Dieses Jahr ist es soweit: Deutschland wählt. Aber welchem Kandidaten unter diesen vielen Vögeln, die mit ihren tollen Sprüchen auf Wahlplakaten posieren, gebt ihr 2021 eure Stimme? Noch ist sich die Bevölkerung da anscheinend uneinig und "das Land gespalten", sagen die Prognosen. Definitiv wird es aber wohl jemand werden, der den Schnabel hin- und wieder ganz schön aufreißt, sage ich. Es bleibt spannend.

Die erste öffentliche Wahl zum „Vogel des Jahres“ geht in die heiße Phase. Bis zum 19. März können nun alle Menschen in Deutschland bestimmen, welcher der zehn nominierten Vögel das Rennen macht: Wie sich in der Vorwahl gezeigt hat, scheint das Land gespalten zu sein. Den einen liegen eher seltene und gefährdete Arten wie Goldregenpfeifer oder Kiebitz am Herzen, den anderen wohlbekannte Vögel wie Blaumeise oder Stadttaube.


In Zeiten, in denen eine Pandemie für noch mehr ungerechte Verteilung sorgt, als es der angeblich alles regelnde "Markt" samt Kapitalismus eh schon verzapft hat, sind Spenden ja wichtiger denn je, um das zumindest ein kleines bisschen auszugleichen. Zum Beispiel auf betterplace.org und betterplace.me.
Dort findet ihr u.a. auch diesen armen jungen Mann, der mit einem ausgesprochen schweren Schicksal zu kämpfen hat: denn er ist jetzt fast 25 - und trotzdem noch kein Millionär. Unvorstellbar, oder? Eine wirklich tragische Geschichte, wie ich finde. Erst recht, wenn man sieht, dass er bisher lediglich ein einziges Auto zu besitzen scheint - und das auch nur ein lächerlicher BMW ist, obwohl es in seinem Alter ja schon mindestens zwei Ferraris, ein Privatjet und eine Luxusyacht sein müssten.
Aber falls ihr aus irgendeinem Grund nicht findet, dass wir unbedingt noch mehr Reiche bzw. einen Millionär auf der Welt mehr brauchen, könnt ihr euer gutes Geld natürlich auch an Projekte spenden, die sich lediglich um ertrinkende Menschen, die pleite gehende Kultur oder um so langweilige Dinge wie unseren Planeten und Corona kümmern. ¯\_(ツ)_/¯

Neulich habe ich aus Lockdown-Langeweile nach einfachen Online-Brettspielen gesucht, um mich von Corona mal ein bisschen abzulenken und bin dann auf langweilige Corona-Spiele gestoßen. Danach habe ich ungefähr 200 mal gegen einen Computer in GO verloren, um dann zu beschließen, lieber jemand anders beim Zocken zuzuschauen und dadurch bei einem Spiel gelandet bin, das man nicht spielen kann (There is no Game).
Und so ähnlich wie meine gefailte Gaming-Reise fühlt sich gerade auch diese Lockdown-Variante von Menschärgerdichnicht an, von der es inzwischen sogar schon ein kleines Update gibt, das so dann auch die deutsche Corona-Politik zusammenfasst: Game over - just work.

Miniatur-Künstlerin Laura Venditti hat ein kleines Stop-Motion-Filmchen über ihren mentalen Zustand nach einem 3/4-Jahr Corona gebaselt. Das muss dieses "pandemiemüde" sein, von dem jetzt immer alle reden. Fühle ich.

Tödlichere Virus-Mutationen. Mögliche Aussichten auf einen noch beschisseneren Sommer. In Zeiten von permanenten Horror-Pandemie-News, die man beinahe täglich ins ohnehin schon niedergeschlagene Gesicht gedrückt bekommt, kann man so ein paar gesüßte Niedlichkeitsnachrichten momentan ja tatsächlich verdammt gut gebrauchen. Danke dafür, Bomelinoleinchen.


thx Wiebke :o)


OK_KID stellen die dystopische Frage, was wäre, wenn Musik nicht mehr wär und haben einen Song gegen das kulturelle Vergessen und für AlarmstufeRot in der Elbphilharmonie performt. Ebow gibt ihrer Migra-Hymne einen orchestralen Anstrich. Audio88_&_Yassin haben ihre Tour verschoben, damit wir alle nochmal ins Büro gehen und "bejubeln" das Ende der Menschheit. Taby Pilgrim träumt die Tage so weg. K.I.Z. rappen über Hass und sind erst zufrieden, wenn die Köpfe der BILD-Zeitung rollen. Und Pilz lässt die Puppen auf TikTok tanzen.



