Ein ganz normaler Arbeitstag im Leben eines ganz normalen Mannes. In einem Paralleluniversum. Oder auf irgendwelchen Substanzen. Oder beides. Ein Kurzfilm über den Alltag als Trip aus einer anderen Welt.

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Stell dir vor, du musst nicht nur dein Leben lang arbeiten, sondern bis in die Unendlichkeit. Und dann ist auch noch jeden Tag Montag. Eine ziemlich grauenhafte Horrorvision. Erstmal. Denn wie jede beschissene Situation im Leben ist auch diese nur so schlecht, wie man damit umgeht. Das gilt übrigens nicht nur für das unsterbliche kleine Digitalmännchen in Nico Gao's undtäglichgrüßtdasmurmeltier'eskem Kurzfilm, sondern auch für heute. Frei nach dem Motto: es ist Montag - machen wir einfach das Beste draus.

“AGAIN” is a 2D short animation that explores the idea that life is a series of meaningless routines. The protagonist attempts to escape from this endlessly repeating world by committing countless suicides, but he never successes. Even the sufferings are still part of the cycle of repetition. Finally he realizes that inner happiness is the best way to achieve the freedom he seeks.


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So ein immer gleicher Alltag kann ja manchmal ganz schön nerven. Jeden Tag um die gleiche Uhrzeit und wie jeden Tag müde aufstehen, jeden Tag die selben Gesichter auf der jeden Tag gleichen Arbeit und jeden Tag der Plan heute mal früh ins Bett zu gehen, der wie jeden Tag scheitert und wieder bei der immer gleichen Uhrzeit morgens endet und anfängt. Und zwar alle zusammen - im Workflow - wie so Ameisen.
Das ist es ja eigentlich völlig klar, dass man irgendwann auch einfach mal raus aus dem Trott, hinein ins Abenteuer und die Welt erkunden muss. So ein Ameisendasein ist schließlich nicht alles, was es gibt - da draußen wartet noch soooo viel Meer.

via ameiseitvertreib

Ubahne Poesie. Illustrator Paul Grabowski und Fotograf Adrian Leeder haben den Untergrund belauscht - genauer: die Müncher U-Bahn - und anschließend das, was sie so mitbekommen visualisiert. Die komplette Bilderstrecke gibt's allerdings nur in der neuesten Ausgabe vom curt Magazin.


Alle Bilders © by Paul Grabowski
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Ihr kennt das. Ihr steht mal wieder in der U-Bahn und habt eigentlich gerade kein Bock auf Realität. Kurzerhand steckt ihr euch was in die Ohren, skippt durch eure Playliste und flüchtet in eure eigene Welt. So macht es jedenfalls der gute Ned in diesem fresh animierten Kurzfilm von 4 Studis aus Paris. Und ich setz' mir dann auch mal wieder meine Kopfhörer auf und bin weg.  

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Ein Kurzfilm über Prokrastination (oder mein Leben) von The School of Life. Und ich würd' ja gern mehr dazu schreiben, muss jedoch noch dies & das erledigen. Mach' ich dann aber später fertig. Ganz bestimmt.

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Und er tut es via still(stehend)em Widerstand. Wobei ich besonders lustig finde, wie außerordentlich geduldig er dabei ist (und am Anfang auch die gegenüberstehende Partei). Beim zweiten Auto übertreibt Mr. StVO die Nummer dann allerdings etwas. Ich mag ihn aber trotzdem (zumindest so lange ich nicht in meinem nicht vorhandenen Auto sitze).

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Mit MRTs guckt man in Krankenhäusern, mittel so Röhren, ins Innere von Patienten. Das Ganze funktioniert durch irgendwas mit Magneten, die mit dem Körper dann so reagieren, dass am Ende eine Art Röntgenbild (nur eben ohne Röntgen) entsteht. Oder irgendwie so, ist auch egal. 
Die Dinger sind inzwischen anscheinend auf jeden Fall schon so weit, dass sie auch Bewegungen von Menschen aufzeichnen können. Und genau das hat man nun gemacht und der Welt (mittlerweile 9 Millionen) präsentiert. Klar, dass man da auch direkt mal ein Pärchen in die Röhre schiebt und die mal machen lässt. Neben der obligatorischen Porno-Szene gibt's im MRT-Kino aber auch einen Hornbläser, Zungenküsse und eine Geburt zu bestaunen. 
Alles sehr sehr seltsam anzugucken und viel weniger romantisch als es klingt, aber wegschauen kann man irgendwie auch nicht (doofe Neugier ist doof).       

