Ein deutscher Superheldenfilm über einen deutschen Superheldenfilm. Mit dem letzten Retter der Gutmenschlichkeit: Torsten (Franz Rogowski). Lux - der Verfechter der Ideale und moralischen Werte, die die Menschheit über Board geworfen hat. Und er steht aktuell in der ARD-Mediathek.
An die selbstjustizierende und radikale Zivilcourage von Muxmäuschenstill kommt der maskierte Film aber leider nicht ganz ran. Trotz eines kleinen Auftritts von Jan Henrik Stahlberg (Fikkefuchs).

LUX – Krieger des Lichts ist die Geschichte eines jungen Mannes, der auszieht, Gutes zu tun. Doch anstatt die Welt zu verändern, verändert sie ihn.


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Selten ein Bild gesehen, das den EurovisionSongContest so perfekt zusammenfasst wie dieses.


Heute endet endlich (zumindest vorerst) eine gefühlt unendlich lange Reihe an Superhelden-Filmen, die wir längst alle nicht mehr sehen können, aber nach 11 Jahren Marvel wohl oder übel dann doch wissen wollen, wie die Infinity-Saga denn nun ausgehen mag. Und ich hoffe trotz des großen Hypes (oder gerade deswegen) ein bisschen darauf, dass danach erst mal andere Sachen gehypt werden als Superheld X, Y oder Z.
Jetzt gönnen wir uns zum Start und Ende von Avengers: Endgame aber erstmal nochmal die volle Ladung Marvel-Power der letzten Dekade, die vielleicht nicht die besten Filme der Welt, immerhin aber etliche pompös produzierte Bilder hervorgebracht hat, die auf jeden Fall schön anzusehen sind. Besonders in dieser schicken Retrospektive von Clark Zhu, die besser ist als alle Trailer:

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Ein neuer Trailer zur vor 10 Jahren stattgefundenen Alien-Invasion in Captivate State, BadAss-Superman in der Horror-Hero-Version Brightburn vom Guardians-Maker James Gunn und noch ein bombastisch aussehender Monster-Trailer zum zweiten Godzilla mit Stranger-Things-Star Millie Bobby Brown.


Eigentlich ist das Letzte, was die Menschheit braucht ja noch so ein Superheld, der dann irgendwann wieder als einer von viel zu vielen im Kino landet. Und vielleicht ist Robin Hood auch gar kein Superheld, sondern als Kind in einen Topf voller Pfeile gefallen (oder hat sich eine Überdosis Zielwasser gespritzt).
Mir fehlt nur jemand, der sich mal nicht um muskelbepackte Superbösewichte oder belanglose Kleinkriminelle kümmert, die im Grunde auch nur ihre Familie ernähren wollen - ich will einen, der wirklich für Gerechtigkeit auf der Welt kämpft.
Einen, der Arschlöchern die Fresse poliert. Einen, der Nazis aus dem Bundestag schmeißt, weil sie da nichts verloren haben. Einen, der jeden Diktator im hohen Bogen vom Thron stößt. Einen, der Tronald Dump jedes mal eine scheuert, wenn er einen Tweet abfeuert. Einen, der dekadenten Anzugträgern ihre Panama-Papers in den Arsch schiebt, eines ihrer fetten Konten plündert und die sonst in Koks gesteckte Kohle an die verteilt, die sonst verhungern. Einen modernen Robin Hood eben. Und meinetwegen auch im animalischen Superhelden-Fuchs-Kostüm für den Furry-Fetisch.
Ob der französische Fox Boy so viel Revolutionscharme zu bieten hat, weiß ich nicht (je ne parle plus foxçais). Immerhin trägt er aber eine Spraydose mit sich. Vielleicht ja um antikapitalistische Tags an die Deutsche Bank zu sprühen. Superhero-To-Do-List: Fuchs the System.


