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Ein eindrucksvolles Video (von Guillaume Juin) aus über 80 GB an Bildern von der ISS-Raumstation, die einen (welt)allumfassenden Blick von der Erde liefern. Die Fotos wurden direkt von den Astronauten in knapp 28.000 km Höhe geschossen. Und ich finde ja, unser (manchmal sehr hübscher) blauer Planet sollte öfter mal Selfies von sich schießen lassen.

Der Photograph Seung-Hwan Oh hat einen gar nicht mal so hässlichen Pilz über einige seiner Werke wachsen lassen und das ganze unter dem Projektnamen Impermanence ins Netz gestellt. Ein bisschen weird, aber auf eine seltsame Art und Weise gefällt mir das. (Mehr nach dem Klique)

"The visual result of the symbiosis between film matter and organic matter is the conceptual origin of this body of work. The process involves the cultivation of emulsion consuming microbes on a visual environment created through portraits and a physical environment composed of developed film immersed in water. As the microbes consume light-sensitive chemical over the course of months or years, the silver halides destabilize, obfuscating the legibility of foreground, background, and scale. This creates an aesthetic of entangled creation and destruction that inevitably is ephemeral, and results in complete disintegration of the film so that it can only be delicately digitized before it is consumed."

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Ich hab' die pornösen Bildchen von Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst & wasweißichwem ja immer noch nicht gesehen und schäme mich deswegen sogar schon ein bisschen (seltsame Welt). Ehrlich gesagt kannte ich von den weiblichen "Stars" aber auch kaum jemanden und war von daher eh nur so mäßig notgeil drauf (wären Kat Dennings oder Christina Ricci bei gewesen, hättet ihr mich gecatcht).
Und auch wenn ich es an sich ziemlich dämlich finde, überhaupt nackte Fotos von sich irgendwo hochzuladen, tun mir die Damen mittlerweile schon ein bisschen leid. Irgendwie.
Umso besser find' ich dieses holländische Projekt, in der die geklauten Nacktbilder zu weniger "Nackt" - und dafür zu mehr "Bild" gemacht werden. The UNfappening nennt sich die Reihe, die Porno zu Artwork macht, und die als kleine Wiedergutmachung für die Betroffenen gedacht ist. Well done, Internet. 

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Ich war ja nur einmal in meinem Leben in Paris. Allerdings auch nur so halb, weil ich damals ca. 6 Jahre alt war und nur Augen für Goofy & Donald im Disneyland hatte. Das war mir damals anscheinend wichtiger als die schöne Stadt Paris, die uns Paul Richardson hier mittels mehr als 40.000 gemachten Fotos (bzw. per Timelapse-Vid) in all' seiner Pracht vorführt.
Finde übrirgens den Part am besten, in dem man auf der Champs-Élysées zum Arc de Triomphe entlangfährt entlangzoomt. Und natürlich die Stelle mit dem Baguette. Fantastique!

(Direktlink zum Vid)
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Okay, ist ja nicht wirklich neu, dass man Fotos so manipulieren und verphotoshoppen kann, dass keiner was davon merkt. Aber dass man 3D-Objekte in einem Bild räumlich so frei hin- und herdrehen kann, ohne dass das Bild (oder man selbst) Informationen zum ganzen Objekt hat (bspw. wie's von hinten aussieht), finde ich dann doch bemerkenswert. Wenn man bedenkt, was für Unfug damit wieder alles betrieben werden könnte, ist es sogar ziemlich spooky. Und totally fantastisch. Ich will das auch.

Für die Geeks, die mehr Infos wollen - hier. Und da:
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Producer Ta-ku hat ein neues Projekt am Start. Create & Explore schimpft es sich und soll verschiedene Menschen inklusive ihrer verschiedenen Talente zusammenführen. Soll in dem Fall dann heißen: etliche Beatmaker werden mit jeweils einem Photographen (oder Videomacher) gemeinsam irgendwas mit Kunst machen. Und die ersten zwei Ergebnisse davon könnt ihr euch jetzt & hier schon mal reinziehen.
Sieht nach 'ner ganzen Reihe wunderbar atmosphärischer Musikvideos aus, auf die wir uns da freuen dürfen. Und natürlich auch auf einige starke Beats. Gute Sache das.

Video 1: ESTA vs. Michael Salisbury
Video 2: Fursty vs. Insightful

(Direktlink zum Video1)
(Direktlink zum Video2)
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 Eigentlich nur eine von vielen unzähligen Nokia-Werbungen (für Lumia). Aber dennoch ein fabelhafter Trip, bei dem man keine Drogen braucht. Die Idee fürs Video stammt übrigens von Paul Trillo, den ich schon mal mit ähnlich flashigem Stuff verbloggt hab - und für den Nokia ein Fable zu haben scheint.
Und für alle Neugierschlunde, die sich fragen, wie das Ding gemacht wurde. Mit Hilfe von 50 einzelnen Handys, die Stop-Motion-artig nacheinander Fotos knipsen. Wie genau, seht ihr im Making of:


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Schicke Slow Motion-Videos hab' ich ja schon desöfteren gepostet. Diesmal bekommt ihr allerdings etwas Besonderes. 
Und zwar die Time-Hacked Fotoreihe von Adam Magyars als Video via High-Speed-Kamera. Klingt komisch, ist aber so. 
Der in Berlin wohnende Künstler hat dafür seine ganz eigene Technik entwickelt und mittlerweile ist er durch seine Projekte auch recht bekannt. Ganz großes Kino!
Während ihr oben den Alexanderplatz in Slow Motion seht, könnt ihr in den unteren Clips Tokyo und New York bewundern.

 

via nerdcore