YouTube ist ja an sich eine supergeile Sache. Aber natürlich gibt, wie immer, auch ein paar kleine Dinge, die auch ganz schön nerven. Und die geben sogar genügend Stoff für einen 8 Minuten langen Sketch von BarelyPolitical. In dem kriegt Mrs. YouTube nämlich mal all das zu hören, was wir nicht so geil an ihr finden. 
Neben der ziemlich uncoolen Google+ Verknüpfung an die man sich ja mittlerweile irgendwie gewöhnt hat, waren für mich die YouTube-Music Awards (bei denen kein einziger YouTuber dabei war?!?!) am enttäuschendsten. 
Aber keine Angst, YouTube. Ich werd dich trotzdem weiterhin (fast) jeden Tag besuchen, um mir den ganzen Quatsch anzugucken, den du da immer so hochlädst. Ich kann eben einfach nicht mehr ohne dich.

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 Im Internet kann man mit nur einem kurzen Video zum Vollhorst der Nation mutieren. Den Shitstorm dann wieder abzuwenden und ins Gegenteil umzuwandeln, ist oft fast unmöglich. Mit einem vollkommen durchgeknallten und megabunten Rapvideo, in dem tanzende Gingerbreadmänner und die eigene Oma drin vorkommt, kann man aber durchaus etwas bewirken.
Und so schafft es dann auch Mikey Kittrell aka das Gingers-Do-Have-Souls-Kid (das Video hat über 35 Millionen Klicks) weg vom Hate. Sein allererster Song ist jetzt zwar vielleicht nicht der beste der Welt, für den Anfang ist das aber schon alles gar nicht übel. Und haltet mich für bekloppt, aber die Hook finde ich sogar irgendwie catchy.
Am besten kommt es aber mit dem berühmten Vorher-Nachher-Effekt. Und desterwegen hier nochmal der selbe Typ vor 4 Jahren. 

Was würden wir eigentlich ohne das Internet machen? Nun, vielleicht wären wir irgendwo draußen und würden die wildesten und verrücktesten Abenteuer erleben. Oder in irgendeiner Ecke sitzen mit diesem Ding, das sie Buch nennen. Oder einfach vor dem Fernseher verdummen. Vielleicht würden wir aber auch einfach irgendetwas anderes stattdessen erfinden, das uns alle irgendwie permanent beschäftigt. Auf jeden Fall würdet ihr nicht diesen Text lesen und ich ihn nicht schreiben.
Und eure Lieblingsseite fernsehersatz, sowie andere eher unbedeutende Seiten wie YouTube, Amazon, Facebook oder Wikipedia, gäbe es noch nicht mal.
Tatsächlich ist es aber mittlerweile echt schwer vorstellbar geworden, in einer Welt ohne Internet zu leben. Denn bei allen schlechten Dingen, die das Netz so mit sich zieht, überwiegen die guten dann am Ende ja irgendwie doch. Sag ich jetzt mal so.

Und nun zurück aus dem Paralleluniversum, und wieder ab in die Realität. In dieser gibt es nämlich dieses Internet. Doch warum eigentlich? Wer ist der Typ, der Schuld daran ist, dass es existiert? Und wieso heißt das Internet überhaupt Internet und nicht Kevin oder Sandy?  Diese und weitere Fragen dazu beantwortet euch auf unterhaltsam illlustrierte Art & Weise das gar nicht mal so unkluge Team von kurzgesagt.

Gifs, Memes, Pornos, Katzen, Foren, Facebook, Twitter und Prinzen aus Nigeria. Welches Genie ist dafür verantwortlich?Wir können nicht mehr leben ohne das Internet und dabei erinnern wir uns ganz düster an eine Zeit vorher. Als wir morgens noch nicht als erstes den Rechner angeworfen haben um zu checken was es neues gab. Unsere lieblings Youtube Kanäle, Facebook, Vine, Twitter. Aber genug gelabert. Lasst uns erforschen wer das Internet erfunden hat. Und warum.


Das Video (bzw. den Kanal) gibt's übrigens schon länger auf englisch, ist aber (weil dann doch komplex) zugänglicher auf deutsch, wie ich fand. Auch wenn ich den Sprecher der englischen Clips lieber hab. Aber egal welche Sprache, es lohnt sich auf jeden Fall mal einen Blick auf den Kanal zu schauen. Kann man gut mit Zeit (im Internet) verbringen. 
Hier the Links:
kurzgesagt (deutsch)
kurzgesagt (englisch)

 Eigentlich wollt ich das erst gar nicht hier hinhaben, jetzt hat sich der Song aber doch irgendwie wieder in mein Ohr geschlichen. Und schön anzusehen ist der Musik-Clip vom gar nicht mal üblen Kanal Animation Domination High-Def ja eigentlich auch.
Außerdem ist das, was hier lyrisch geboten wird dann doch irgendwie total lebensnah. Kann man aber eventuell nur nachvollziehen, wenn man ziemlich viel im Internet umherirrt. Aber das tut ihr ja offensichtlich auch. Ansonsten wärt ihr nicht hier gelandet. Zwinkersmiley

        "Nobody called me fake and gay. It was a good day."

