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 YouTube ist ja an sich eine supergeile Sache. Aber natürlich gibt, wie immer, auch ein paar kleine Dinge, die auch ganz schön nerven. Und die geben sogar genügend Stoff für einen 8 Minuten langen Sketch von BarelyPolitical. In dem kriegt Mrs. YouTube nämlich mal all das zu hören, was wir nicht so geil an ihr finden. 
Neben der ziemlich uncoolen Google+ Verknüpfung an die man sich ja mittlerweile irgendwie gewöhnt hat, waren für mich die YouTube-Music Awards (bei denen kein einziger YouTuber dabei war?!?!) am enttäuschendsten. 
Aber keine Angst, YouTube. Ich werd dich trotzdem weiterhin (fast) jeden Tag besuchen, um mir den ganzen Quatsch anzugucken, den du da immer so hochlädst. Ich kann eben einfach nicht mehr ohne dich.

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 Im Internet kann man mit nur einem kurzen Video zum Vollhorst der Nation mutieren. Den Shitstorm dann wieder abzuwenden und ins Gegenteil umzuwandeln, ist oft fast unmöglich. Mit einem vollkommen durchgeknallten und megabunten Rapvideo, in dem tanzende Gingerbreadmänner und die eigene Oma drin vorkommt, kann man aber durchaus etwas bewirken.
Und so schafft es dann auch Mikey Kittrell aka das Gingers-Do-Have-Souls-Kid (das Video hat über 35 Millionen Klicks) weg vom Hate. Sein allererster Song ist jetzt zwar vielleicht nicht der beste der Welt, für den Anfang ist das aber schon alles gar nicht übel. Und haltet mich für bekloppt, aber die Hook finde ich sogar irgendwie catchy.
Am besten kommt es aber mit dem berühmten Vorher-Nachher-Effekt. Und desterwegen hier nochmal der selbe Typ vor 4 Jahren. 


Shoenice22 aka Chris Schewe isst bekannt dafür, dass (und was) er alles verschlingt. Und zwar wirklich alles. Egal, ob Tampons, Kleber, 'ne komplette Rolle Klopapier oder eine 3/4l Flasche Wodka auf ex.
Inzwischen hat er durch sein merkwürdiges "Talent" über 400.000 Abonnenten auf YouTube und verdient damit sogar Kohle. Doch das meiste Geld verschenkt er an Obdachlose und lebt selbst ziemlich bescheiden. Mit seinen Videos will er nämlich die Welt ein bisschen besser machen.
Auf vice gibt's ein nettes 20-minütiges Portrait über ihn, dass ich gerade beim durchstöbern seines Kanals entdeckt hab. Ist schon ein bisschen naiv und trottelig, der Typ. Aber irgendwie auch total sympathisch und  sehr herzlich. Ich hab ihn gerade abonniert.


HyperboleTV hab ich euch ja schon anhand der Formate Disslike und Eine Stimme ans Herz gelegt. Und weil der YouTube-Channel eine kleine Goldgrube ist, gibt's jetzt noch ein weiteres Format, von dem ich ebenso begeistert bin: Frag ein Klischee.

Per Kommentarfunktion können User hier die Fragen an "Randgruppen" (Lesben, Pädophile, Schwarze, Tourette-Kranke etc.) richten, die sie sich sonst vielleicht nie trauen würden zu stellen.
So wird beispielsweise ein Flüchtling direkt gefragt, warum er nicht in seinem Land bleibe - oder, ob es okay ist, einen Schwarzen Schwarzen zu nennen. Ziemlich innovativer und fresher Ansatz, bei dem man so einiges über interessante Menschen erfährt.
Ich hab euch mal eine kleine Vorauswahl erstellt, es macht aber tatsächlich mehr Spaß den Kanal selber mal durchzuwühlen. Klickst du hier.


