Facebook has apologized for translating Chinese President Xi Jinping’s name as “Mr Shithole” on its platform during his visit to Myanmar this week. The company said the incident was due to a “technical issue” that caused incorrect translations from Burmese to English on Facebook.

Liebe den technischen Fortschritt inklusive automatischen Übersetzungsprogrammen allein wegen solcher News schon. Naja. Immerhin ist der chinesische PrĂ€sident jetzt vielleicht seinen Spitznamen Winnie Puh los.

1


In China baut man schon seit 2 Jahren immer wieder riesige PandabĂ€ren aus Solarzellen. Vielleicht sollten wir in Deutschland das gleiche mit WindrĂ€dern machen und zum Beispiel eine Wurst, ein Bier oder einen Dackel malen, damit der allgemeine Deutsche nicht mehr dagegenpöbelt und der Windenergie hierzulande nicht bald endgĂŒltig die Luft ausgeht.

China entwickelt sich weiter zum Cyberpunk-Überwachungsstaat und rankt ihre BĂŒrger nach einem Credit-Points-System, bei dem man Punkte verliert, wenn man gegen das dortige Gesetz verstĂ¶ĂŸt. Akuell werden dafĂŒr auch biometrische Daten gesammelt, um Menschen noch schneller identifizieren zu können. Wenn man dann beispielsweise zu oft bei Rot ĂŒber die Ampel geht oder sich zu regierungskritisch im Netz Ă€ußert und dadurch eine bestimmte Punktezahl unterschritten wird, kann das eigene Kind eventuell nicht mehr zu jeder Schule oder man wird selbst aus einigen öffentlichen Verkehrsmitteln verbannt. Black Mirror lĂ€sst grĂŒĂŸen.

In einem Bericht der chinesischen Regierung, der der Presseagentur "Associated Press" vorliegt, wird das bisherige Ausmaß dieser Strafe offenbart. 23 Millionen Mal konnten BĂŒrger in China 2018 Flug- oder Zugtickets nicht kaufen, weil ihr Sozialkredit zu niedrig war. In 17,5 Millionen FĂ€llen handelte es sich um Flugzeugtickets, 5,5 Millionen Mal wollten Chinesen erfolglos ein Zugticket erwerben. Damit ist die Anzahl rasant zum Vorjahr angestiegen – 2017 wurden noch 6,15 Millionen Menschen daran gehindert. Im heurigen Jahr ist wohl mit einer noch höheren Zahl zu rechnen, da das System erst landesweit ausgerollt wird. (standard)

1


Berywam, eine beatboxende Acapella-Gruppe aus Frankreich, die allein mit Mikrofon und Mund ein wenig chinesischen und durchaus basslastigen Trap zaubert. Und zwar mit traditionell asiatischen Instrumenten. Oder zumindest klingt es haargenau so. Made-in-China-Music made in France (in Shanghai).

via

Stammt von einem meiner Streetartgods Combo Culture Kidnapper (den ich hier schon mal verbloggt hab') und ist paradoxerweise nicht in China entstanden, sondern in Amsterdam.

via

.

OK Go sind die Kings im Musicvideo-Business. Das hat sich inzwischen sogar weltweit rumgesprochen. So kam es auch, dass die Band ein Werbevideo fĂŒr ein chinesisches Möbelhaus drehen durfte. Und das sieht wieder mal so aus, wie ein Video von OK Go eben aussieht. Großartig und vollgepackt mit optischen Tricks, die in optische Tricks ĂŒbergehen, die wiederum in optische Tricks ĂŒbergehen (usw.). 
So kann sich Marketing sehen lassen (auch wenn ich wahrscheinlich trotzdem nie eine Couch in China kaufen werde)  

via

.

Ich mag Manga & Anime-Zeugs ja eigentlich voll gerne. Und ich weiß natĂŒrlich, dass es nicht in jeder Serie, um zwei verfeindete Parteien geht, die sich via Superpowers auf die Fresse hauen. Allerdings verstehe ich auch, dass, wenn man aus Japan nur aus Dragonball, One Piece und Naruto kennt, so denkt. 
Lirumlarum, der Clip hier fĂ€sst quasi sĂ€mtliches Battle aus jedem noch so stereotypischem Gefecht in Comics zusammen. Und erinnert mich sehr an besagte Animes aus meinen Kindheitstagen. Nur, dass es hier eben StrichmĂ€nnchen sind, die sich mit ihren KrĂ€ften bek(ameehameehaaa!)Ă€mpfen. Der Clip kommt ĂŒbrigens nicht aus Japan, sondern von einem 19-jĂ€hrigen Studenten namens ć…‰ć­Šæ žćżƒ (Optical-Core), der immerhin 6 Monate daran gesessen hat.  