...weiterlesen "Musik-Vids-Mix: OK KID, Ebow, Audio88 & Yassin, Taby Pilgrim, K.I.Z., Pilz"


Um der Lockdown-Langeweile allein in den eigenen vier Wänden weiter zu trotzen, bastel ich derzeit manchmal Remixe von allen möglichen Dingen, die mir so im Internetz entgegenfliegen, um ein kleines Pandemie-Album zu machen (so jedenfalls der Plan, mal gucken, ob ich dran bleibe oder ich am Ende doch wieder nur Serien wegbinge).
Gerade doktor ich mit Fruity Loops an zu Memes gewordenen Songs rum und habe mich nach 'nem Seashanty für russischen Weirdo-Disco-Pop aus den 2000ern entschieden, als ich mal wieder zu viele Pelmeni in mich reingeschaufelt habe. Und mit dem leicht housigen Resultat daraus bzw. meinen Mini-Mix entlasse ich euch jetzt auch ins wasweißichwievielte Wochenende, das wieder ohne Clubs & Partys auskommen muss. Aber zum Glück gibt's ja trotzdem noch Musik. In dem Sinne: Viel Spaß damit - und haltet durch.

Chum drum bedrum, chum drum bedrum, chum drum bedrum, blblblblblblbl! Chum drum bedrum, chum drum bedrum, chum drum bedrum, blblblblblblbl!

Kaum ist Trump endlich weg, hat das Internet wieder Spaß an einfachen Memes. Diesmal ist es der gute alte #BernieSanders, der bei Bidens Inauguration so da saß, wie wir uns während dieser anhaltenden Pandemie wohl alle fühlen. Allein, wartend und mit Maske aufm Kopf.



...weiterlesen "I feel you, Bernie"


In den letzten Monaten haben wir ja so viel über den Zustand von Schulen diskutiert, dass man selber das Gefühl hatte, wieder die Schulbank zu drücken. Und genau das könnt ihr nun auch mit Vertretungslehrer Böhermann tun, der euch in knapp 45 Minuten beibringt, wie das Leben von deutschen Schülern im neumodernen Jahr 2021 heutzutage denn so aussieht. Spoiler: exakt so wie früher - nur als Video. Inklusive Overhead-Projektor und Fernsehkasten als Zeichen des digitalen Fortschritts. Nostalgie pur.


Eine Cover-Version eines finnischen Volksliedes aus den 1920ern, ein türkischer blinder Straßenmusiker und ein südafrikanischer Videoclip-Remixer aus Südafrika. So gut kann das Internet klingen, wenn es will (und es will anscheinend dieses Jahr sehr oft).
Der Song ist samt vibing Cat zu einem der bekanntesten Memes während der Pandemie geworden und bestimmt kann man daraus  irgendwas total kluges über unseren mentalen Zustand in dieser wahnsinnig verrückten Situation aktuell ableiten. Vielleicht ist es aber auch einfach besser, das Gehirn mal für 3 1/2 Minuten abzuschalten, um dieses kulturelle Highlight zu genießen.

Das nicht ganz so erfolgreich ausgegangene Experiment Idiot-im-Weißen-Haus hat heute endlich sein finales Ende erreicht und die Welt sieht 4 Jahre nach seiner Amtszeit tatsächlich noch schlimmer aus, als wir damals schon alle befürchtet hatten. Auch der deutsche Trump aka Merz ist glücklicherweise erstmal weg und geht als schlechter Verlierer. Und das Mega im neuen Megalockdown steht u.a. für mega viele medizinische Masken. Twittwoch #3.

...weiterlesen "Twittwoch #3"