Weil morgen ja Wahlen sind und so. Eine kleine Erinnerung daran, dass die EU nicht komplett egal ist.
Danke an Coldmirror aka Kaddi, die hier bei der tagesschau aushilft (ehrlicher Glückwunsch dafür!) und die ganzen Pöbelmeinungen à la AFD mal wegbasht. Und das dazu noch auf 'ne ziemlich unterhaltsame Art und Weise. Kaboosh!
Und für alle, die mir hier mit Propaganda und dem kleinen Mann von der Straße kommen, der davon nichts hat. Darum geht's hier nicht. Aber wie ich aus American History X gelernt hab: 
Es ist immer gut mit einem Zitat abzuschließen, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!
Und darum nun ein abschließender Kommentar, der nicht von mir stammt. In lang, aber das muss auch mal sein.

Auf englisch gibt's sie ja schon längst - die deutsche Version ließ allerdings etwas auf sich warten. Die Rede ist von nachgesprochenen bzw. verfilmten YouTube-Kommentaren.

 

Das NeoMagazin samt Jan Böhmermann haben sich endlich der Sache angenommen - und mal eben die Comments vom "Krieg" zwischen Bushdio und Kay One nachgespielt. Poesie auf konkret krass hohem Level, Mutterfickers!
PS: übrigens ist auch der Rest vom letzten NeoMagazin nicht übel. Überzeugt euch hier.

YouTube kennt ja inzwischen sogar meine Oma. Die von Google aufgekaufte Videplattform zählt zu den bekanntesten und meistbesuchten Seiten im Internetz-Universum. In jeder einzelnen Sekunde werden weltweit etwa 45.000 Videos angeklickt.
Und mittlerweile gibt es sogar eine Menge Menschen, die mit YouTube ihr tägliches Brot (einige sogar deutlich mehr als das) verdienen. Da ist es aber wirklich dringend mal an der Zeit sich darüber ausführlich zu unterhalten - findet ihr nicht auch?
Und welch ein Zufall: im neuesten Almost Daily (#64) der Rocketbeans geht es genau um dieses Thema - inklusive all seiner Facetten und Fragen: Ätzende Kommentare, Tittenthumbnails, Illegale Serien-Download-Tags, Wie krieg ich Klicks?, Wieviel Geld kriegt man da? - und so weiter und so fort.
Mit dabei in der Talkrunde sind nicht nur Eddy & Simon von RocketbeansTV (oder GameOne), sondern auch Ex-Giga-Mensch und jetzt YouTuber David Hain (BeHaind) und Jochen Dominicus (SuperGamesTV).
Sehr interessante Insider-Runde mit unterschiedlichen Perspektiven und viel Backgroundinfos über die weltberühmte Videoplattform und ihre vielen Möglichkeiten. Obendrauf (und völlig gratis) gibt's sogar noch einige gute Lacher.

Und wo wir grad dabei sind. Lasst euch nicht allzu sehr davon schocken, dass Firmen wie Microsoft Geld an gewisse YouTube-Kanäle (Machinima) zahlen, damit "gut" über sie berichtet wird. Das ist, wenn auch leider, schon immer so. Verwerflich ist das nicht immer - gerade, wenn man Geld verdienen muss(!) und man manchmal keine andere Wahl hat. Ist ja auch nichts besonderes, wenn man es herunterbricht auf einen "Star", der mal Werbung macht.

Ich wünsche mir trotzdem, dass YouTube da - so wie es bisher auch im Großen und Ganzen war - transparent bleibt. Ansonsten wird es vielleicht irgendwann schwer Werbung von persönlicher Meinung zu unterscheiden. Aber solange es nicht so beschissen ist wie im Fernsehen, ist ohnehin alles super.
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Ja, ich weiß - die Überraschung ist nach dem inzwischen 5. Teil etwas verloren gegangen, dennoch find ich die nachgespielten YouTube-Comment-Reconstructions von Dead Parrot immer wieder großartig. Die trollsten Internetgespräche hätte ich irgendwann gern als ganzes Hörbuch.

via laughingsquid