Mit Rechten reden. Das haben wahrscheinlich viele von uns das ein oder andere mal verzweifelt versucht und meistens dann auch sehr schnell wieder gelassen, weil es am Ende genau gar nichts bringt, da man immer auf braune Ohren stößt, die vollkommen zu(geschissen) sind.
Doof nur, dass ausgerechnet in deutschen Talkshows genau das immer noch lieber getan wird, weil eine vernünftige Diskussion scheinbar einfach weniger Quote bringt und das offenbar sehr viel wichtiger ist. Vielleicht sollten die auch mal diesen Thread von @lawen4cer lesen, der ausführlich und messerscharf analysiert hat, warum Eric Cantona immer noch recht hat:

"Mit Rassisten diskutieren, das ist, wie mit einer Taube Schach spielen: Egal wie gut du bist, egal wie sehr du dich anstrengst, am Ende wird die Taube aufs Spielfeld kacken, alles umschmeißen und umherstolzieren, als hätte sie gewonnen."
- Nico Semsrott, der sinngemäß Eric Cantona zitiert

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Die letzten 3 Sekunden dieses Videos stehen in vielerlei Hinsicht symbolisch für unsere verkorkste Debattenkultur im Fernsehen, die wie schon damals in Fight Club nicht mehr zuhört, sondern lediglich wartet, bis sie an der Reihe ist, endlich selbst zu reden. Und in manchen Fällen gelingt noch nicht einmal das. Immerhin schafft es Liza Pflaum als Sprecherin der #Seebrücke hier aber mal, wenigstens ein paar sehr wichtige Punkte loszuwerden. Die ganze Sendung gibt's auf YouTube.


Die einen verstecken sich hinter 'nem Account. Die anderen hinter 'nem Zaun. Im Endeffekt kein Unterschied.
...weiterlesen "Internet-Comment-Fight (Doggy-Style)"

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Das Schere-Stein-Papier der Post-Moderne: Ein epischer Fick-Finger-Fight zum Mittelfinger-Mittwoch. Und könnte genau so gut eine filmische Umsetzung einer tpyischen Diskussion im Internet sein, in der ca. 467 mal das Wort Hurensohn fällt.

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Vielleicht müssen wir ja doch nicht immer(!) alle(!) jedes(!) Thema öffentlich ausdiskutieren. Vielleicht.

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Es ist 2016 und wir diskutieren wieder darüber, ob Computerspiele uns alle zu Amokläufern werden lassen. Und so langsam geht mir dieses ganze Historyrepeating ja schon ziemlich auf den Sack. Hauptsache, wir reden schon wieder nicht über die wirklichen Ursachen.
Aber gut. Wenn wir 10-Jahre alte Debatten nochmal führen, kann ich ja auch ein 7 Jahre altes Vid von der wunderbaren Coldmirror bringen. Der Grund: brutale Killerspiele.
Wie kommt ein 18jähriger in Deutschland an eine 9mm-Pistole und 300 Schuss Munition?

Hat er bestimmt in einem Killerspiel gekauft.

— Jan Böhmermann (@janboehm) 24. Juli 2016

Aber hey - Ursachenforschung ist 'ne schwierige und zeitraubende Angelegenheit. Zum Glück haben wir einen Sündenbock. Puh. #Killerspiele

— HerrDekay (@HerrDekay) 24. Juli 2016

Wenn Shooter Spieler zu Amokläufern werden....werde ich dann ein blauer Igel? #Killerspiele

— Rickymainia (@Rickymainia) 24. Juli 2016

Wenn "#Killerspiele" an Amokläufen schuld sind, dann sind Wirtschaftssimulatoren an der Finanzkrise schuld.

— Tschäff (@Blubbsert) 23. Juli 2016

Killerspiele führen zu Amokläufen? Quatsch! Es weiß doch jeder, dass das an Comics, Horrorfilmen und diesem schrecklichen Heavy Metal liegt!

— Rebel (@rebel_berlin) 23. Juli 2016

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Die Rocketbeans haben den Fernsehkritiker in ihr Almost Daily eingeladen und mit ihm ein bisschen über langweiliges Zeug zu quatschen. Und zwar langweiliges Zeug im Fernsehen und - seit es das Internet gibt - im Internet. Und meine äußerst wissenschaftliche Theorie dazu ist übrigens eine, die sich auch in den Kino- und Musikcharts anwenden lässt: Scheiße schwimmt immer oben.    

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Eine einstündige Diskussion IM Fernsehen (bei ZDF log in) ÜBER das Fernsehen in Deutschland. Und mit LeFloid und Kalkofe sind auch zwei Gäste dabei, denen ich gerne beim Reden zuhöre (und ihnen nicht nur aus Sympathiegründen zu 90% zustimme). 
Ich persönlich finde es nämlich auch sehr schade, dass das deutsche Fernsehen sich inzwischen absolut gar nix mehr traut und (fast) nur noch möglichst billig produziert. Auch wenn es hier und da ja schon noch einzelne Formate gibt, die ich sogar gerne gucke (und ich gelegentlich auch mal gedankenfrei zappe) - und da zähl' ich jetzt die ganzen Mediatheken natürlich mit. Dazu gehören übrigens auch Metafernsehsendungen wie diese hier, die es von mir aus auch gerne öfter geben könnte.
PS: Und zum Punkt, ob das Internet (oder YouTube) das Fernsehen ersetzen kann, verweise ich auf den Namen von meinem Blog. #Kampfansage ᕦ(ò_óˇ)ᕤ
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Eine sehr schöne (und ca. 100-minütige!) Diskussion über das Thema Schwulenfeindlichkeit im Rap bzw. speziell im deutschen Hip-Hop. Mit dabei sind Nico Hüls (Backspin), Falk Schacht, Tobi Schlegl (Aspekte) und Fler.

Das ist sozusagen das Nachwort zum Rap-Beitrag aus der ZDF-Sendung aspekte vomvergangenen März. Und mal vorweg, ich finde es extrem awesome, dass mal genau so ein ausführlicher Nachtrag zu einer Fernsehsendung (wenn auch indirekt) geliefert wird. Dafür wurde das Internet (für "Erwachsene") nämlich eigentlich gemacht, wette ich! Ich will auf jeden Fall bitte und gerne mehr von solchen Stammtischgesprächen. Und wenn wir schon dabei sind: gebt dem Falk endlich mal 'ne Sendung im TV! 😉

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