via

Und laut Google-Translator heißt ihre Band Wang Rong Rollin und ihr aktuelles Musikvideo Chicken Chicken. Man könnte aber meinen, sie singt (wenn man das hier so nennen kann) die chinesische Version von Old LSDonald has a farm. Und ich glaube ja, dass es so ungefĂ€hr auch im Irrenhaus ablaufen muss.

via


Andere LĂ€nder, andere Sitten - heißt es ja. Das trifft wohl auch hier wieder mal zu. So ist in China bspw. Internet-Sucht seit Jahren ganz offiziell eine anerkannte Krankheit. Das resultiert vorallem daher, dass dort (oder eher generell in Asien) Massive Multiyplayer Onlinegames (kurz: MMOs) unfassbar beliebt sind. Insofern geht es hier eigentlich um das Problem Videospielsucht, das mit dem Internet verwurschtelt ist.
Dadurch, dass man immer, wenn man Internet hat, auch Zugang zu diesen Spielen hat, ist das Ganze aber auch ein wenig tricky. Oder andersrum: nur die Spiele wegnehmen geht nicht wirklich, von daher kann man nur den Internetzugang entziehen.
In der Doku oben, namens China's Web Junkies, seht ihr die Behandlungsmethode, die bei Jugendlichen im Falle einer Sucht angewendet wird. Ein Boot-Camp zur Rehabilitation und Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Ein/e Klinik/GefÀngnis, in der die Kids auf Internetentzug sind.

Auch die Eltern sind bei den Therapien teilweise mit dabei und werden aufgeklĂ€rt ĂŒber angebliche GrĂŒnde, die zur Sucht ihres Kindes gefĂŒhrt haben. Viele Jugendliche bauen nĂ€mlich auch ihre sozialen Kontakte ĂŒber's Netz auf und sind im Endeffekt ohne diese, und das wird dort auch richtig gesagt, einfach einsam.
Dass die Onlinegame-Sucht hier besonders krass ist, merkt man, wenn von dortigen Gamern berichtet wird, die es nicht mal mehr hinkriegen zwischendurch auf die Toilette zu gehen, weil sie zu sehr mit spielen beschĂ€ftigt sind. Bei bewusstem Schaden des Körpers hört der Spaß auch fĂŒr mich tatsĂ€chlich auf - way too much.
Die Methoden, um das Problem zu bewĂ€ltigen, finde ich allesamt dennoch sehr fragwĂŒrdig - und kann mir auch kaum vorstellen, dass die nicht rĂŒckfĂ€llig werden.
Vom Internet verschont werden die Kids danach sowieso nicht lange. Das ist meiner Meinung nach auch heutzutage gar nicht mehr möglich. Zudem gibt es so viele tolle und nĂŒtzliche Sachen im Netz, dass es schlicht dumm wĂ€re, das absichtlich nicht zu nutzen. 
Ich bin zwar nicht der beste Problemlöser der Welt, aber unter UmstĂ€nden wĂ€re es besser, wenn man sich an anderen legalen Suchtmitteln wie dem Alkohol orientiert. Damit meine ich, dass es eventuell hilfreicher wĂ€re, den Kids beizubringen, wie sie mit dieser "Droge" richtig umzugehen haben. AufklĂ€rung ĂŒber Gefahren und Probleme und in dem Fall generell Medienkompetenz beibringen - sowas halt.
Auch wenn ich die Problemsituation erkenne, dass das Spiel durch's Internet jederzeit mit nur ein paar Mausklicks erreichbar ist. Was ja ungefĂ€hr so ist, als hĂ€tte ein Alkoholiker immer ein Bier vor sich stehen, dass er nie anrĂŒhren darf. Finde meine Variante aber immernoch besser als die der Chinesen.

Vielleicht habe ich aber auch nur ein bisschen Angst, weil ich selber zu viel im Netz bin und nicht auf den Entzug springen will. Aber wer kann sich denn schon ernsthaft noch eine Welt ohne #Katzenvideos, #Pornos und #Hashtags vorstellen? Seht ihr. Ich auch nicht.

via newyorktimes