Die moderne Steinzeitfamilie aka die Feuersteins waren bis '97 ja die erfolgreichste Trickserie der Welt (bis die Simpsons sie überholten). Nun sind sie bäck - als Comic (geschrieben von Mark Russell und mit Zeichnungen von Steve Pugh, Chris Chuckry und David Sharpe). Und die ersten Screenshots sehen so aus, als wäre Bedrock-City aka Steintal nun in einem Hipsterneandertal gelandet. In Stein gemeißelte Selfies, Starbakks und Retroart von Höhlenmenschen. Post-Modern-Stone-Age sozusagen. Und gibt dem ganzen einen netten neuen Twist.
Gut, polnischer Rap ist jetzt nicht so meins. Aber das Musikvideo vom Designteam takie.pany zu Taco Hemingway' Deszcz na betonie (Regen auf Beton) gefällt mir grafisch so unfassbar gut, dass ich gar nicht anders kann, als es hier zu verlinken.
Und damit ihr und ich nicht dumm sterben müsst, hau' ich die ohne Gewähr übersetzten Lyrics gleich mit dazu (nach dem Clique):
[Verse 1]
I'm returning back to Warsaw with the express train
I left her in the hotel
Saying: "gotta go, i'll have work to do"
Every problem i had already is overdue
I return to the music
as long as the ether i'm given (?)
Half a year and my identity still known to you
Everybody around still beating on foam
You asked: "Where is Fifi?"
He was hidden on the coast
There i spent the whole marble summer, licking wounds
In my head two different worlds bite each other
I want to be beyond the mainstream
But i'm tempted by the platinum's spectrum
On the one hand, i'd like to shrug off writing rap
On the other i'd like to make money, and feel nothing besides
I thought of a new project
Which will crush my writer's block
And crush walls in my head
But now i'm sitting in Warsaw, with a cup of motorized lury (i don't know what lury means)
Being afraid of forgetting the smell of your skin
[Refrain]
Your skin smells like the last days of vacation
Today the air smells like the last days of vacation
rain on concrete, rain on concrete
Your skin smells like the last days of vacation
What good does me the train do if you're not on the station?
And the music breaks like a Hejnal Mariacki (which is a traditional polish trumpet call in Krakow. See here)
[...]
[Verse 2]
People in love want suffering (pathos)
I try to be normal, and for that i have a way
I won't tell you that your presence is like fate
Or finches (or some other birds?)
Or a fucking lotus flower
Rather like the smell of good coffee in the morning
Short sleeves on a warm day, the smell of cut grass
Full tank, empty road, a series of green lights
The radio plays a song of one of your unknown bands
You're like an unexpected tax return
Long weekend for the drowned in the morgues
Where everybody around doesn't sound like
Your voice still asleep
Like the sound of vinyl in the morning
Sound of rain, which beats on the concrete
Dumming on the windows, when you fall asleep alone
Just like with a woman
When you wake up at dusk, immediatly feeling anxious
You grab your jacket, everything is there
Wallet, keys, phone
[Refrain]
And her hair smells like the last days of vacation
[...]
[Verse 3]
The express train coming to a halt
Warsaw station, nobody is waiting for me
Incognito, since i have no beard
Don't try to find me on the internet, there are no posts
My words are always modest, without any embellishment
Die Geburt. Das ist das Thema von Martin Lapp's Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg, an der er knapp 1 1/2 Jahr gesessen hat. Herausgekommen ist dabei aber so gar nicht das, was man jetzt erwarten könnte. Stattdessen bekommt ihr bombastische Explosionen und eine übermächtige Superheldin in einem kurzweiligen Actionshort serviert. Und das trifft es ja dann eigentlich doch verdammt gut.
— Filip Klammarsson (@fliPmitKlammern) 6. Juli 2016
Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge. Trotzdem: der deutsche Waffen- und Rüstungsexport boomt (im wahrsten Sinne und so). Um die über Leichen gehende Wirtschaft aber noch etwas mehr anzukurbeln, machte Twitter gestern ein bisschen Werbung für unseren achsotollen Exportschlager. Natürlich auf twitter'sche Art und Weise. Mit zynischem, tiefschwarzhumorigen Marketingslogans. Ganz nach dem Motto: so muss ein Mensch draufgehen - dann klappt's auch mit den Nachbarn.
Die AfD spaltet sich auf in eine Alternative für Deutschland und in eine Alternative für die Alternative für Deutschland (#AfdAfD). Quasi wie die judäische Volksfront und die Volksfront von Judäa. Und ich warte ja noch auf weitere Alternativen für die Alternative für die Alternative für Deutschland. Am besten jedes Mitglied gründet eine eigene Partei. Dann verschwindet diese blau angemalte Kackscheiße hoffentlich bald in den unendlichen Sphären der Irrelevanz.
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Eine Doku über unabhängige Musik aus dem Hause Analogsoul, die mich persönlich schon beim Titel hatte.
Es geht um das Leben als Musiker, dem freien Schaffen der Kunst und die Realität, in der man dann doch nicht nur von Luft & Liebe, sondern wieder aufs gute alte Geld angewiesen ist. The Struggle of Art sozusagen. Und gefällt mir gut.
Statt Musik veröffentlichen wir morgen am 4. Juli einen Film über das Leben mit Musik. Für den Film “Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit.” haben die Filmemacher vom „Relativ Kollektiv“ aus Leipzig uns und unsere Bands über ein Jahr lang begleitet und den Alltag und die Identitätsfragen von Musikern beleuchtet. Die resultierenden 37 Minuten (deutsch mit englischen Untertiteln) sind ein aktuelles und atmosphärisch dichtes Portrait aus der unabhängigen Musikszene in Deutschland. Die begleiteten Protagonisten des Labels und Netzwerks sind Arpen (Leipzig), earnest and without you (Berlin), Klinke auf Cinch (Jena), Lilabungalow (Erfurt), Wooden Peak (Leipzig) sowie Fabian Schuetze und Andreas Bischof vom Label “Analogsoul” (Leipzig). Der Film stellt die Musiker und Kulturschaffenden in ihren Lebenswelten vor: in Proberäumen, beim Field Recording, zu Konzerten aber auch beim „Brotjob“. In den vergangenen Jahren hat sich die Musikindustrie stark verändert, der Grundkonflikt ist jedoch gleich geblieben: Widmet man sein Leben der Musik, so ist der Widerspruch zwischen Selbstverwirklichung und regelmäßigem Einkommen vorprogrammiert. Der Film erzählt, wie die Künstler zwischen Selbstorganisation und Disziplin, Leidenschaft und Durchhaltevermögen diesen Balance-Akt meistern.
GIF of Thrones. Der israelische Designer und Animator Eran Mendel hat zu jeder Folge der gerade zu Ende gegangenen 6. Staffel Game of Thrones ein kleines Gif kreiert (oben die letzte, unten die erste Episode). Und ich finde die ausgesprochen niedlich (und das muss man im Zusammenhang mit GoT auch erstmal schaffen).