Eigentlich wollt ich das erst gar nicht hier hinhaben, jetzt hat sich der Song aber doch irgendwie wieder in mein Ohr geschlichen. Und schön anzusehen ist der Musik-Clip vom gar nicht mal üblen Kanal Animation Domination High-Def ja eigentlich auch.
Außerdem ist das, was hier lyrisch geboten wird dann doch irgendwie total lebensnah. Kann man aber eventuell nur nachvollziehen, wenn man ziemlich viel im Internet umherirrt. Aber das tut ihr ja offensichtlich auch. Ansonsten wärt ihr nicht hier gelandet. Zwinkersmiley

        "Nobody called me fake and gay. It was a good day."

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 Jugendliche von heute wachsen in einer Welt auf, in der das Internet schon lange keine bahnbrechende Erfindung mehr ist und ganz selbstverständlich zum Alltag dazugehört. 
Mitte der 90er dagegen war das Neuland wirklich noch Neuland und alles war total aufregend. Auch ich erinner mich, wie ich geflasht vor eigentlich langweiligen Webseiten saß, die sich Stück... für.. Stück... für... Stück... für... Stück... aufgebaut haben, während man pro Minute dafür bezahlen musste. Aus heutiger Sicht ganz schön scheiße, aber #damals super modern und cool. Das Internet war eben auch mal jung und naiv.

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Dieser kleine Kerl sieht das erste Mal Wrestling. Und wie es aussieht, findet er es gar nicht mal so schlecht. Ein heißer Kandidat für's nächste Meme, oder? Weil mir langweilig war, hab ich dazu schon mal ein paar Anregungen aus meinem Kopfkino vorbereitet.

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 Ja, er nervt mich sonst auch sehr oft. Und ja, er kommt auch hier wieder nicht sonderlich sympathisch rüber und übertreibt hier und da mal.
Aber, was man Sascha Lobo bei seiner Rede auf der gerade laufenden re:publica lassen muss, ist, dass er hier sehr viel kluge Sachen sagt, die wir uns alle vielleicht öfter hinter die Ohren schreiben sollten.
Mit vielen Details will ich euch da gar nicht belästigen, schließlich habt ihr einen 1-stündigen Vortrag vor euch und ich weiß ja, wie wenig Zeit ihr alle immer habt.
Nur so viel: Der Mann mit roten Ding auf dem Kopf rollt den mittlerweile ziemlich untergegangen Überwachungsskandal Überwachungsangriff nochmal im Detail auf und schlägt mit harten Kampfansagen zurück. Teilweise nervt das dann wieder, aber es lohnt sich trotzdem ihm mal zuzuhören. 


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Einige Parts oder Teaser (oder Fake-Dokus) schwirren schon seit Monaten auf YouTube herum, jetzt hat die Sundance-Doku über Aaron Swartz, The Internet's Own Boy, endlich auch einen offiziellen Trailer. Und ich will das schon 'ne ganze Weile sehen, weil ich ehrlich gesagt überhaupt keinen Plan habe, was da abgeht, es aber gerne wissen will ohne mir das Ding zu sehr zu spoilern (ja, okay - ich war und bin zu faul alles nachzulesen). 
Nur so viel: Aaron Swartz war Programmierer, Hacktivist und gleichzeitig Mitbegründer vom eigentlichen Zentrum des Internetz: reddit. Der Typ ist sowas wie der Che Guevara des www - und war dort dementsprechend so angesehen wie ein Rockstar. War? Ja, war. Denn nachdem er 2013 wegen Datenklau zu 35 Jahren Haft verurteilt wurde, nahm er sich msyteriöserweise das Leben. 
Ich weiß nicht, wie's euch geht, aber mir reicht das schon lange, um Bock drauf zu haben. Am 27. Juni werden meine Erwartungen dann auf die Probe gestellt bzw. kommt der Film dann raus.

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Update (01.07.): Die komplette Doku ist ab sofort frei verfügbar - hier.

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 Ein im Videospieldesign animiertes WiFi-Märchen von Mike Lacher & Jesse Benjamin, in dem sich ein mutiger Held den typischen Internetproblemen der älteren Generation widmet. Ein spannender Kampf gegen alle bösen Router dieser Erde. Großelternartig!

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 Schon über 2 Jahre alt, aber immernoch aktuell: PressePausePlay.
Die 1 1/2-stündige Doku über Kunst in Zeiten des Internets beschäftigt sich mit der Auswirkung der digitalen Revolution auf unsere kreativen Möglichkeiten. Da technisches Equipment nicht nur viel billiger, sondern auch besser als früher ist, ist es als Otto-Normal-Künstler inzwischen auch viel einfacher geworden qualitativ hochwertiges Zeug selbst zu basteln. Und das Netz erlaubt es, dass wir alle das Endprodukt mit Hilfe von nur ein paar Klick sehen, hören oder was auch immer können.
Das Ergebnis davon ist ein viel größeres Angebot. Mehr Filme, mehr Videospiele, mehr Musik, mehr alles. Mehr vom Thema könnt ihr euch im Filmchen oben geben, in dem es trotz des euch anstarrenden Moby nicht nur um Musik geht.

(Direktlink zum Video)
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 Ich war das erste mal mit 13 in diesem Internet. Damals war ich aber eher so semi-begeistert davon. Allzu viele tolle Seiten gab's aber damals auch noch nicht. Wann die jetzige frisch geborene Generation das erste mal auf Google & Co unterwegs ist und wie schnell sie mit dem ganzen technischen Zeugs umgehen kann, seht ihr im obigen MTSNetwork-Werbeclip aus Indien.