The rains down in Africa are blessed forever now: Mitten in der Namib-Wüste im Süden Afrikas hat der Künstler Max Siedentopf eine Soundinstallation platziert, die ununterbrochen Africa von Toto spielt. Bis in die Ewigkeit wenn alles klappt.

Mr Siedentopf tells the BBC it is set to play forever, with solar batteries „to keep Toto going for all eternity…“

„[I] wanted to pay the song the ultimate homage and physically exhibit ‚Africa‘ in Africa,“ explains the 27-year-old artist.

„Some [Namibians] love it and some say it’s probably the worst sound installation ever. I think that’s a great compliment.“

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Zero fucks given by Wayne, dem Hauptcharakter und gleichzeitigem Titel der neuen YouTube-Orignals-Serie von den Drehbuchautoren der Deadpool-Movies. Und seit heute draußen. Inklusive der ersten Folge, die ihr euch kostenlos auf YouTube reinziehen könnt, um dann angefixt festzustellen, dass ihr nur weiter gucken könnt, wenn ihr einen Premium-Account habt (oder euch im Internet auskennt;). Dark-Comedy-Action mit schwarzhumoriger Mittelfinger-Attitude.

Wayne, a 16 year-old Dirty Harry with a heart of gold, sets out on a dirtbike from Boston to Florida with his new friend Del to get back the shit-hot 79' Pontiac that was stolen from his father before he died.


Ich finde ja gut, dass ein auf Männlichkeit getrimmtes Branding wie Gillette gegen ihr eigenes Zielpublikum ausmistet und Sexismus rasiert, der Clip selbst war mir dann insgesamt aber doch etwas zu langweilig, weil es eben doch nur eine sehr berechnende Werbung eines Großunternehmens ist, das mit einem nicht mal sonderlich kontroversen Video viral geht (hatte leichte Pepsi-Kendal-Jenner-Feels).
Viel spannender als der Spot sind aber eigentlich auch die ebenso berechnenden Reaktionen der neandertaligen Brüllaffen, die jetzt ihre Rasierer ins Klo werfen, weil ihnen einmal jemand sagt, dass sie keine Arschlöcher seien sollen. Folglich kommen die kritischen Stimmen auch aus der eher rechten Ecke, die sich heute darüber beschwert, in einen Topf mit sexistischen Prolls geschmissen zu werden und morgen wieder allen Ausländern dasselbe vorwirft.
Aber wie sagt man so schön: getroffene Hunde bellen eben - besonders, wenn man sie mit scharfen Klingen schneidet (manchmal auch ironisch).


Der neue Spiderman trifft während der Klassenfahrt auf Mysterio Gyllenhaal, Mads Mikkelsen spielt für Netflix den John Wick in Polar und Jordan Peele & Keegan Key sind die Bros im bisher an mir völlig vorbeigegangenen Teaser für die vierte Toy Story.

Während der präsidiale Burger King der Vereinigten Staaten Mcdonalds-Dips im Silbertablett serviert und die Gehälter des eigenen Volkes einkassiert, um eine sinnlose Mauer zu bauen, ist im Internet ein Filmchen aus den 50ern aufgetaucht. Er zeigt eine damalige Folge der Western-Serie Trackdown, in der ein Gauner als Fake-Guru in die Stadt fährt, das Ende der Welt androht und den Bewohnern die einzige und natürlich sehr teure Möglichkeit andreht, noch zu überleben: eine sinnlose Mauer. Die Episode trägt den Titel The End of the World. Und der Name des Gauners lautet... Trump.

Krass. Anscheinend sind die Simpsons nicht die einzige TV-Show, deren Schreiberlinge offenbar im Besitz einer Zeitmaschine sind. Oder Zeitreisende produzieren einfach gerne Serien.

Narrator: The people were ready to believe. Like sheep they ran to the slaughterhouse. And waiting for them was the high priest of fraud.
Trump: I am the only one. Trust me. I can build a wall around your homes that nothing will penetrate.
Townperson: What do we do? How can we save ourselves?
Trump: You ask how do you build that wall. You ask, and I’m here to tell you.


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Almans können sich nicht mal auf "Nazis raus" einigen, die AfD spaltet sich inzwischen öfter als ein zerschlagenes Kantholz und der Wunsch nach einem Dschungelcamp mit noch nie gehörten Tieren, die eklige Menschen essen wächst mit jedem Dschungelcamp. Währenddessen läuft auf der Insel eine viel zu lange und schlecht inszenierte Episode von Mr. Bean, in der er Deal or No Deal spielt. Und ich will Sommer. Der 3. Twittwoch in the Jahr Zweitausendneunzehn.

...weiterlesen "Twittwoch #3"


Die einzige Morningshow, die zu einer moderaten Uhrzeit läuft, lief gestern das 1000. Mal um 10:30 Uhr über den Sender, der gestern gleichzeitig 4 Jahre alt wurde (gutes Timing und so): MoinMoin von den Rocketbeans. Und alles Gude zum Gebohnstag von mir.

Dann machst du einen Kühlschrank draus, um dich in deiner eingeschneiten Bude mit herrlich kaltem Bier zu besaufen. Is' doch klar. Zumindest in Österreich. Prost und so.

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Die trainsurfende und Pixação versprühende Berlin-Kidz-Crew hat sich nach mittlerweile 7 Jahren vorerst aufgelöst, lebt aber wohl mit Paradox, dem Head der Masken-Bande, der nun als Solo-Künstler als durchstarten will weiter. Das auf dem YouTube-Kanal von Paradox hochgeladene Video mit dem Titel "RIP Berlin Kidz" ist demnach vielleicht schon sowas wie eine Grabrede und eventuell fährt deshalb auch das letzte Mal eine S-Bahn mit einem nackten Mann auf dem Dach durch die Hauptstadt. Endstation.

Und während die BVG vermutlich gerade erleichtert aufatmet, gibt's hier zum vorläufigen Abschied nochmal den zweiten Film der Berlin Kidz (aka Fuck the System) und den letzen Beitrag von arte Tracks, der ganz schön zeigt, dass die eindeutig lebensmüden Jungs nicht nur besonders "kreativ" schwarzfahren können.


Ein Gänseküken springt von einer 120m hohen Klippe in die Tiefe und fällt so lange, dass man hofft, dass es jeden Moment die phsysikalischen Gesetze der Schwerkraft vergisst, die noch viel zu kleinen Flügel ausbreitet und einfach losfliegt. Tut es aber nicht.
Stattdessen vermeidet es jeglichen Kraftaufwand und stürzt wie in einem Cartoon gegen jede einzelne Felswand, um mit Ach und Krach irgendwie ans Ziel zu kommen - und schafft es aus irgendeinem Grund. Anscheinend leben Gänseküken ihr Leben gar nicht so viel anders als ich und sind stabiler als ein Nokia 3310.


Ein kleiner Video-Reminder daran, dass es einen 6-teiligen Online-Comic der MashUp-Cyberpunk-Simpsons gibt: Bartkira. Der Kult-Manga Ralph Akira - neubesetzt mit den dazu passenden Charakteren aus Neo-Springfield - und neuinterpretiert von mehr als 400 Künstlern. Still my favorite Books. 💛