Ja, okay. Streetart-Comics stimmt nicht so ganz. Eigentlich sind es eher geklebte Popkultur-MashUps. Und uneigentlich witzige Paste-Ups (hier 'ne kleine süße Doku dazu, falls ihr Lust habt). Aber ist ja auch egal. Die Bilder stammen auf jeden Fall von 1zwo3. Und ich find' sie total dufte. Wenn ihr mehr als mein kleines Best Of sehen wollt, geht auf seinen Tumblr. Da wartet noch so Einiges auf euch.
Vier Videos vom 17-jährigen Producer-Talent Nugat aus D-land (in einer Playliste). Zwei davon sind auf der aktuellen Beats x Beer x Green EP, auf der u.a. auch Füffi und Gold Roger drauf sind. Und hiermit empfohlen. Weil gut. Wenn ihr chillige Sounds mögt, checkt den Free-Download-Link zur 7 Tracks starken Platte aus.
Ich komme ja aus einer Zeit, in der man seine Lieblingslieder nicht immer online zur Verfügung hatte, weil es dieses online noch gar nicht gab. Stattdessen musste man sich oft stundenlang vor's Radio hocken und im entscheidenden Moment auf Aufnahme drücken. Und wenn man Glück hatte, war zumindest auf der Hälfte des Songs kein Gequatsche vom Radiomoderator mit drauf. Klasse.
Auf jeden Fall war die Musikkassette (und natürlich der passende Walkman) damals mit das Beste, was es gibt. Zumindest bis zur CD. Und der MP3. Und all dem anderen neuesten Scheiß, der die Kassette mittlerweile vertrieben hat.
Tja. Und diesen leicht traurigen Abgang einer einstigen technischen Errungenschaft bekommt ihr nun nochmal. In einem viel zu kurzen Kurzfilm von Leo Becker, dessen Ende nur diejenigen verstehen, die es verstehen. Und ich entschuldige mich einfach mal, dass ihr hier 183983 mal so lange Buchstaben sehen musstet, wie ihr gucken durftet. Es kam so über mich. Aber ihr seid auch ein bisschen selber schuld, wenn ihr bis hier hin lest. 😉
Eine neue Stammtischerunde am Stammtisch von Marie. Diesmal mit Rapper (und Youtube-Kritiker) 3Plusss und YouTube's Mr. Trashpack. Und dem Thema Tweef bzw. eigentlich die kritische Betrachtung von YouTube-Deutschland. Und HAUL-Videos. Und Liont. Und der ganze andere Quatsch, der auf Google's Videotante hierzulande so nervt. Als 45 Minuten-Talk. Und natürlich nur echt mit Pestoschnaps (den ich immer noch dringend trinken will).
Kung Fury. Ihr wisst schon. Der gerade durchs Internet jagende beste Indie-Film der Welt von den LazerUnicorns. Und in dem gab es ja nicht nur Nazis, The Hoff, Dinos, Götter und ganz viel WTF, sondern auch den hackigsten Hacker aller Hacker, der sogar die Zeit hacken kann.
Und falls ihr das auch tun wollt (zum Beispiel am Montag), könnt ihr das jetzt ganz einfach erlernen. In einem kleinen Cyber-Tutorial vom Hackerman persönlich, mit dem ihr euch sicher mehrere Semester Informatik ersparen könnt. Hack hack hack.
. Ein Kurzfilm über den letzten Überlebenden nach einem jahrelangen Kampf zwischen Robotern und Menschen. Und trotzdem sich der 7-Minüter von Daniel Titz und Dorian Lebherz (bzw. der Filmakademie Baden-Württemberg) so anhört, als hättet ihr das schon mal irgendwo gesehen, hat er - zumindest mich - am Ende überrascht. Kann man durchaus machen.
Im Jahre 2058 haben es Forscher nach Jahrzehnten der Entwicklungszeit geschafft, ein von den Menschen lang verfolgtes Ziel zu erreichen. Sie haben Roboter erschaffen, die bis ins kleinste Detail der menschlichen Rasse ähneln. Aber zwei Spezies, die sich so ähnlich und gleichzeitig doch so unterschiedlich sind, stoßen schnell auch auf Konflikte. Ein Kampf um die Ausrottung des Anderen entwickelt sich, in dem am Schluss ein vermeintlicher unauffälliger Gegenstand zum zentralen Instrument des Überlebens wird.