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Falls ihr für eure partywütigen Freunde zur anstehenden Silvester-Fete oder einsam und allein zuhaus ein paar Beats und Bässe statt Böller und Raketen zum Jahreswechsel ballern und durch die Boxen schießen wollt: Hier eine kleine Ladung audiovisueller neuer Live-Set-Shows, die ordentlich knallen - von Justice, Floating Points & Aphex Twins. Damit könnt ihr das neue Jahr meinetwegen auch sehr gerne laut begrüßen.
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Satire scheinen Wutbürger wie Manni, Horst und Dieter nuhr zu verstehen, wenn sich alte weiße Männer über junge engagierte Mädchen lustig machen. Andersrum hört der Spaß für die klassischen Lügenpresse-Schreier und konservativ kotzenden Kommentarmenschen aber offenbar immer ganz schnell auf. So wie bei diesem WDR-Clip, in dem kleine Kids "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" singen - und dem uralten Klassiker eine ganz neue Note verpassen. Greta-Style.
Niedliche Aktion eigentlich. Leider ist der WDR aber dank eines großen Scheißehaufens aus Twitter- und Facebook-Diskussionen inzwischen eingeknickt und hat den Song kurzerhand wieder runtergenommen. Im Internet ist und bleibt er vermutlich aber trotzdem (danke KFMW). Und ich finde den neuen Text ja schon ein bisschen lustig:

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, Motorrad, Motorrad.
Das sind tausend Liter Super jeden Monat.
Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!
Meine Oma fährt mit ´nem SUV beim Arzt vor, beim Arzt vor, beim Arzt vor.
überfährt dabei zwei Opis mit Rollator.
Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!
Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, ein Kotelett, ein Kotelett.
Weil Discounterfleisch so gut wie gar nix kostet.
Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!
Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert.
Stattdessen macht sie jetzt zehnmal im Jahr ‘ne Kreuzfahrt.
Meine Oma ist doch keine Umweltsau!“

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Traditionell ploppen in den Tagen zwischen den Jahren immer drölfzig verschiedene Deutschrap-Jahresrückblicke auf YouTube auf und ebenso traditionell gucke ich mir einen nach dem anderen an, weil ich sowohl Deutschrap als auch Jahresrücklicke manchmal doch ganz gerne habe. Besonders, wenn es eine so sympathische und gemütliche Stammtischerunde mit stabilen Leuten aus der HipHop-Bubble ist, die in dem Fall bei deinen Homegirls das Best-Of-2019 bequatschen und wie ich immer noch das Album von Tua abfeiern. Bester HipHop-Rewind des Jahres bisher, wie ich finde.

Visa Vie, Alex Barbian, Juicy Gay und Zino zu Gast beim Jahresrückblick der Homegirls! In gemütlicher Atmosphäre lassen Helen Fares und Josi Miller das Jahr 2019 Revue passieren. Im ersten Akt kocht die illustre Deutschrap Runde vegane Bolo á la Morlockk Dilemma und spricht über Festivalmomente, Emanzipation weiblicher MCs und Cancel Culture im Deutschrap. Im zweiten Akt dinieren die 6 Rap-Freunde gemeinsam Bolo, während sie über die besten Alben und Songs des Jahres sinnieren. Außerdem wird über Fanmomente mit Otto, das Ende des allerletzten Interviews und die verheißungsvollsten Newcomer gesprochen.

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Nach Weihnachten ist vor Weihnachten und so manch ein Geschenk kommt ja schon mal mit etwas Verspätung an. So wie dieses weihnachtliche HipHop-Paket, in dem der Weihnachtsmann die Weihnachtsperson in einer verbalen Zerfickerei gegen den Grinch antritt. Und zwar in der Battlerap-Bundesliga (Wortakrobatik ist auch ein Sport). Beef und Zoff gehören ja schließlich auch zur besinnlichen Zeit dazu. ;o)

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Es scheint sich so langsam auszuknallen: mehr als die Hälfte sind inzwischen zumindest für ein generelles Böllerverbot, dessen Diskussion ja mittlerweile so traditionell zu Silvester dazugehört wie Wunderkerzen.
Meinetwegen könnte man ja auch all den anderen ganzen Bums aus'm Verkauf ziehen, der zischt, knallt und durch die Gegend geschossen wird und dafür bspw. ein paar wenige organisierte Special-Feuerwerke veranstalten. Oder wir satteln auf Drohnen-Lasershows um, die sogar das optisch noch toppen würden - und ballern dazu Drogen statt Böller. Das fände ich persönlich ja am besten - und sehr viel zeitgemäßer.

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Oft liegen ja nur 1-2 Schnäpse zwischen Besinnlichkeit und Besinnungslosigkeit. Dieser feine Herr verbringt die Weihnachtszeit wie jedes Jahr allein in Norwegen, macht dort, was man in der einsamen Kälte eben so macht und scheint keine Probleme damit zu haben, immer den richtigen Pegel zu halten. Offenbar auch nicht die schlechteste Art, die Feiertage rumzubekommen. Prost und so.

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Der letzte Twittwoch des Jahres wünscht unseren lieben Wutbürgern ein schönes Winterfest, sagt allen anderen frohe Weihn8en und verabscheut sich dann mal aus 2019. Mit Zimt im Wein und auf der Tiefkühlpizza. Bis 2020, Twitter. Man liest sich.
https://twitter.com/EckDoktor/status/1209100513922469888
https://twitter.com/KnutKnorpel/status/1206917230350520321

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https://twitter.com/arnoxcao/status/1207961278238642176

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https://twitter.com/horsthundbrodt/status/1209496597089980419

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Weihnachten 2039. Der Berliner Flughafen steht kurz vor der Fertigstellung, der Brexit wurde gerade endgültig beschlossen und Star Wars Episode XXVI läuft aktuell in den Kinos. Die Menschheit hat sich inzwischen darauf geeinigt, etwas gegen den Klimawandel zu tun und den Kapitalismus Ende des Jahres abzuschaffen. Doch an Heiligabend passiert es. Der Kapitalismus wehrt sich. Ein Robo-Santa und seine Nussknacker-Armee ziehen gegen die Menschheit in den Krieg. Die Revolution beginnt. Es fliegen Christmas-Mollies. Feuer bricht aus. Und alles leuchtet. Frohe Weihnachten.

Die traditionelle Apokalypse zum Fest der Liebe. Merry Christmas euch allen. Und bleibt standhaft.