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Bisher eine der schönsten Dokus, die ich dieses Jahr gesehen habe und von zwei Ehrenfrauen berichtet, die Online-Scammer jagen, nachdem sie selbst mit Fake-Profilen und Fake-Liebesbekundungen abgezogen wurden: Oma Helga und Tante Irmgard, die als zivilcouragierte DIY-Hacker-Girls mit mehreren Handys und einem Forum auf Rachefeldzug gegen Arschlöcher vorgehen. Wenn das Internet einen verarscht, muss man das Internet eben zurückverarschen.

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Der Swag dieser stabilen Oma heiligt die Mittel. Und sorgt bei mir für ein bisschen Gute Laune am Montag. Sweet Dreams are made of dancin' Grandmas.

Und wenn ihr musikalisch noch mehr Swag braucht - hier ein Remix, der ihre Skills noch besser zur Geltung bringt:


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Falls ihr euch gefragt habt, was das Gegenteil von Urban Street Art ist - wenn deine Oma im Dorf Graffiti malt:

"Even at 90 years old, Agnes Kasparkova passes her free time painting decorative flower motifs on buildings in the Czech village of Louka." (Quelle)

...weiterlesen "A Rural Street-Artist"


Die sprühende Irmela Mensah-Schramm, die hasserfüllte Schmierereien in Liebesbotschaften verwandelt hatten wir hier ja schon mal.  Damals hatte die Graffiti-Oma neben viel Lob auch Probleme von der Polizei bekommen, die ihre Zivilcourage aus mir immer noch schleierhaften Gründen als Vandalismus bezeichnete und eine Geld- sowie eine Bewährungsstrafe aussprach. Und das trotzdem sie über 85.000 Parolen von Nazis und Patridioten unlesbar gemacht und dafür sogar das Bundesverdienstkreuz bekam.
Nun wurde das Verfahren gegen die 71-jährige Sprayerin aber eingestellt, da endlich ein Richter verstanden hat, dass sie nur dort malt, wo ohnehin schon gemalt wurde. Freut mich. Wär ja auch echt 'n Unding gewesen, so eine coole Lady für ihre schönen Aktionen auch noch zu bestrafen.

Die Berliner Antifaschistin Irmela Mensah-Schramm wird nicht dafür bestraft, dass sie in Bautzen rechte Hass-Parolen mit Farbe übersprüht hat. Ein Verfahren gegen die 71-Jährige wurde eingestellt. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Görlitz am Dienstag mitteilte, habe sich durch ihr Übersprühen der Nazi-Parolen in einem Fußgängertunnel das Erscheinungsbild von Unterführung und Stromkasten nicht wesentlich verändert. Beide seien zum Tatzeitpunkt im Herbst 2016 bereits erheblich bemalt gewesen.
Quelle: Neues Deutschland

via Graffiti-Oma-Rebellion

Grandma's famous party trick.


Die gute alte Dabbing Granny, die in ihren YouTube-Videos hauptsächlich (b)rauchbare Dinge testet, zeigt euch nochmal, wie man sich am Wochenende so richtig hart gönnt.
Eine Bong, ein Schnaps, eine Pfeife und ein Bier auf ex - und schon sieht die Welt ganz anders aus. Was viele jedoch nur im Verlaufe eines ganzen Abends schaffen, erledigt die Kiffer-Omi in knapp 30 Sekunden. Sie ist eben 1 echter Profi. So vong Gönnung her.


