Eigentlich hatte sich der ein oder andere beim gestrigen #FreeESC ein Comeback von Stefan Raab erhofft. Stattdessen performte aber eine andere große Entertainment-Legende, die der neuen Show einen deutschen Sinatra-Moment schenkte - und den passenden Song zur Pandemie: Helge Schneider - Forever at Home. Für mich der heimliche Gewinner des gestrigen Abends (gerade, weil es laut eigenem Statemnt wohl vorerst sein letzter Auftritte war).


Alles, was ich bisher vom diesjährigen ESC gesehen habe, ist dieses Video. Und zwar in allen Ecken des Internetz. Ich bekomme sonst - zum Glück - nie etwas vorher vom ESC mit und bin mir daher eigentlich schon ziemlich sicher, dass Island dieses Jahr wohl das Rennen macht. Gucken wir mal (natürlich nur unironisch ;o), ob ich als Orakel funktioniere.

Selten ein Bild gesehen, das den EurovisionSongContest so perfekt zusammenfasst wie dieses.


The Epic Sax Guy aka der Saxofonist der Band SunStroke Project war gestern nach 7 Jahren wieder für Moldawien beim ESC am Start. 2010 ist er durch sein legendäres Solo beim Eurovision-Song-Contest durch u.a. ein 10-Stunden-Video mit mittlerweile über 26 Millionen Klicks zum Meme geworden.
Und auch in diesem Jahr hat er wieder das gemacht, was er am besten kann: ein eingängiges Saxofon-Solo spielen. Diesmal allerdings in einem etwas weniger gewagten Outfit. Welcome back (to the Internet).

Ich habe mir gestern tatsächlich den ESC gegeben. Komplett. Und es war wie nicht anders zu erwarten ganz ganz furchtbar (Deutschland ist letzter geworden, hihi). Das hier war allerdings ein richtiges Highlight. Und im Prinzip auch die Zusammenfassung aller ESCs.
Die beiden schwedischen Moderatoren haben nämlich 'ne ordentliche Portion Humor bewiesen und vor der Verkündigung des Siegers den eigentlichen Sieger des Abends rausgehauen: Eine Anleitung für einen stereotypischen ESC-Song. Und sie zeigt ganz schön, was für eine generische Kackscheiße 99% die dort gespielten Songs sind. Mittels eines generischen Kacksongs namens Love Love Peace Peace (voll Meta und so). Ich musste durchaus ein paar mal lachen - was mehr war, als ich an dem Abend erwartet hatte.
Und keine Angst - das war's dann auch zu dem Thema. Versprochen.

via

.

Heute Abend ist es wieder soweit. Seltsame Gestalten in noch seltsameren Kostümen präsentieren noch viel seltsamere Songs aus ihren Ländern. Ja, genau. Der Eurovision-Song-Contest steht an. Die perfekte Mischung aus Fremdscham, Trash und nennen wir es mal "Musik". 
Den Vorabcheck der diesjährigen Kandidaten übernehmen niemand geringeres als Klass Heufer-Umlauf und Stefan Niggemeier (bildblog), die das ganze natürlich extrem ernst nehmen. Und das Video dazu ist vermutlich - nein, sogar sehr sicher - unterhaltsamer als die gesamte Show nachher. Ich werd' trotzdem später mal reinschauen. Mal sehen, wie lange ich's aushalte.


via