Neuer Trailer zu Into the Spider-Verse, der neben seinem immer noch schick animierten Style auch mit neuen Spideys glänzt (u.a. Spider-Man Noir, Spider-Gwen & Peter Porker als Spider-Schwein aka Spider-Ham🐽). Der von Sony produzierte Film des Multi-Spinnen-Versums läuft bei uns ab 20. Dezember im Kino.

Phil Lord and Christopher Miller, the creative minds behind The Lego Movie and 21 Jump Street, bring their unique talents to a fresh vision of a different Spider-Man Universe, with a groundbreaking visual style that’s the first of its kind. Spider-Man™: Into the Spider-Verse introduces Brooklyn teen Miles Morales, and the limitless possibilities of the Spider-Verse, where more than one can wear the mask.


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Ein Kurzfilm über einen Superhelden mit einer blauroten Oldschool-3D-Brille, der ein gigantisches Kinderzimmer zum Leben erweckt. Im animierten Comic-Stop-Motion-Looney-Toons-Style.

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Nach Unbreakable & Split der dritte Teil aus Shyamalans Superhero-Universe. Mit Bruce Willis als Captain Unzerstörbar, James McAvoy als The Beast und Samuel L. Jackson als Mr. Glass. Willkommen in der Superhelden-Psychiatrie.

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Das Problem mit Superhelden-Filmen/Serien ist ja nicht unbedingt, dass alle schlecht sind, sondern dass alle von den selben zwei Studios kommen, sie immer die selbe Formel benutzen und von daher alle ziemlich gleich sind.
Dark Rising hingegen ist eine britische Indie-Produktion, die das Superhelden-Szenario in die Slums von Ost-Afrika wirft und bis jetzt so aussieht, als könne sie der tiefsinnigere, dreckigere und atmosphärischere Black Panther werden. Nur eben als Serie. Und ich glaube, ich schau' nächstes Jahr mal rein, wenn der Concept-Trailer denn hoffentlich einen Abnehmer findet. Na, Netflix - wie sieht's aus?

From the politically charged slums of East Africa, to neglected communities across the world, Dark Rising tells the story of troubled youths discovering formidable and dangerous powers.

In our pilot, a wily and ambitious youth in Kenya explores his nascent abilities, trains his young sister and grasps for greater political ambitions. With a global scope and hyper-realistic tone, Dark Rising champions diversity in the superhero genre, pushing it into nuanced and more gritty territory. Edged closer to darkness than heroism, we watch as the show's protagonists rediscover and rebuild morality in a world where they could so easily rule supreme.

This concept pilot features under-represented African talent, local to Kibera slum in Nairobi - including debuts from Maxmillan Odhiambo and Ann Marie Chibole.


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Eigentlich hasse ich ja diese 10-sekündigen Trailer, die einen Trailer ankündigen, die einen Film ankündigen. Die Marketing-Gods von Deadpool machen aber selbst den Scheiß wieder geil und geben einfach 2 Minuten, Bob Ross und vermutlich jede Menge Drogen dazu. Gebt denen doch bitte endlich einen fuckin' Oscar, Hollywood. Oder zumindest irgendeinen anderen Preis.

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Die Wahlwerbespots der Partei Die Partei zählen ja jedes Jahr zu meinen politischen Highlights. Auch wenn dieser Spot, der für die Landtagswahl in NRW dieses Jahr gedacht war, nicht allzu viel genützt hat (in Köln kam die Partei aber immerhin auf 2%). Anscheinend ist 2017 so retro, dass die Leute dort wieder die FDP wählen und nicht den nigelnagelneuen Superhelden der Demokratie: der Parteimann. Schade. Dabei hat der doch alle Lösungen parat gehabt. Und zwar oberkörperfrei.

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Spider-Man at a protest in Puerto Rico from pics


Er protestiert in Puerto Rico. Mit der Flagge in der einen Hand. Und dem Skateboard in der anderen. Wie man das halt so macht als Superheld, der gleichzeitig noch Student ist. Dabei hätte man ja vermutet, dass Spiderman eher ein Webaktivist ist, der nur im Netz abhängt.

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