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Es gibt so Filme, die könnten ruhig etwas länger sein. Kurzfilme zum Beispiel. Die findet man ja mittlerweile überall in diesem Internet. Und inzwischen sind so einige von ihnen Blockbuster oder Indiestreifen geworden, die in Spielfilmlänge im Kino laufen und manchmal sogar besser sind als ihre Originale (manchmal aber auch nicht).
Ob nun bekannte Filme wie Oscarträger The Shape of Water, Whiplash, District 9, Saw oder 12 Monkeys, Geheimtipps wie Napoleon Dynamite, 9 und Turbo Kid (<3) oder kommende Sci-Fi-Movies wie KIN und Prospect. Falls ihr alle davon sehen möchtet, ihr aber kostbare Zeit eures Lebens sparen wollt (mehr als 10 Stunden nämlich) - hier alle Kurzversionen, mit denen ihr in knapp 2 Stunden 12 Filme "abarbeiten" könnt:

Prospect -> Prospect


Bag Man -> KIN


Lights Out -> Lights Out


Jay & Seth vs. The Apocalypse -> This is the End


T is for Turbo -> Turbo Kid


Whiplash -> Whiplash


Alive in Joburg -> District 9

...weiterlesen "Kurzfilme im Kino: 12 Shorts made into Movies"

Ein 4-minütiger Sci-Fi-Short über eine Minute, in der nur eine einzige Sekunde vergeht - und zwei Timebandits à la Bonnie & Clyde. 
Als Kurzfilm fühlt sich die Story allerdings eher wie Zeitverschwendung an. Deshalb solltet ihr ihn vielleicht lieber als sehr langen Teaser sehen. Das ist er nämlich auch. Zumindest, wenn sich wer findet, der daraus einen 90-Minüter macht. Mal gucken, was die Zeit so bringt.

"A proof of concept short film (from Jes Bickhart & John Bashyam), TEMPUS tracks Sam and John, a millennial Bonnie and Clyde and engineering protégées, who build a device that can slow down time. For their first major test, being under 21, they attempt to lift booze from the local drug store before the big party."

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Mittlerweile vergeht fast keine Woche ohne das ein Sci-Fi-Kurzfilm ins Netz kommt, der eigentlich kein Kurzfilm, sondern ein langer Trailer für einen Langfilm ist (aka ein Proof-of-Concept). Auch Rise (von David Karlak) gehört in diese Rubrik.
Mit dabei sind auch wieder die üblich verdächtigen Stichworte: Zukunft. Roboter. Krieg. Gegen. Menschen. Trotz gefühlter 1000. Wiederholung sieht das natürlich alles wieder sehr schick aus. Sehr, sehr, sehr schick sogar.
Ob er letztendlich aus der Masse heraus sticht, lässt sich aber erst sagen, wenn er fertig ist. Ansonsten ist und bleibt er nur einer von vielen (Sci-Fi-Proof-of-Concepts).


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Ein Sci-Fi-Superhero-Kurzfilm (von Jeff Chan), dessen Teaser schon vor 2 Wochen durchs Netz kursierte. Nun ist er da - und er sieht wirklich verdammt gut aus. Story: es geht um eine Minderheit der Gesellschaft, die verschiedene Superheldenfähigkeiten besitzen, vom Staat aber via Robocops unter Kontrolle gehalten werden. 
Die dystopische X-Men-Version aka Code 8 ist wieder mal ein Proof-of-Concept und sucht noch nach Geldgebern, um zum Langfilm zu mutieren. Und ich hätte nach dem Cliffhanger in der letzten Minute auf jeden Fall Interesse daran. Auch wenn ich's ein bisschen schade finde, das offenbar keiner mehr eine Story binnen 10 Minuten zu Ende erzählen kann.


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Sundays ist ein philosophischer Sci-Fi-Kurzfilm (von Mischa Rozema), der eigentlich nur ein Proof-of-Concept ist, aber hoffentlich bald einen stinkreichen Produzenten findet und zu einem Megablockbuster in Kinolänge gefeatured wird. Denn er ist eine Mischung aus Matrix, Gattaca und im District 9 (vom cyberpunkigen Look her) und wahrscheinlich eines der besten Dinge, die ich 2015 bisher gesehen habe. Wenn ich ihr wärt, würde ich das aber sofort gucken. Jetzt.

"The end of the world seems like a nightmare to Ben. A memory of a past life that doesn’t belong to him. When Ben starts to remember Isabelle, the only love he’s ever known, he realises she’s missing in his life. An existential descent into confusion and the desperate need to find out the truth begins. This reality depicts a stunning, surprising and dark world. A world that is clearly not his."

 









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Ein Leviathan ist ein Mythos-Wesen, das  Krokodil, Schlange, Drache und Wal in einem ist. Und seit diesem fantastischen Prachtexemplar eines Teasers ist ein Leviathan auch ein Film, den ich dringend sehen muss. Maybe der Moby Dick des Sci-Fi-Genres (insofern er denn umgesetzt wird).

Update: Concept-Art vom Twitter-Account des verantwortlichen Regisseurs Ruairi Robinson














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Die Filmemacherduo Dan Eckman und Meggie McFadden haben einen ersten (schon ziemlich fertig aussehenden) Entwurfsschnipsel aus der Verfilmung des Romans The Boy Who Couldn’t Sleep and Never Had To (von DC Pierson) veröffentlicht. 
Im ersten Konzept-Video malen die beiden Hauptcharakte einen Comic, der per Gedankenpower zum Leben erweckt wird. Und ich mochte aus Schlafmangelgründen erst nur den Titel (und habe das Original natürlich verpennt), kann mir aber  nach dem Clip durchaus eine längere - und hoffentlich nicht ermüdende - Version davon vorstellen.

"The Boy Who Couldn’t Sleep and Never Had To is a coming-of-age sci-fi adventure in the tradition of “Back To The Future,” with classic teen-movie themes like friendship, first love, and betrayal playing out on a superhuman scale. Darren, a high school outcast whose only refuge is his homemade comic book, gets launched into an adventure way cooler than anything he could dream up when he discovers his best friend has no biological need for sleep and can bring their dreams into reality."

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