The Struggle is real. Die Digitalisierung in Deutschland kämpft. Mit deutschen Deutschen, die deutsche Dinge tun.

Der im großen B wohnende Blogger Frederico Prandi hat eine interaktive Map mit den besten W-LAN-Namen aus der Hauptstadt zusammengebastelt. Dabei sind die üblichen wortspielerischen Verdächtigen, aber auch ein paar kleine versteckte Botschaften und Geschichten - zum Teil natürlich auch im Berlin-Style. 
Die BerLAN-Karte wird mit der Zeit geupdatet, u.a. durch Tipps, die ihr geben könnt. Bis dahin hab' ich mal meine Favoriten rausgesucht, die es hier aufgelistet zu bewundern gibt:

Magische Informationsquelle
Einhornkotze
Martin Router King
Yes We Lan
Deine Mudda is ein Hotspot
Zombie attack in progress
Mutti hier klicken für Internet
Endoplasmatisches Retikulum 
Kottbusser Thor
Kein Witziger Name
In einem Lan vor unserer Zeit
Moabeatbox
One Internet Please
Am Spaeti ist es zu laut
2 Girls 1 Lan
Go home Tourists
Gateway to Procrastination
GO VEGAN
Katzenhimmel
ScheissHipster
Das tut WLAN
Kontinuumtransfunktionator

Vielleicht ist es auch der Ort, an dem Facebookkommentare entstehen. Oder Clickbait-Artikel. Oder es ist ein Foto von der BILD-Online-Redaktion. Ich weiß es leider nicht. Auf jeden Fall ist es aber ein Ort, an dem Scheiße passiert - mit WLAN.

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Dieser scheinbar unscheinbar aussehende Stein im niedersächsischen Neuenkirchen lebt längst nicht mehr in der Steinzeit. Er ist nämlich ein WLAN-Hotspot. Apropos hot. Er funktioniert nur, wenn man ihn auf der einen Seite mit einem Feuerchen anheizt. Durch die starke Wärme springt im Innern ein Generator an, der auf der andere Seite dann Strom an einen Router liefert. Und zack - könnt ihr euch mit dem Natur-WLAN connecten. 
In den Genuss des ganzen Internetz kommt man allerdings nicht (dafür solltet ihr auch nicht in den Wald..). Der Erfinder und Künstler Aram Bartholl lässt ausschließlich den Zugriff auf Survival-Guides zu (via). 


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Na, was würdet ihr tun, wenn ihr jedes mal 2 Tage wandern müsstet, um eure Mails zu checken? Ich würde vermutlich keine Mails mehr checken. Mahabir Pun aus Nepal hat das allerdings gemacht. Über 2 Jahre lang ist er jedes mal tagelange unterwegs gewesen bis er dort war, wo wo WLAN war. Da muss man sich natürlich gut überlegen, ob man denn wirklich in dieses Internet muss oder nicht (muss man natürlich, sonst weiß man ja gar nicht, was auf fernsehersatz los ist und stirbt vermutlich). 
Inzwischen wurde der gute Mann aber von seinem "Leidensweg" erlöst. Und zwar von sich selbst. Einen eigenen Funkturm hat Mahabir bauen lassen - und somit nicht nur sich ins Netz gebracht, sondern auch die ärztlichen Einrichtungen im Dorf. Die ganze Story plus schicke Bilders bekommt ihr von Doku@ClemensPurner. Und ich bin dann mal weg - Mails checken und so.

Mit "In einem LAN vor unserer Zeit", "Desperate HouseWiFi" und "Wi believe I can Fi", ihr Neider.

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 Der menschliche Körper kann ca. 3 Wochen ohne Essen und ca. 3 Tage ohne Wasser auskommen. Aber er schafft es keine 3 Minuten ohne WLAN-Empfang. 
Ich werde dem jetzt allerdings auch mal versuchen zu trotzen, und mich in die weite Welt da draußen begeben (in 'nen Park, 2 Minuten von mir). Und ihr solltet das bei dem guten Wetter eventuell auch in Erwägung ziehen, wenn ihr das noch nicht getan habt. Bis später (wenn wir alle überleben).

Vid by Julian Smith
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 Ein im Videospieldesign animiertes WiFi-Märchen von Mike Lacher & Jesse Benjamin, in dem sich ein mutiger Held den typischen Internetproblemen der älteren Generation widmet. Ein spannender Kampf gegen alle bösen Router dieser Erde. Großelternartig!

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