Vielleicht der erste wirklich sehr brennende Roast aus Deutschland, in dem deutsche Comedy u.a. von Micaela Schäfer und Eko Fresh brutal zerstört wird. Battlerap made by Shahak Shapira, dessen Lachkicks übrigens sehr ansteckend sind, wenn ihr nicht dagegen geimpft seid.


Danke für nichts, Alice
Die nächste Torte ist für dich, Alice

Disarstar hat der Nazischlampe Alice Weidel einen Song gewidmet und ihr seinen Hass gegenüber ihr gestanden. Selbst Deutschrap sind die Vollpatridioten der AfD zu asozial.

Stimmt schon: nur weil wir in hochpolitischen Zeiten leben, heißt das noch lange nicht, dass man sich auch politisch einbringen muss. Schließlich haben wir keine Pflicht auf freie Meinungsäußerung, sondern ein Recht. Doch wer etwas zu sagen hat, sollte es tun. Jetzt. Denn es geht hier um nicht weniger als die Frage, wie wir in diesem Land zukünftig miteinander leben wollen: solidarisch, tolerant, weltoffen? Oder egoistisch, abgrenzend, nationalistisch?

Disarstar steht entschieden für Ersteres – und er nimmt sich in seinem neuen Song das Aushängeschild einer Partei vor, die ebenso entschieden für Letzteres steht. Seit die AfD die etablierten Parteien vor sich hertreibt und in immer mehr Parlamente einzieht, ist der politische Diskurs in Deutschland zunehmend vergiftet. Mit ihren Brandreden schürt sie Vorurteile, Rechtspopulismus und beweist immer wieder eine himmelschreiende Geschichtsvergessenheit.

Es ist nicht das erste Mal, dass Disarstar kraftvoll seine Stimme erhebt – schon die Zeilen seines 2013 veröffentlichten Songs „Neue Welt“ wurden so viel zitiert, dass sie längst zu geflügelten Worten in den hiesigen Diskursen geworden sind: „Das ist nicht mein Land, oder dein Land, das ist unser Planet.“ Nie zuvor jedoch ist der Hamburger Rapper so deutlich geworden, richtet er über einen düster brütenden Beat derart unmissverständlich den Finger auf eine Person. Nicht die feine Art? Das hier ist Battle Rap mal anders – ein Battle um die Deutungshoheit in den politischen Diskursen und die Zukunft unserer Gesellschaft. In welcher Welt sollen unsere Kinder einmal leben? Man muss sich nicht politisch einbringen. Doch wer etwas zu sagen hat, sollte es jetzt tun.


via fcknzspiel

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Eben noch Husos geburnt, schon wurde die Pizza selber verbrannt (zum Glück aber nur auf Twitter). Tja. Wer austeilt, muss auch einstecken können und so. Kann Dr. Oetker anscheinend - und gibt Props:


via

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Normalerweise finde ich dieses Gedisse abseits von Battles ja eher so semi-interessant bis peinlich. Diesmal mach' ich aber eine Ausnahme, die die Regel bestätigt. Denn jemand wie Liont (einen Link hau' ich euch nicht rein, sonst fühl' ich mich schlecht) kann meiner Meinung gar nicht oft genug kritisiert werden. Insofern unterschreibe ich diesmal fast alles, was der gute Gio hier über YouTube's Pseudo-Rapper und eigentlichen Youtuber so los lässt. 
Auch wenn der ja im Grunde genommen auch nur auf YouTube rappt und mit dem Song wohl auch nicht nur moralische Absichten verfolgt (money always talks). 


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