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Sometimes, Life is a Glitch. Da gilt wohl für alle. Nervig oft ist es aber der Fall, wenn ihr viel in diesem Internetz unterwegs seid und leider mitten in der Prärie eines digitalen Entwicklungslandes wohnt (zum Beispiel in Brandenburg). Dann laggt plötzlich euer gesamtes Leben und ihr bewegt euch wieder im quälenden Schneckentempo durchs WorldWideWeb wie im Mittelalter. Wie das in etwa aussieht, kann man in diesem neuseeländischen Web-Spot bewundern, über den ich lache, während Deutschland in einer Pandemie im Jahr 2020 immer noch Fax-Probleme löst.

Is glitch-face, the spinny wheel and slow loading pages part of your daily routine? You might have badnet.

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Keine Ahnung, ob es schon endgültig geklärt ist, ob Corona irgendwie von einer Fledermaus stammt, aber anscheinend haben die Clubs für Bats schon wieder auf und natürlich schmeißen die süßen Emo-Punks gleich mal eine Vampir-Party während die Menschheit sich fröhlich weiter infiziert.

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Es gibt wahrscheinlich niemanden in ganz Deutschland, der Corona gefährlicher findet als der seit Monaten im Lanz-Studio festsitzende Karl Lauterbach, der sowas wie die Stimme der Risikogruppe geworden ist. Und selbst er als Epidemiologe sieht bei aktuell mehr als 1400 Neuinfektionen pro Tag im Klimawandel das noch viel größere Problem für die Menschheit. Das soll echt was heißen.
Apropos heiß. In Hamburg hat es seit 9 Tagen nicht geregnet (ich wiederhole: in Hamburg), dafür jeden Tag über 30 Grad. Neuer Rekord. Denn das gab's seit Beginn der Wetteraufzeichnungen tatsächlich noch nie. Und es soll sogar das ganze Wochenende so weitergehen. Ja Moin.

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Juicy Gay's Quarantäne-Platte hatte ich hier bereits im März, als alles angefangen hat. Schon im Mai hat er die wahrscheinlich erste Pandemie-EP auch live bei UnitedWWeStream performt und das Drive-by-Shooting, in dem auf Coroni geballert wird, ist aktuell zu meinem neuen Lieblingssong mutiert (wie so ein Virus).
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Steve Butler, seines Zeichens Mathe-Prof in Iowa hat von seinen Studis eine Maske geschenkt bekommen, die ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dass man trotz Maskierung sehen - und in dem Fall auch hören kann. Aber Vorsicht: sein Lachen ist wie Corona - sehr ansteckend. ;o)

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In den USA gibt es ja gerade eigentlich nicht so viel zu lachen. Ein bisschen was findet man aber schon. Zum Beispiel von Chris Mann, der während seines Corona-Lifes sogar einen alten Bekannten aus den 90ern ausgegraben hat und nun sowas wie der 6. Backstreet Boy ist, dessen Songs einen chronischen Verlauf der Pandemie besingen. Mit Galgenhumor selbstnatürlich. Anders lässt sich das alles wohl auch nicht aushalten.
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Bin übrigens sehr froh darüber, dass ich auch wirklich niemanden kenne, der auf eine Demonstration gegen eine Krankheit geht, weil ich diese Person danach leider nie wieder ernst nehmen könnte und ich mir so auch nicht überlegen muss, wie ich mit 1,5m Abstand eine Backpfeife verteilen soll.

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Eigentlich müsste ich hier im Norden ja jetzt sagen, dass es ungefähr genau so aussieht, wenn ich es nachher wage, in einer Pandemie den Grill anzuwerfen, aber hier scheint heute ausnahmsweise mal die Sonne. Deswegen nutze ich diese seltene Gelegenheit auch und mache das, was ein echter Hamburger in so einem Sommer eben macht: ich nehm' mir die zwei Tage frei.