Manchmal hat man ja das Bedürfnis, auf alles und jeden einen F*ck zu geben, 3 Mittelfinger hochzuhalten und die ganze verdammte Welt außerhalb des Bettes einfach mal so richtig schön scheiße zu finden. Montags zum Beispiel. Um viel zu früh Uhr. Da hassen die meisten Menschen ja am liebsten. Und im Internet natürlich sowieso.
Was könnte da besser passen, als der Fuck-Everything-Song (von Dan Bull)? Richtig. Nichts. In dem Sinne: Guten Mo.. ach, fuck it.
Symbolbild und so. Vielleicht sollte man Rock am Ring nächstes Jahr einfach in den Norden verlegen. Hier schien die letzten 5 Tage durchgehend sie Sonne bei 25 Grad (außer heute). Umgekehrte Welt gerade. Als Hamburger kann ich den Frust aber dennoch gut nachvollziehen. Dieser Wetter ist eben manchmal ein ziemliches Arschloch. Tja. Und dann kann man an einem verregneten Tag entweder alle seine Pläne fallen lassen und sich zuhause verkriechen - oder einfach nass werden.
Ja, eigentlich bin ich zu alt, um mir die Webvideopreis-Gala bzw. den deutschen YouTube-Award anzuschauen. Aber hey, immerhin haben die Rocketbeans das Ding moderiert und ich saß ohnehin völlig verkatert vorm Bildschirm.
Und genau das war wohl auch das Highlight der Show - nein, nicht mein vom Feiern gepeinigtes Dasein - sondern die Moderation. Genauer gesagt: die Anmoderation. Die hätte nämlich selbst auch einen Preis verdient. Mindestens. Schade zwar, dass der Tisch nicht aus Gold war. Aber dennoch ein sehr, sehr gutes Almost Daily. Und ich kann ja immer noch nicht verstehen, wieso die Jungs überhaupt jemals beim Fernsehen abgelehnt wurden. Banausen. So oder noch viel schlimmer würde ich auch diejenigen nennen, die einen Julien Bam (wer zum Teufel ist das überhaupt?) gegen Böhmi und Rayk Anders verlieren lassen und ihn zur Person of the Year wählten (hier eine Liste der restlichen Gewinners).
PS: Danach gab's allerdings wenig nennenswertes - alle, die bei dem vielen Assi-Content auf YouTube mittlerweile nur noch kotzen können, bekamen aber doch noch ein weiteres kleines Highlight in einer etwas zu langen, aber doch bitter nötigen Dankesrede serviert (ja, ich hab' sie schon gekürzt):
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Für viele ältere Menschen sind Graffitikünstler ja eigentlich nur "Schmierfinke" und im nächsten Moment bekommt man 1-2 wahllose seit Jahrhunderten tote Maler und ein "Das war noch richtige Kunst!" an den Kopp geknallt.
Nicht so die 67-jährige Graffiti-Oma, Angelika Bruer aus Berlin. Sie hält sich nicht mit dem früher und dem damals auf, sondern geht mit der Zeit. Täg für Täg knipst sie jedes Kunstwerk, das sie auf der Straße findet. Und ich würde ja gerne auch mal so cool werden, wenn ich alt bin.
"70 Alben sind so entstanden mit mehr als 15.000 Fotos. In der Szene wird sie „Graffiti-Oma“ genannt – die Sprayer haben sie in ihr Herz geschlossen. Manche rufen sie sogar an, damit sie als erstes vor Ort ist und ein neues Werk dokumentieren kann. Ein Beitrag für ARD Buffet."
Wieso können Nazi- und Pegidioten eigentlich 24/7 grammatikalisch vergewaltigte Hasskommentare auf Facebook schreiben und sich jeden Montag zu einem versammelten Haufen Scheiße formen? Richtig. Sie haben zu viel Zeit. Und Snickerfürli hat die Lösung: Hetzflix. Don't hetz, but chill.
Fotos aus Frankreich, wo aktuell nicht nur die French Open laufen, sondern auch wieder demonstriert wird. Das ganz große Tennis gibt's eben nur per Revolutionssport auf der Straße.
Ein kleiner Kauftipp von reddit für die nächste Grillsession im Sommer: Kartoffeldönerbratwürstchen. Für alle, die sich einfach nicht entscheiden können. Und das beste aus 3 Welten. Oder irgendwie so.
Wenn ihr es besonders exquisit mögt, würzt ihr sie am besten noch mit ein paar Kräutern aus dem Kräutergarten. Mit garantiertem unvergesslichen Genuss (außer ihr nehmt zu viele Kräuter, dann vergesst ihr vielleicht doch ein paar Dinge von dem Abend). Prost! Guten Appetit!
Das NeonzigerMagazinRoyale haut zum Abschied in die Sommerpause eine Hommage an die Zeit von Tamagotchis, Tic Tac Toe, Steve Urkel, Gameboys und Kevin allein Zuhaus raus. Und die, die Lemon Tree gesungen haben, sind auch dabei feat. Scatböhmermän Jan, Ralf Kassettelka, Larissa Ninetrieß, Marty McFlorentin und William Horn.