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Die AfD würde inzwischen sogar Menschen erschießen lassen, wenn es denn sein müsste - die NPD schiebt derweil lieber sich selbst ab - von der rechten Seite bekommt man hierzulande fast jeden Tag irgendeinen neuen politischen Bockmist mit (leider). Aber auch in anderen Ländern Europas, wie Frankreich und Polen gibt es mittlerweile einen klar erkennbaren Rechtsruck. 30 Minuten mehr Info dazu bekommt ihr in der aktuellen Ausgabe von arte's Yourope.

Kroatien, Frankreich, Dänemark und demnächst womöglich auch Großbritannien - wo immer Menschen in Europa in diesen Monaten die Wahl haben, entscheidet sich die Mehrheit von ihnen für die rechte - oder zumindest rechtskonservative - Option. Die furchtbaren Attentate von Paris haben diesen Prozess beschleunigt, nicht nur in Frankreich. Dabei ist es egal, ob es sich um Parlaments- oder Kommunalwahlen handelt oder ob es um die europäische Annäherung geht, wie Anfang Dezember 2015 in Dänemark. „Yourope“ fragt in vier Ländern nach: Was bringt auch junge Europäer dazu, sich kurzfristig für die eigene Nation zu entscheiden - und langfristig gegen die anderen? Und was bedeutet der politische Rechtsruck in Frankreich, Kroatien, Österreich und Polen für Europa?

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Über das Burning Man hatte ich hier ja schon so einiges. Meistens allerdings nur visuelle Eindrücke. Die gibt's in dieser kleinen Doku (von Michael Dave) übrigens auch, keine Angst. 
Diesmal dreht es sich aber mehr um die Besucher, von denen für einige das Burning Man wohl wesentlich mehr als nur ein Festival ist. Und ich weiß nicht so recht, ob ich diesen religiösen Aspekt da drin mag, kann es aber dann doch irgendwie nachvollziehen, dass man dort prima das Gehirn rebooten kann (zumindest für eine Woche). In diesem Zusammenhang erwähne ich übrigens nicht schon wieder, dass ich irgendwann auch mal da hin muss. Oh.


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Pixadores. Das sind meist vermummte Guerilla-Sprayer aus den Favelas in São Paulo, die Kunst nicht nur als urbane Verschönerung und Mittel zum Swag benutzen, sondern damit vor allem politische Zeichen setzt. Fast jede Nacht ziehen die rebellischen Brasiliartists los und versprühen an Hochhäusern, Autobahnbrücken oder gar fahrenden Zügen ihren Revolutionscharme.

Pixação entstand Anfang der 1980er Jahre in São Paulo und ist eine spezielle Form des Graffitis beziehungsweise des Taggens. Als Vorläufer gelten die politischen Slogans, die Gegner der Militärdiktatur an die Wände der brasilianischen Großstädte malten. (Quelle: Urban-Shit)
Wer mehr über die Story der brasilianischen Tagging-Crew wissen will - kann sich ein bisschen Zeit mit der Zeit vertreiben und diesen Artikel lesen.



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asos ✖ Puma | OS PIXADORES on Vimeo.
Fotos © by Pixadores
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Eine fast 1-stündige Doku vo Planet Wissen über YouTube als Fernsehersatz - und beleuchtet nicht nur lustige Katzenvideos, sondern auch jede Menge kritischer Seiten, die eine Tochterfirma von Google eben so mit sich bringt. 
Mein Problem mit YouTube liegt aber eigentlich eher bei den Videoinhalten, die mittlerweile - zumindest bei den großen Netzwerken - festgefahren sind in immer den gleichen Formaten. Es wird eigentlich so gut wie gar nichts Neues mehr ausprobiert, weil man auf Nummer Sicher gehen will und Angst hat, weniger Klicks als sonst zu kassieren (it's all about the money). Exakt wie beim Fernsehen. Für mich ist YouTube von daher nicht auf das Niveau des Fernsehens gestiegen - sondern auf das Niveau des Fernsehens gefallen.  

