. Das hilft sicher gegen Armut. Mit 3 Kindern lässt es sich bestimmt auch besser regieren. Dann hat man ja viel mehr Zeit.
  •  "Die fleißigsten Abgeordneten sind bei der AfD zu finden. Wir sind Malocher, wir waren vor der Politik Arbeiter und werden es bleiben." 
Ihr seid so fleißig, erst ein paar Tage vor den letzten Landtagswahlen machte euer Programm die Runde. Und es ist noch nicht mal ein fertiges Programm, sondern immer noch nur ein Entwurf. Jaja, die deutsche Pünktlichkeit...
  • "Starke und intelligente Frauen brauchen und wollen keine Quote, und hey, unsere Homosexuellen genießen in unserer Partei nicht nur ein Quotendasein, sondern sind gewählte Vertreter und Abgeordnete in Parlamenten." 
Starke Frauen vielleicht nicht. Aber was ist denn mit denen, die weniger stark sind? Mal ganz abgesehen vom Gendergap, das bei uns im Vergleich mit anderen Ländern immer noch ziemlich groß ist und gegen das eine Powerfrau alleine es wohl auch nicht leicht hat. 
Aber ihr tut ja auch genug andere Sachen für die deutsche Frau. Zum Beispiel nehmt ihr die lästige Entscheidung über ihren Körper ab, abtreiben zu können. Und ihr wollt die "tradionelle Familie als Leitbild" wieder stärken. Da freut sich sicher jedes Mädchen drüber. Und die, die nicht hetero sind sowieso. 
Wie freundlich auch von euch, dass ihr den Homosexuellen das heutzutage oft teure Heiraten erspart, in dem ihr es ihnen verbietet. Dass es auch unter ihnen AfD'ler gibt, kann ich nicht nachvollziehen. Aber es soll ja überall schwarze Schafe geben...
  •  „Du findest Waffeneinsatz an der Grenze ganz OK?“ Nein! Deswegen sagte Frau Petry: „Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht.“ 
Beatrix von Storch hat die Frage, ob an der Grenze zur Not auch auf Mütter mit Kindern geschossen werden soll, mit ja beantwortet. Danach behauptete sie, mit der Maus ausgerutscht zu sein. Das sagt eigentlich alles darüber aus, was man wissen muss. Aber keine Sorge. Eure eingeforderten Militärparaden, die wieder stattfinden sollen, erwähne ich an dieser Stelle natürlich auch noch. 
  • "Killerspiele sind nicht daran Schuld am Amoklauf einiger Meschen. Hip Hop ist nicht an der Verrohung und Ghettoisierung der Gesellschaft Schuld und wir ebenso wenig an Bränden." ‪
Nein, ihr habt nur zugesehen, applaudiert und "Wir sind das Volk!!!11" gegröhlt. Zum Beispiel in Clausnitz. Dort gab es laut Presse 2 Brüder, die AfD-Mitglieder waren und sich sowohl passiv als auch aktiv bei der "Begrüßung" der Flüchtlinge (per Bus) beteiligt haben. Und selbst, wenn ihr das mit eurer Ausrede für alles - "Lügenpressäää!!1" abstempelt, seid es aktuell hauptsächlich ihr, die den Menschen so viel Angst machen, dass es überhaupt so weit kommt.

  • "#‎DasUrteil‬"
Schlechteste Battlerunde aller Zeiten. Unglaublich miese Reime (wenn, dann nur Zweckreime), Flow quasi nicht vorhanden und Message inakzeptabel. Für mich geht die Runde klar an Eko. #NichtwieDasUrteil 
...So. Und den Rest überlass' ich dann mal Eko, der dazu natürlich auch noch ein Statement bringen wird (heute wahrscheinlich noch, verlink ich dann später hier). Als Fazit aber schon mal: sich in den sozialen Medien als cool ausgeben ist eine Sache, die Politik einer Partie die andere. Mit HipHop hat die AfD jedenfalls nichts zu tun. HipHop kennt nämlich keine Grenzen. Auch nicht die von Ländern. One Love, yo.
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RedBull hat eine Doku über Haftbefehl gedreht, die ein wenig seine Vergangenheit und seinen Werdegang beleuchtet. Eine nicht das erste Mal erzählte Gangztakarriere von ganz unten nach ganz oben - sieht aber wirklich schnieke aus. Das 20-minütige Video lässt sich allerdings nicht einbetten. Ihr kleinen Chabos müsst also noch einen Klick weiter: hier zur Doku.

