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Falls ihr eventuell nicht mitbekommen haben solltet, dass Shahak Shapira eine eigene Show im Fernsehen und im Internet hat, sage ich es euch: Shahak Shapira hat eine eigene Show im Fernsehen und im Internet.



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Shahak Shapira hat sich die Zeit genommen und mit einem Kollegah-Fan ein ausführliches Gespräch über Alpha-Rücken, Hitlers Spermien und formwandelnde Reptiloiden geführt. Internet-Gold.


...weiterlesen "Vom Hurensohn zum Reptiloiden"


Gauland schafft sich ab. Inzwischen hat er wegen seiner inkompetenten Aussage nämlich auch eine Anzeige wegen Volksverhetzung erhalten. Zu recht(s). Ein verbitterter alter Kauz, der an verbaler Inkontinenz leidet und vermutlich gerne alles wieder so wie vor 50 Jahren hätte. Den kann man übrigens auch "entsorgen" - und zwar jeder für sich - Ende September bei der Bundestagswahl.

Holy Bimmbel Die Bibel vong Internetsprache her cover

"Im Anfang war die Universe leer u schwarz wie 1 coke zero am bimsen, also buildete Gott 1 Earth u 1 Heaven. Aber die Earth war dark wie 1 Berghain u needete 1 Boss-Transformation... [...] ...Adolf u seine naise MILF Eva waren im Gangsta-Paradise krass gechillt am bimsen. Es gab juicy Fruitz u Treez u Burger King u zahlreiche weitere Gönnung soweimt das Eye reicht. Doch dann gabs übelst 1 Beef mi Gott u die Rudis haben es sich verschissen ...“

Die Bibel ist (leider) das bekannteste Buch der Welt und wurde bisher in etlichen Sprachen übersetzt. Nun kommt noch eine weitere dazu. Denn Shahak Shapira hat das Buch Gottes auf Vong-Sprache neugeschrieben. Mit Adolf und Eva in der Hauptrolle. Amen.

Kann man jetzt natürlich als Blödelei und etwas zu späte Aktion beschimpfen, die Begründung dafür mag ich aber: Ein albernes und nur noch nerviges Buch verdient eine alberne und nur noch nervige Sprache:

„Die Sprache Vong ist das, was die Bibel verdient“, sagt Shahak Shapira im Gespräch mit unserer Zeitung. „Es sind zwei sehr lächerliche Dinge. Die Bibel und diese Sprache.“ Religion sei bescheuert und diskriminierend. Sie habe auf der Welt insgesamt mehr Schlechtes als Gutes getan, so Shapira.“ (Quelle)


Shahak Shapira hat im vergangenen halben Jahr über 450 rassistische, homophobe und andere Hass-Tweets gemeldet, von denen nur sehr wenige gelöscht wurden. Eine Antwort von Twitter bekam er nur ganze 9 Mal. Um darauf aufmerksam zu machen, dass Hatespeech nicht nur auf Facebook, sondern leider auch auf Twitter ein Problem ist, sprühte Shahak aus Protest 30 jener nicht-gelöschten Tweets genau vor die Twitterzentrale in Hamburg.


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Tolle Idee, die der Heiko da hat. Rock gegen Links. Der Kürze halber können wir es aber auch einfach Nazi-Rock nennen. Und Shahak liefert schon mal die passenden Headliner. Jetzt warte ich nur noch darauf, dass Olaf Scholz vorschlägt, das Konzert in der Roten Flora zu veranstalten und dann kann's losgehen. Übrigens munkelt die Mopo derzeit sogar, ob bei den Krawallen auch vereinzelt Teile der rechten Szene dabei waren. Interessiert aber wahrscheinlich eh wieder keinen, weil ja alles nur schwarz oder(!) weiß sein darf.

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Der gute alte Shahak hat die mehr als merkwürdigen Plakate der neuesten AfD-Kampagne ein bisschen verständlicher für uns alle gemacht und eigentlich nur neue Bilder verwendet. Und jetzt ergeben sie durchaus mehr Sinn als vorher. Wobei ich dieses kleine süße Ferkel, dass damit beworben wird, dass man es isst, trotzdem mein Highlight in puncto Dummheit bleibt.

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Der gute Shahak Shapira dreht ja onlinetechnisch in letzter Zeit ziemlich auf und lässt vor allem die AfD immer wieder ganz schön alt aussehen (1933 Jahre alt sogar). Find ich gut. Als Resultat dessen bekommt er aber natürlich auch jede Menge dumme Hasskommentare ab. Grund genug, ihn bei Disslike zu Wort kommen zu lassen, um dem Mal etwas entgegenzusetzen. Humor, Eloquenz und Hitler zum Beispiel.

PS: Der Top-Kommentar aus dem Kommentarbereich des kommentierenden Kommentar-Videos