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 Jugendliche von heute wachsen in einer Welt auf, in der das Internet schon lange keine bahnbrechende Erfindung mehr ist und ganz selbstverständlich zum Alltag dazugehört. 
Mitte der 90er dagegen war das Neuland wirklich noch Neuland und alles war total aufregend. Auch ich erinner mich, wie ich geflasht vor eigentlich langweiligen Webseiten saß, die sich Stück... für.. Stück... für... Stück... für... Stück... aufgebaut haben, während man pro Minute dafür bezahlen musste. Aus heutiger Sicht ganz schön scheiße, aber #damals super modern und cool. Das Internet war eben auch mal jung und naiv.

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Dieser kleine Kerl sieht das erste Mal Wrestling. Und wie es aussieht, findet er es gar nicht mal so schlecht. Ein heißer Kandidat für's nächste Meme, oder? Weil mir langweilig war, hab ich dazu schon mal ein paar Anregungen aus meinem Kopfkino vorbereitet.

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 Ja, er nervt mich sonst auch sehr oft. Und ja, er kommt auch hier wieder nicht sonderlich sympathisch rüber und übertreibt hier und da mal.
Aber, was man Sascha Lobo bei seiner Rede auf der gerade laufenden re:publica lassen muss, ist, dass er hier sehr viel kluge Sachen sagt, die wir uns alle vielleicht öfter hinter die Ohren schreiben sollten.
Mit vielen Details will ich euch da gar nicht belästigen, schließlich habt ihr einen 1-stündigen Vortrag vor euch und ich weiß ja, wie wenig Zeit ihr alle immer habt.
Nur so viel: Der Mann mit roten Ding auf dem Kopf rollt den mittlerweile ziemlich untergegangen Überwachungsskandal Überwachungsangriff nochmal im Detail auf und schlägt mit harten Kampfansagen zurück. Teilweise nervt das dann wieder, aber es lohnt sich trotzdem ihm mal zuzuhören. 


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Einige Parts oder Teaser (oder Fake-Dokus) schwirren schon seit Monaten auf YouTube herum, jetzt hat die Sundance-Doku über Aaron Swartz, The Internet's Own Boy, endlich auch einen offiziellen Trailer. Und ich will das schon 'ne ganze Weile sehen, weil ich ehrlich gesagt überhaupt keinen Plan habe, was da abgeht, es aber gerne wissen will ohne mir das Ding zu sehr zu spoilern (ja, okay - ich war und bin zu faul alles nachzulesen). 
Nur so viel: Aaron Swartz war Programmierer, Hacktivist und gleichzeitig Mitbegründer vom eigentlichen Zentrum des Internetz: reddit. Der Typ ist sowas wie der Che Guevara des www - und war dort dementsprechend so angesehen wie ein Rockstar. War? Ja, war. Denn nachdem er 2013 wegen Datenklau zu 35 Jahren Haft verurteilt wurde, nahm er sich msyteriöserweise das Leben. 
Ich weiß nicht, wie's euch geht, aber mir reicht das schon lange, um Bock drauf zu haben. Am 27. Juni werden meine Erwartungen dann auf die Probe gestellt bzw. kommt der Film dann raus.

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Update (01.07.): Die komplette Doku ist ab sofort frei verfügbar - hier.

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 Ein im Videospieldesign animiertes WiFi-Märchen von Mike Lacher & Jesse Benjamin, in dem sich ein mutiger Held den typischen Internetproblemen der älteren Generation widmet. Ein spannender Kampf gegen alle bösen Router dieser Erde. Großelternartig!

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 Schon über 2 Jahre alt, aber immernoch aktuell: PressePausePlay.
Die 1 1/2-stündige Doku über Kunst in Zeiten des Internets beschäftigt sich mit der Auswirkung der digitalen Revolution auf unsere kreativen Möglichkeiten. Da technisches Equipment nicht nur viel billiger, sondern auch besser als früher ist, ist es als Otto-Normal-Künstler inzwischen auch viel einfacher geworden qualitativ hochwertiges Zeug selbst zu basteln. Und das Netz erlaubt es, dass wir alle das Endprodukt mit Hilfe von nur ein paar Klick sehen, hören oder was auch immer können.
Das Ergebnis davon ist ein viel größeres Angebot. Mehr Filme, mehr Videospiele, mehr Musik, mehr alles. Mehr vom Thema könnt ihr euch im Filmchen oben geben, in dem es trotz des euch anstarrenden Moby nicht nur um Musik geht.

(Direktlink zum Video)
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 Ich war das erste mal mit 13 in diesem Internet. Damals war ich aber eher so semi-begeistert davon. Allzu viele tolle Seiten gab's aber damals auch noch nicht. Wann die jetzige frisch geborene Generation das erste mal auf Google & Co unterwegs ist und wie schnell sie mit dem ganzen technischen Zeugs umgehen kann, seht ihr im obigen MTSNetwork-Werbeclip aus Indien.