Longboardfahren ist ja nicht nur was für 13-jährige YouTuber, sondern tatsächlich auch ein richtiger Sport. Das hat auch das Team von Arbor Collective schon bewiesen (hab ich ja auch schon hier verbloggt). Und jetzt tun sie es nochmal. Mit Grade - einer 30-minütigen Doku über einen Downhill-Trip einmal um die ganze Welt. Und mit drei echten Profis, die richtig Gas geben bzw. Longoardfahrern, die ihr Longboard nicht nur durch die Gegend tragen, sondern damit driftend die Straßen hinunter brettern (und nebenbei das WM-Finale 2014 beim Public Viewing erleben, bei dem sie sich richtig abschießen). Schönes Ding.
"Caliber Truck Co. and Arbor Skateboards, in association with Blood Orange, present GRADE; a downhill/freeride full-length film chronicling a year of travel with our top team riders. Tag along with James Kelly, Liam Morgan, Tyler Howell, Brandon Tissen, and Jordan Riachi as they travel to some of the most critical and challenging roads in the world. GRADE was filmed on location in Mexico, Hawaii, Northern Sierras, Laguna Beach, Australia, and Switzerland."
Die YouTubers von Cracked haben die stille Post des Internets nachgespielt. Den Vergleich mit der Schule find ich zwar mehr als sinnlos, dafür sieht man aber ganz schön, wie sich Nachrichten im Netz nach und nach verbreiten (reddit -> Twitter -> alles andere -> Facebook). Und wie die einzelnen Webseiten und Netzwerke stereotypisch auf die jeweilige News reagieren. Eine Webparodie aus der Kategorie: lustig, weil wahr.
Sundays ist ein philosophischer Sci-Fi-Kurzfilm (von Mischa Rozema), der eigentlich nur ein Proof-of-Concept ist, aber hoffentlich bald einen stinkreichen Produzenten findet und zu einem Megablockbuster in Kinolänge gefeatured wird. Denn er ist eine Mischung aus Matrix, Gattaca und im District 9 (vom cyberpunkigen Look her) und wahrscheinlich eines der besten Dinge, die ich 2015 bisher gesehen habe. Wenn ich ihr wärt, würde ich das aber sofort gucken. Jetzt.
"The end of the world seems like a nightmare to Ben. A memory of a past life that doesn’t belong to him. When Ben starts to remember Isabelle, the only love he’s ever known, he realises she’s missing in his life. An existential descent into confusion and the desperate need to find out the truth begins. This reality depicts a stunning, surprising and dark world. A world that is clearly not his."
Ein 7-minütiger Star Wars Kurzfilm vom Künstler MightyOtaking. Und er ist das erste Star-Wars-Irgendwas außerhalb des 6 3-Filme-großen-Universums (bald 7! o/), das ich mag.
Auch wenn ich mir den im Retrolook gehaltenen Anime vom Zeichenstil her ja gerne noch etwas dreckiger gewünscht hätte (ich mag mein Star Wars dirty und als Cyberpunk). Und vielleicht ein bisschen mehr wie Cowboy Bebop. Aber man muss sich ja auch mal mit dem zufrieden geben, was man bekommt. Und das kann man hier durchaus sein.
"What if there was an Empire-focussed short Star Wars animation, drawn with the crazy detail and shading of classic 80s anime that's all but vanished from Japan nowadays? Well, I tried my best. Apologies in advance for not living up to Venus Wars standards. Drawn and animated by yours truly over 4 years' worth of weekends, with music by the living guitar solo Zak Rahman and sound design by up and coming audio technician Joseph Leyva. Fans of Lucasarts' seminal 1994 TIE Fighter game may notice a few familiar sights and sounds. That “incoming missile” noise gives me horrible flashbacks to this day... "
Unter der Beschreibungs gibt's übrigens noch 'ne wunderschöne Message vom verantwortlichen YouTuber, die ich totally unterschreiben kann und eigentlich unter jeden Post gehört:
"Don't support me on Patreon, because I don't have one! And don't donate to my Kickstarter, because I don't have one of those either. Instead, if you enjoyed this, give someone at your workplace, uni, school or whatever a random bar of chocolate or can or Coke or something. Seriously, it'll probably make their day. That would totally make my day."
YouTuber Michael Gramlin hat mit seinen Kollegen in DayZ eine Geisel gefangen genommen und sie nur unter einer Bedingung leben lassen. Ein Song muss gesungen werden. Und das tut der (leider) unbekannte Gefesselte dann auch. Mit Bravour. Inklusive Gitarre und einer wunderschönen Interpretation von Dave van Ronk's Hang Me, Oh Hang Me (die aber eher nach Oscar Isaac's Version klingt). Und die Stimmung schlägt plötzlich um - in Harmonie. Tollster Spielemoment des Monats. Mindestens.
Filmbösewichte haben ja eine ganz besondere Fähigkeit. Sie schaffen es im Kugelhagel immer, den Held nicht zu töten. Und das ist ja oftmals schwieriger als ihn zu treffen. Deshalb müssen Bösewichte natürlich auch auf eine Bösewichte-Schule (nämlich die "Academy of Cliche"), um genau das zu lernen. Das - und andere tolle Filmklischees bekommt ihr in einem cleveren und durchaus witzigen Trailer vom The 2015 Canadian Filmfest.
Stellt euch eine Welt vor, in der jeder gleich behandelt wird und in der für alle(!) die gleichen Regeln gelten. Eine Welt, die sogar so gleichgestellt ist, dass jeder exakt das gleiche Frühstück bekommt (in dem Fall sind das Hamburger einer gewissen Marke, die hier ganz nebenbei fett gedisst wird). Und zwar immer.
Euer Gaumen wäre sicherlich not amused. Und die Breakfast-Revoluzzer von Taco Bell sind es auch nicht. Deshalb befreien sie euch aus der allmorgendlichen Routine und der Frühstücks-Diktatur. Mit einem Kurzfilm, der für den Individualismus in einer genormten Gesellschaft kämpft. Zumindest, was die Individualität des Frühstücks betrifft. Richtig geiles Ding, ich bleibe morgens (wenn ich nicht schlafe) allerdings wahrscheinlich trotzdem bei Kakao und Kippe.
Die Fortsetzung der Foliencomics von Marty Cooper, der mit seinen Illustrationen die Realität wieder etwas aufpimpt. Diesmal sogar mit 'nem kleinen making-of'igen Einblick. Und wie immer mit diversen Ideen, auf die man erstmal kommen muss. Mag ich auch beim dritten Mal.