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Kennt ihr eigentlich noch Videotheken? Das war so etwas wie das Offline-Netflix der 90er und damals so ziemlich die einzige Quelle, mit der man überhaupt an coolen Stuff rankam. Und ich erinner mich immer gern zurück an die Zeit, in der mein Papa mit mir in die nächste Videothek gefahren ist und ich mich gefühlt habe wie ein Kleinkind im Spielzeugladen - mit purem Glück erfüllt und gleichzeitig die Qual der Wahl habend. 
Heutzutage sind Videotheken allerdings eher das Myspace der Medienlandschaft und viele davon haben den Kampf gegen das Internet verloren und sich aufgelöst. So auch eine Videothek in Portland (aka der Videoport), die nach fast 30 Jahren zum Ende nochmal eine gute Tat vollbracht hat und alle 18.000 DVDs an die Stadt-Bibliothek spendete. Dort kann man sie selbstverständlich auch heute noch ausleihen - und sogar für umsonst. RIP Videoport.

Videoport: A Short Doc from p3
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Eine Doku vom berühmten Autorenfilmer Werner Herzog über die kulturellen Auswirkungen des Internetz und deren Einflüsse auf uns und die Welt. Der Film lief u.a. schon beim Sundance Festival - was nicht unbedingt das schlechteste Zeichen für Qualität ist - und wird wohl nicht nur einen positiven Klick aufs wwwerfen. 
Society depends on the Internet for nearly everything but rarely do we step back and recognize its endless intricacies and unsettling omnipotence. From the brilliant mind of Werner Herzog comes his newest vehicle for exploration, a playful yet chilling examination of our rapidly interconnecting online lives. 
Herzog documents a treasure trove of interviews of strange and beguiling individuals—ranging from Internet pioneers to victims of wireless radiation, whose anecdotes and reflections weave together a complex portrait of our brave new world. 
Herzog describes the Internet as “one of the biggest revolutions we as humans are experiencing,” and yet he tempers this enthusiasm with horror stories from victims of online harassment and Internet addiction. For all of its detailed analysis, this documentary also wrestles with profound and intangible questions regarding the Internet’s future. Will it dream, as humans do, of its own existence? Can it discover the fundamentals of morality, or perhaps one day understand the meaning of love? Or will it soon cause us—if it hasn’t already—more harm than good?

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Der Profi-Freeclimber Alex Honnold hat einen Trip nach Angola gewagt und dort alles bestiegen, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Oder auf den Bergen. Oder auch auf Hochhäusern im urbanen Dschungel.
Kletterporn auf allerhöchstem Adrenalinlevel plus afrikanische Landschaften und einer integrierten Doku  über das Leben und die Menschen in Angola. 

"Alex Honnold is the most accomplished free climber in the world. Angola is a southwest African country that recently emerged from 27 years of bloody civil war. What brings together these strange bedfellows you ask? Some of the most epic unclimbed rocks in the world, and a community needing help to diffuse the hidden land mines leftover from the conflict. (Plus a shadowy local hotel magnate, but we'll get into that later). This is Alex Honnold in Angola, for one of the most unique adventures of his storied climbing career this far." 

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Na, was würdet ihr tun, wenn ihr jedes mal 2 Tage wandern müsstet, um eure Mails zu checken? Ich würde vermutlich keine Mails mehr checken. Mahabir Pun aus Nepal hat das allerdings gemacht. Über 2 Jahre lang ist er jedes mal tagelange unterwegs gewesen bis er dort war, wo wo WLAN war. Da muss man sich natürlich gut überlegen, ob man denn wirklich in dieses Internet muss oder nicht (muss man natürlich, sonst weiß man ja gar nicht, was auf fernsehersatz los ist und stirbt vermutlich). 
Inzwischen wurde der gute Mann aber von seinem "Leidensweg" erlöst. Und zwar von sich selbst. Einen eigenen Funkturm hat Mahabir bauen lassen - und somit nicht nur sich ins Netz gebracht, sondern auch die ärztlichen Einrichtungen im Dorf. Die ganze Story plus schicke Bilders bekommt ihr von Doku@ClemensPurner. Und ich bin dann mal weg - Mails checken und so.