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Der erste Podcast der Backspin mit Niko, Falk und Dennis (auch mal Backspin) über irgendwas mit Rap, irgendwas anderes mit Vinyl, die Bitch-Moves von Soundcloud und wütende Rapper, die kein Sex haben. Zwischen Fakten, Quatsch und Hip-Hop-Entertainment. Und von mir aus gerne öfter.

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Ein mehr als gut gemachter Trailer für ein Straßen-Rap-Album - BonChance von Celo & Abdi. Und die gesamte Szene erinnert mich filmisch ein bisschen an den Astérix-Dealer aus Hass. Auch wenn hier kein russisch Roulette gespielt wird - dafür aber mit viel Koks, noch mehr Gras und einer Marketing-Idee fürs Pinkeln mit einer Morgenlatte. Exzellenter Stoff für meinen Blog. 

danke Thomas 😉

Ich bin bäck to reality (bzw. eigentlich war ich genau da, und bin jetzt wieder online). Und aus meinem Mini-Urlaub im Harz hab' ich euch sogar etwas mitgebracht. Da habe ich nämlich neben einiger Grill- und Alkoholsessions vorm Kamin geschafft, einen alten Text von mir neu aufzunehmen (natürlich betrunken). Und das klingt dann so, wie es jetzt klingt. 
Falls euch dieser komische Typ allerdings nervt, der da ständig in diesen wunderschönen Beat reinquatscht, könnt ihr den natürlich auch ohne mich hören: Phaeleh - Journey.

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Marsi is bäck - mit Räp im Gepäck! Und während du Camel-Zigaretten auf 'nem Dromedar rauchst, kämpft er für die Illegalisierung. Am 12.06 wird dann alles wieder grün. Allerdings nur für Marsianer. Mit dem Ring der Nebelungen.

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Die ReimeligaBattleArena (kurz RBA) ist sowas wie der Vorgänger vom VBT nur ohne Video. Und eine kleine Talentschmiede, wenn man so will. Schon irgendwann (#damals) mitgemacht haben u.a. Kollegah, JAW, Tarek von K.I.Z, Casper & auch Cro. Und weil letzterer dort immer noch als LYR1C angemeldet ist, hat BlaDesa ihn einfach mal herausgefordert. Cro hat angenommen und mittlerweile gibt es die jeweils 3 Runden zu hören (via Playlist hier drunter). Es werden übrigens auch Mütter ihrwisstschon (sowohl auf parship- als auch auf elitepartner.de). Viel Spaß.

Ich find' übrigens, dass BlaDesa rein inhaltlich gewonnen hat, Cro aber insgesamt einfach besser klingt - und zwar plumper, doch teilweise auch witziger ist. Von daher: ein Sieg für beide (Schweiz-Style). Hier der Download-Link für alle Runden. Und One Love für den letzten Beat!

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PS: Ich weiß leider nicht genau, von wem die tollen Bilder (und das oben) kommt, finde sie aber großartig (eventuell von der Fishfabrik, die solltet ihr sooderso mal abchecken)

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Electic Method hatte ich hier schon ein paar Male verbloggst. Sonst remixt er ja meistens Filme zu einem neuen Filmfetzen. Diesmal zerfetzt er Musik. Und zwar die Musik, die zu einem Großteil (der Beat) auch aus Fetzen (aka Samples) besteht. Die Rede ist natürlich von hippadihiphop, der hier mit seinen bekanntesten Vertretern quasi historisch zusammengesamplet (und gefetzt) wird. Und zwar gar nicht mal so schlecht. 

(Direktlink)
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