Eine tolle Aktion der Adbusters von Dies Irae, die gestern Freital mit Plakaten gegen Rechts verschönert haben. Das wurde aber auch tatsächlich mal Zeit. Und jetzt, shut up, racism.

"90 Min., 1 Person, 21 Plakakte. Bisher meine größte Intervention in einer verhältnismäßig kleinen Stadt, in der ein kleiner brauner pöbelnder Mob so viel unangenehme Aufmerksamkeit herbeiführte."

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Erinnert ihr euch noch an die zugemauerte S-Bahn-Tür aus Hamburg? Nun ist ein Video aufgetaucht, in dem herauskommt, dass anscheinend das Künstlerduo Moses & Taps dahintersteckt (und das Ganze wohl irgendwie 'ne Promo für irgendwas war, aber das blenden wir mal aus).
Und ich bin ja immer noch erstaunt darüber, wie lässig und mit "durchaus handwerklichem Geschick" (wie die Polizei schrieb) die die Mauer dahingewerkselt haben. Ich vermute als Inspirationsquelle übrigens Pink Floyd. All in all it's just another Wall in the S-Bahn. Oder so.

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It's all about the Wortspiel. Hinter der Alki-Aktion des schwedischen Synchronschwimmteams steckt aber tatsächlich auch ein Sinn. Deshalb empfehle ich zum Nachmachen auch nur den Teil mit dem Saufen (meinetwegen auch synchron). Und nicht den mit dem Absaufen.

"In 2014 more people drowned in Sweden than in any other year in the last decade. In fact, in the month of July, Swedish water-related accidents cost more lives than road traffic accidents. Most of the drowning victims were men and the majority had consumed alcohol. Many authorities are working hard to reverse this trend. But we also need your help to spread the message and ensure we change our behaviour when drinking around water environments.
 To show how alcohol affects our judgement and capabilities, we asked some of the world’s most sought after Synchronised Swimming Team, to perform their routine for us. Drunk. They were filmed for the short documentary Don’t Drink and Dive. Members of the three-time world champion Stockholm Men’s Synchronised Swimming Team are also representative of those most likely to drink and dive in Sweden – middle aged men."

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Eine schöne Aktion von Aktion Mensch, in der jeweils 2 fremde Menschen zu einem Casting eingeladen wurden, die beide nichts voneinander wissen und dann eben spontan miteinander agieren müssen. Der Clou daran ist, dass immer einer der beiden eine Behinderung hat. 
Und da ich ja auch im Rolli sitze, kann ich von solchen Erstbegegnungen natürlich ein Lied rappen. Von daher würde ich sogar sagen, dass die meisten hier verhältnismäßig lässig reagiert haben. Ich hab' auf jeden Fall schon deutlich krassere erste Aufeinandertreffen erleben müssen/dürfen (mehr dazu nach the klick).











Und weil mir gerade danach ist, hab ich das einfach mal in die 4 häufigsten Gruppen unterteilt:

Erste Reaktionen auf mich und meine Behinderung:

1. Die Normalen, die mehr oder weniger normal reagieren. Die meisten meiner Freunde sind z.B. normal (jedenfalls, was das angeht 😉
2. Die-vor-dem-"Hallo"-fragen-warum-du-im-Rollstuhl-sitzt-Typen (die ich am liebsten mit "Irgendwer hat mir meine Schnürsenkel zusammengebunden." abwimmeln würde)
3. Die, die mal Zivi waren oder einen anderen Behinderten kennen und dir das ganz dringend und lang erzählen müssen (besonders toll, weil sie nun denken, sie kennen dich auch und an dir kleben bleiben wie ein Kaugummi)
4. Die, dir etwas schenken wollen, weil es so toll ist, dass Leute wie du sich auch aus ihrer Wohnung trauen (sind eigentlich kacke, können sich aber durchaus lohnen ¯_(ツ)_/¯)

Mehr Punkte bekommt ihr übrigens hier (im Rolli-Bingo).

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Eine nette Aktion aus Hamburg, von der der ein oder andere etwas angepisst sein dürfte. Zurecht. Oder auch nicht. Je nachdem.

"Hamburgs Partyviertel St. Pauli pinkelt ab sofort zurück: Die Interessengemeischaft St. Pauli e.V. hat eine Aktion gestartet, bei der im ganzen Viertel oft heimgesuchte Wände mit superhydrophobem Lack beschichtet wurden. Dieser ist so wasserabweisend, dass er Urin zurückspritzt. So sollen Wildpinkler gestoppt werden."

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Einer der vielleicht besten Aktionen des Jahres, bei der Nazis nun endlich auch mal etwas Gutes tun (wenn auch nicht ganz so beabsichtigt, aber genau deshalb ist es ja so toll). Rechts gegen Rechts - oder wie ich es beschreiben würde: dumme Menschen helfen anderen dummen Menschen weniger dumm zu sein. Und ich mag an der Mini-Doku über das Projekt besonders die stilsicheren (und titanic'esken) Banner-Schriftzüge.

 

 

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