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Seit mittlerweile einigen Jahrzehnten beseitigt die 70-jährige Irmela Mensah-Schramm in ganz Deutschland Aufkleber und Schmierereien von Nazis & PEGIDioten. Ihr Slogan ist: "Wer von Asylflut redet, hat Ebbe im Gehirn". Und bisher wurde sie für ihren Einsatz immer nur gelobt und sogar insgesamt 9 mal ausgezeichnet (u.a. mit der Bundesverdienstmedaille). 
Nun wurde es einem Berliner Gericht aber wortwörtlich zu bunt. Denn Zivilcourage zeigen ist eine Sache, aber doch bitte nicht in pink. Das ist nämlich laut Gericht ganz klar ein Strafbestand und bedeutet in dem Fall ein Jahr auf Bewährung (und Verfahrenskosten):

"Der Richter sah in der Art der Verfremdung den Straftatbestand der Sachbeschädigung erfüllt. Denn, so die Begründung, ein Buchstabe und ein Herz, das einen Punkt unter einem Ausrufungszeichen darstellt, wären viel größer als der ursprüngliche schwarze Schriftzug gewesen. Außerdem habe die Rentnerin die auffällige Farbe Pink verwendet."

Die Sprayer-Oma zeigt sich davon allerdings recht unbeeindruckt und kündigt an, weiter zu machen. Aufhören tut sie nämlich erst, wenn alles beseitigt ist. Sehr lobenswert.

"Es gibt zwei Möglichkeiten: die Ordnungskräfte so lange zu nerven, bis sie tätig werden. Wenn sie nicht tätig werden, dann mache ich das wieder, übermale ich es. Und ich habe gesagt, ich gehe dafür ins Gefängnis, wenn es sein muss. Dieser Staat muss seiner Verpflichtung nachkommen. Und das tut er nicht."

Und damit ihr sehen könnt, was die sympathische Rentnerin sonst noch so für tolle Arbeit leistet, hier noch ein kleines Filmchen über sie:

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Tja. Wer hätte gedacht, dass Sido sich mal von einer Hand voll Omis dissen lassen muss. Obwohl er am Ende ja doch recht glimpflich davon kommt. So wie die Beginner natürlich auch. Omas sind eben doch ein bisschen zu lieb für die (Rap-)Welt. Also, bis auf die eine - die könnte vielleicht was reißen im Game.

Hier nochmal die Omis mit den Beginnern auf den Ohren:

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Für viele ältere Menschen sind Graffitikünstler ja eigentlich nur "Schmierfinke" und im nächsten Moment bekommt man 1-2 wahllose seit Jahrhunderten tote Maler und ein "Das war noch richtige Kunst!" an den Kopp geknallt. 
Nicht so die 67-jährige Graffiti-Oma, Angelika Bruer aus Berlin. Sie hält sich nicht mit dem früher und dem damals auf, sondern geht mit der Zeit. Täg für Täg knipst sie jedes Kunstwerk, das sie auf der Straße findet. Und ich würde ja gerne auch mal so cool werden, wenn ich alt bin.

"70 Alben sind so entstanden mit mehr als 15.000 Fotos. In der Szene wird sie „Graffiti-Oma“ genannt – die Sprayer haben sie in ihr Herz geschlossen. Manche rufen sie sogar an, damit sie als erstes vor Ort ist und ein neues Werk dokumentieren kann. Ein Beitrag für ARD Buffet."

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Für diesen Kurzfilm (von Brett und Mick) braucht ihr sehr viel Geduld. Und zwar in etwa so viel, um einer alten Oma in aller Ruhe zu erklären, wie sie ihrer Tochter eine SMS mit diesem neuartigen Dingsda schreibt. Und wie zeitaufwendig sowas werden kann, wisst ihr ja vermutlich selber. Ihr habt ja schließlich auch Eltern, die Eltern haben. Im Fall von Dotty dauert das ganze Prozedere jedenfalls 10 Minuten. Und die kann man sich ruhig mal nehmen. 

(Direktlink)
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Die YouTuber von Cut Video haben drei Großmuttis aus Washington rangeholt und ihnen eine Bong und einen Vaporizer (und natürlich einen Haufen legalem Weed) besorgt. Und das Ergebnis ist: Viel Gekicher, ein bisschen Plauschen hier, ein bisschen Kaffeekränzchen da - und ein paar (diesmal wahrscheinlich besonders spaßige) Spielchen. 3 bekiffte alte Damen eben. ¯\_(ツ)_/¯

Wichtige Zusatzinfo: Bei der Produktion dieser Aufnahmen kam keine Omi zu Schaden.

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