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Und ich dachte, die Nominierung der Lochis wäre schon schlimm. Die Tatsache, dass ausgerechnet Frei.Wild mitbestimmen darf, wer gewinnt, liegt übrigens an der eigenartigen Zusammenstellung der Jury, die auch aus ehemaligen Nominierten wie eben u.a. Frei.Wild besteht.

Es gibt mehrere Fachjurys, die jeweils über bestimmte Kategorien abstimmen dürfen. Die Größe dieser Jurys variiert stark. Je nach Kategorie setzen sich die Jurys aus jeweils einem Mitarbeiter jedes BVMI-Mitglieds, ehemaligen Preisträgern und Nominierten der Kategorie und anderen passenden Fachleuten aus der Musikbranche zusammen. Bei den Sonderjurys werden die Regeln etwas aufgeweicht. (radiohamburg)

Und das Absurde ist - die "Stars" dürfen sich zum Teil auch selber in den jeweiligen Kategorien nominieren. Gut, okay. Der Echo ist ohnehin für uns alle sowieso nur Kommerzscheiße und die Frage "Ist das Kunst oder kann das weg?" ist leichter beantwortet als alles andere. Aber völkische Sänger, die völkische Bands auszeichnen während ein aluhuttragender Reichsbürger eine Bühne bekommt? Das ist mir ja dann doch ein bisschen zu viel des Guten Schlechten.  Auch wenn Frei.Wild ihren Auftritt abgesagt haben, den sie dort zusätzlich noch bekommen hätten und andere Bands und Journalisten wie immer das Ding boykottieren.

Und wer mir jetzt wieder damit kommt, dass das alles nicht wirklich rechte Bands sind, ==> hier bitte einfügen, was Olli Schulz dazu sagt <==


Der amerikanische YouTuber Joe hat vor einiger Zeit einen Deutschland-Trip gewagt hat und sich dort mit Berlinern über Berlin unterhalten. Und natürlich trifft er auch ein paar schräge Vögel, die aber alle irgendwie sympathisch sind. Ein Hauptstadtportrait zwischen Berghain, Currywürsten und Freestyle-Sessions im Mauerpark, in denen München gedisst wird. This is Berlin.

Die wahre Geschichte von den 3 Chinesen und ihrem Kontrabass. Zumindest, wenn sie sich in Deutschland abgespielt hätte. Hier herrscht schließlich Recht und Ordnungsamt. Und Spaß erlauben wir hier nur mit Genehmigung.


Eine Portrait-Serie mit verschiedenen mehr oder weniger Prominenten, die einen multikulturellen Blick auf Deutschland geben. Unser Land ist nämlich schon immer ein wunderschön bunt gemischtes Volk. Und nicht erst seit der Flüchtlingskrise. Eine aus verschiedenen Perspektiven betrachtete Reihe über Identität, neue Erfahrung und der Frage danach, was dieses "Deutsch sein" eigentlich bedeutet.

»Germania« zeichnet ein aktuelles Portrait von Deutschland - und das durch die Augen von Menschen, die nicht hier geboren sind. Längst in Deutschland angekommene Migranten sprechen über deutsche Eigenheiten und Marotten. Das kann mal lustig und mal ernst sein und wird von den Machern hinter »Frag ein Klischee« produziert.



Deutsche Lyrik ist wieder am Reifen. Auf eine Klowand. So wie diese beiden hübschen Verse, die von zwei eher unterschiedlichen Poeten stammen.

In 2 Wochen findet in Berlin die bereits fünfte Genrenale statt, bei der wahrscheinlich wieder ein paar Geheimtipps in puncto deutsche Filme zu finden sein werden. Einer davon könnte Immigration Game vielleicht sein. Ein Film über ein Deutschland aus einem Paralleluniversum, in dem Flüchtlinge nur einreisen dürfen, wenn sie als Freiwild in einer  TV-Show überleben.

"Deutschland nimmt keine Flüchtlinge mehr auf. Die einzige Möglichkeit die Staatsbürgerschaft zu erhalten ist die Teilnahme an der populären Fernseh-Show „Immigration Game“.
Wer als „Runner“ mitmacht, wird am Berliner Stadtrand ausgesetzt und muss sich seinen lebensgefährlichen Weg bis zum Fernsehturm bahnen. Dabei kann jeder deutsche Bürger für ein Preisgeld Jagd auf die Flüchtlinge machen und sie vollkommen straffrei töten…"


Die Würde des Menschen. U can't touch this. ...weiterlesen "Artikel 1 (1) im Grundgesetz (90s-Remix)"

Alles Scheisse - politischer Diskurs an der Klotür der Ausländerbehörde in München

Eine nach und nach ausgearbeitete Grafik einer hochbrisanten Diskussion über die Einwanderungspolitik in Deutschland. Entstanden auf dem Scheißhaus der Ausländerbehörde in München.

PS: wer gut sucht, findet auch "kostenlose Bl0wj0bs" & "Hitler war schwul". Hier das Bild in groß.

 

Schrödingers Flüchtling hat es ja nicht leicht. Geht er arbeiten, klaut er angeblich Jobs und geht er nicht arbeiten, liegt er den armen Deutschen auf der Tasche. Nebenbei muss so ein Flüchtling laut den Stimmen der üblichen Verdächtigen aber noch viel mehr können. Die deutsche Sprache grammatikalisch sofort perfekt beherrschen zum Beispiel. Selbst wenn das noch nicht mal die Hälfte der Deutschen richtig hinbekommt.
Und natürlich muss ein Flüchtling sich auch mit der deutschen Kultur auskennen. Schlimmer noch. Er muss sie mögen. Denn sonst wird ihm gleich wieder vorgeworfen, sich nicht richtig zu integrieren. Und schließlich muss er ja eine Bereicherung für unser achso tolles Deutschland sein.
Apropos deutsch. Außer mit Mettbrötchen und Deutschrap kann ich mich mit deutscher Kultur übrigens überhaupt nicht identifizieren. Menschen, die auf Schlagermoves gehen, Helene Fischer hören und den ganzen Tag RTL gucken würde ich vermutlich sogar eher als einen Feind statt als einen Freund bezeichnen. Und überhaupt finde ich wahrscheinlich 50% aller Deutschen scheiße (eigentlich 50% aller Menschen). Tja. Dafür bin ich auf der Seite von Publizist und Politiker Thomas Ebermann, der das anscheinend ziemlich ähnlich sieht.

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Deutschland, du narzisstische Neidgesellschaft. Wenn es dir doch bloß reichen würde, dass es dir gut geht. Aber nein - du willst auch noch, dass es anderen schlecht geht. Hauptsache keinem was gönnen. Außer dir.