Auf den ersten Blick ist The Tearoom nur ein Klo-Simulator mit homo-erotischem Gayplay, das ihr für umme hier downloaden und sofort zocken könnt. Mit Hintergrundinfos wird das Spiel aber zu einem historischen Diskriminierungs-Akt der amerikanischen Polizei gegenüber Homosexuellen.
Okay, das klingt etwas hoch( ins Klo )gegriffen für ein Game, in dem ihr jemandem auf der Herrentoilette einen lutschen müsst, dennoch ergibt alles durchaus mehr Sinn als man am Anfang denken könnte. Und der Seitenhieb an die prüden Amis, die jegliche sexuellen Inhalte verbieten, aber ihren Kids zum Geburtstag eine Waffe schenken, trifft auch zielsicher ins Pissoir. Hier die ganze Geschichte:

"In 1962, the Mansfield, Ohio police department setup a hidden surveillance camera behind a two-way mirror, and secretly filmed dudes having sex with dudes in a public bathroom. The police used the film footage to imprison them for a year or more under Ohio's sodomy laws.

Today in 2017, police still target men who have sex with men -- and in video game land, I still have to deal with Twitch banning my gay games by secret trial as if they're the fucking game police. So to appease this oppressive conservative gamer-surveillance complex, I have swapped out any pesky penises in my game for the only thing that the game industry will never moderate nor ban -- guns. Now, there's nothing wrong with guys appreciating other guys' guns, right?"

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Jeder kennt das Bild von Putin als schwulen Clown. Es enstand als Symbol für die Proteste gegen ein in großen Teilen immer noch schwulenfeindliches Land. Russland hat solche Bilder nun offiziell für illegal erklärt und untersagt das Teilen. Passt also bloß auf, dass ihr nix verbreitet, das Putin bunt geschminkt zeigt. Zum Beispiel über einen Blog. Oder über Facebook. Das ist nämlich strengstens verboten.

Der Grund: es sei extremistisch.

Russian news outlets are having trouble reporting exactly which image of the Internet’s many Putin-gay-clown memes is now illegal to share. Because, you know, it’s been banned.
But the picture was described last week on the Russian government’s list of things that constitute “extremism.”

Item 4071: a picture of a Putin-like person “with eyes and lips made up,” captioned with an implicit anti-gay slur, implying “the supposed nonstandard sexual orientation of the president of the Russian Federation.”
The Moscow Times thinks it probably looks like this:“

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Keine Ahnung, ob ihr's mitgekriegt habt, aber auf YouTube und Twitter ist es gerade DAS Thema. Grund dafür ist der Ex-YouTuber und inzwischen Rapper Mert, der vor 2-3 Tagen ein Video rausgehauen hat, in dem er sich explizit als Schwulenhasser outet, der er aber eigentlich schon immer war. Urpsprünglich wollte er damit Stellung beziehen zu den Homophobie-Vorwürfen, die gegen Shirin David (irgendeine von DSDS) aufkamen, weil sie mit ihm zusammenarbeitete. Hat ja gut geklappt.

Das Video wurde inzwischen gesperrt (man findet es aber noch als Kopien auf YT, einbetten möchte ich den Mist hier nicht), bei der Polizei gingen einige Anzeigen wegen Volksverhetzung ein und sein Netzwerk hat ihm die Kündigung vorgelegt. Zurecht. Denn Hass als Meinung zu verkaufen, sie unter hunderttausende Kiddies zu streuen und seine YouTube-Armee auf andere zu hetzen, ist nicht nur verantwortungslos, sondern geht absolut gar nicht klar. Und mit HipHop hat man auch nicht verstanden, wenn man Hass predigt (HipHop.de hat auch einen wunderbaren Artikel dazu). Aber lassen wir doch einfach einen echter Rapper aka 3Plusss die Sache regeln.

Wir leben fucking noch mal im Jahr 2017 und ich möchte eigntlich gar nicht mehr darüber reden müssen, dass Homosexualität "okay" ist. Das sollte selbstverständlich sein. Und für viele Leute ist es das zum Glück auch. Auf Twitter trendeten u.a. die Hashtags #WirGegenHomophobie und #LoveIsLove. Auch wenn ich's immer noch derbe traurig finde, dass Video von Mert vor seiner Sperre fast 100.000 Likes hatte.

Die gutmenschliche Einheitsfront. Freiheit für alle, Liebe für alle. Und Nazis blockieren, damit das auch alles ü...

Posted by FICKO - Magazin für gute Sachen. Und gegen schlechte. on Montag, 6. Februar 2017

Sie verfolgen jetzt neue Ziele. Und meinen Support haben sie. Wie damals schon. Und checkt Ficko aus. Das Glücksbärchi unter den Polit-Mags.

Auf SAT.1 läuft "Hochzeit auf den ersten Blick", aber wenn mein Freund und ich heiraten wollen gefährdet das die Institution der Ehe. ?

— Maximilian Bierbaum (@maximalgedanke) 20. November 2016

Boah, wie eklig der Typ ist. Nein, nicht, weil er 'nen Kerl heiraten will. Er guckt SAT.1. Der Sender, der alle beschissenen Shows ein Jahr später nachäfft und sie noch beschissener macht. 
Und selbst bei so 'nem Dödel-Sender blind irgendeine/n zu heiraten, ist hierzulande anscheinend gesellschaftlich akzeptierter als eine gleichgeschlechtliche Ehe. Ach, Deutschland. Du und deine Homohochzeitsphobie sind immer noch echt gay. 

My kind of #bar ... #liberal #berlin #kreuzberg #words #wordstoliveby #wordporn #wordsofwisdom #true #germany #street #globtrotter #student #studentlife

A photo posted by ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀JONATHAN KORN⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ (@jonathan.korn) on

Nanu? Donald Trump hat offenbar Hausverbot in dieser Kreuzberger Bar. Und die AfD wohl auch. Immerhin verstoßen beide gegen alle 4 Bedingungen. Tja. Sowas kommt eben von sowas.

PS: Die Hausregeln der Bar gelten übrigens auch für diese Seite.

Ein Foto von einem 12-jährigen, der sich mit ausgebreiteten Armen vor einen Horde von Homophoben (ca. 10.000) stellt und laut des Fotografen folgendes Statement dazu abgab: "I have an uncle who is gay and I hate people that hate." Stark.

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Hängt so im Fenster der Eingangstür einer offenbar ziemlich duften schweizer Bar (genauer: in der Safari-Bar in Zürich).
Und eigentlich sollte man dieses Schild ja auch genau so an die Eingangstür des Internetz kleben - oder zumindest an die von meinem Blögchen. Vielleicht hilft's ja.

Uiuiuiui, was ist da denn los? Meine Facebook-Seite wurde in der letzten Woche überrannt und inzwischen sind fast doppelt so viele am Start als vorher. An alle neu dazugestoßenen deshalb ein: Hi. Und welcome to insanity. 
Aber weil Facebook ja nun mal Facebook ist, ist es nun an der Zeit, den Pöbel mal ein bisschen auszusortieren. Ich möchte hier schließlich nicht jeden haben. Und genau deshalb klebe ich mir jetzt dieses wundertolle Poster an meine imaginäre Onlineeingangstür. Vielleicht hilft's ja. In dem Sinne: If you're an asshole, don't come in. Für alle anderen gilt: na fein, herein, willkommen im Verein!