Eine der ersten Bands, die ich als Teenager so richtig mochte und verfolgt habe, waren ja die Gorillaz. Klar. Damals kannte die schließlich irgendwie jeder, der MTV geguckt hat - also alle. Und ich hatte sogar eine DVD mit sämtlichen Musikvideos, auf der man auch per virtueller Roomtour die jeweiligen Zimmer von 2D, Murdoc, Russel & Noodles durchklicken konnte. Für mich waren die 4 Comicfiguren eben fast sowas wie Persönlichkeiten, über die ich mehr wissen wollte. Wie das halt so ist, wenn man als Teenie auf 'ne Band steht.
Als ich irgendwann herausfand, dass der Typ von Blur aka Damon Albarn (& Jamie , der Zeichner) dahintersteckt, war das dann schon ein kleiner Mindblow. Apropos Mind. Openminded war ja auch die Mucke selbst. Denn in eine Genreschublade passen die Gorillaz nicht wirklich (tun Gorillas aber auch eher selten). Und deswegen war's wohl auch so gut.
Das - und was an den 4 Cartoonpunks noch so toll war ist, erfahrt ihr in einem wieder mal gelungenem Videoportrait von Kaptainkristian (der neulich schon Calvin & Hobbes künstlerisch wertvoller gemacht hat).
Im September sollen übrigens die Aufnahmen für ein neu angekündigtes Album der Gorillaz starten. Und damit fing alles an:
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Ein Hoch auf den Jogi-Griff. Endlich kann man die Nationalhymne wieder mit Würde singen. Und mit Swag. Okay. Vielleicht brauchen wir irgendwann noch einen fresheren Beat und ein paar fettere Reime, aber so im Großen und Ganzen geht das erstmal schon so klar. Wie dem auch sei, ich will nachher auf jeden Fall eure Hände in den Hosen sehen!
Politik à la Studenten aus der UniKasselVersität (ja, die nennt sich wirklich so - siehe Logo). Und dieses außergewöhnlich gute Programm hatte mich ja spätestens bei Punkt 5. Wählt die Parteiohnenamen. Sie ist sehr gut.
Hachja, Memes. Sie werden so schnell erwachsen. Inzwischen gehen einige aus dem Neuland vor unserer Zeit sicher schon steil auf die 18 zu. Richtig lustig sind sie allerdings nur die ersten paar Male. Und heutzutage hetzt sich das Internet ja so ab, dass manche schon nach 18 Minuten von gestern sind. Wenn man da nicht fix genug ist, lebt man schneller hinterm Mond als man "auf den Mond gefallen" sagen kann. Aber ich muss ja sagen, ab und zu lebe ich da eigentlich auch ganz gerne (besonders heute - so hinterm Erdbeermond).
Irgendwann lässt er sich nicht mehr vermeiden - der Zeitpunkt, an dem ein Meme einfach sterben muss (siehe Oscar's Leo aus der Mülltonne).
In Gedenken an diesen memotionalen Mement haben 2 Memefetischisten (HotDad & FrankJavCee) eine Ode an das allseits beliebte Internetphenomenon komponiert. RIP.
Dank diesememe begabten Zeichner H. Caldwell Canner geb ich euch noch mehr als 100 Memes mit auf den Weg. Viele davon leben auch noch:
Gute Musik gibt's eben auch mal umsonst. Diesmal von Four Tet, der uns ein paar sehr schöne Random-Tracks beshared. Damit kommt dann endlich mal ein bisschen Electrovibe in meinen Sommer. Jetzt muss sich nur noch endlich der April aus dem Juni verabschieden und es kann richtig lowsgehen.