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Eine meiner Lieblings-Mini-Webserien aus dem Internetz ist wieder da. Die Jungs von Almost Cool mit ihrem einzigartigen Format: Long Story Short. I fuckin' love this show.
Die vorherigen - und sogar noch einen mikroskopischen Tick besseren - Episoden folgen nach dem Clip. Per Playlist und so, ihr kennt das.


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Alltag und sein Kollege Gewohnheit sind manchmal ganz schön langweilige Spießer. Von daher solltet man wenigstens ab und zu mit dem guten alten Freund Neugier abhängen und sich in neue Abenteuer stürzen. 
So oder völlig anders könnte die Moral vom leicht philosophisch angehauchten Kurzfilm The Questions We Ask lauten. In dem kleinen Portrait über Bruce Kirby geht's dabei vor allem um die 2 Fragen "Warum" und "Warum eigentlich nicht?".

"In the spring of 2013, Canadian adventurer Bruce Kirkby crossed the Georgia Straight from Vancouver to Victoria on an inflatable standup paddleboard. In this award-winning short film, he contemplates the true meaning of adventure."

Directed by Kalum Ko
(Direktlink zum Vid)
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Ich weiß nicht genau ob es der tiefsitzende Hass gegenüber nicht-funktionierender Technik ist, aber ich finde das hier unglaublich befriedigend und betitel das aktuell mal als mein Lieblingsmeme. Manchmal muss man eben einfach mal die Sau (oder den mothafucka in dir) rauslassen. Ihr wisst ja - mach' kaputt, was dich kaputt macht. Und das gilt auch fürs Büro. Oder eher dessen Inhalt (Arbeit nervt!). Denn es ist ja nun mal so: it feels damn good to be a gangsta.

PS: Original ist btw aus dem Film Office Space, den ich anscheinend dringend mal gucken sollte.
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Jonathan Novick ist eigentlich ein ganz normaler Dude. Aufgrund seiner Kleinwüchsigkeit hat er es im Leben aber nicht unbedingt immer leicht. Und damit ist nicht etwa gemeint, dass Jonathan für irgendwas zu klein sei. Viel mehr sind es die Idioten Menschen, die aus ihm eine regelrechte Attraktion machen. Und genau die hat er mittels einer versteckten Kamera, die ihn im Alltag begleitet hat, vorgeführt. (Ironie!)
Scheinbar gibt es auf diesem Planeten noch immer genügend Leute, die geistig im Mittelalter hängengeblieben sind und nicht begreifen wollen, dass ein Mensch, der anders aussieht, (überraschenderweise) auch ein Mensch ist. Ich glaube ja immer noch, dass es vielen Leuten da draußen mal ganz gut täte, wenn sie sich einfach für 2 Sekunden in die Lage solcher Menschen versetzen würden. Empathie ist da das Stichwort. Leider scheint für einige diese 2-sekündige Hirnaktivität aber offenbar zu anstrengend zu sein.

PS: Die Versteckte-Kamera-Geschichte wollte ich ja auch eigentlich immer mal machen. Als Rollstuhlfahrer ist das gelegentlich nämlich so ziemlich dasselbe. Nur mit anderen Sprüchen zur Begrüßung à la "Hallo! Ich find's toll, dass Leute wie du auch rausgehen!" oder "Hallo! Trink' nicht so viel, du musst noch fahren! Hahahahahaha!". Ist ja alles cool, aber Props könnt ihr dafür nicht erwarten. Da müsst ihr schon ein kleines bisschen kreativer und vor allem origineller werden (oder eventuell einfach klüger).

Und wenn ihr das nicht hinbekommt, dann redet doch vielleicht einfach "normal" mit mir - oder lasst es ganz bleiben. Ich gehe ja auch nicht zu 'nem Schwarzen hin und spreche ihn als allererstes direkt auf seine Hautfarbe an. Das wäre in dem Fall nämlich nicht nur taktlos und unangebracht, sondern auch rassistisch.
Aber naja, ich will mich allesinallem mal nicht beschweren. Denn immer hin krieg ich wegen meiner Behinderung auch ab und an mal 'nen kostenfreien Cola-Whiskey in die Hand gedrückt. Es geht mir also mehr als gut, keine Sorge. 😉    

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