Seit gestern bzw. heute ist die neue Rick & Morty Season draußen, liebe Freunde des ricktastischen Geschmacks: Die immerhin erstmal 5-folgige Rick-Kehr der besten Sci-Fi-Comedy-Serie der Welt (zumindest in diesem Universum). Endlich wird wieder gerickt.
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Singend und mit einem bittersüßen Lächeln im Gesicht geht die Welt zu Grunde. Mit dem Soundtrack von Maren Kroyman (& Friedemann Weise), die mit ihren 70 Jahren immer noch voll den aktuellen (End-)Zeitgeist trifft und der ARD frischen Satire-Wind verleiht, der durch die drohende Apokalypse weht.
Wobei man nach diesem Video schon wieder gar nicht weiß, ob man die überhapt verhindern will oder es nicht doch besser wäre, wenn diese ganze Scheiße endlich ein Ende hat, weil die Menschheit es einfach nicht anders verdient. Schließlich haben schon K.I.Z. und Henning May einst voller Optimismus gesagt: Hurra, die Welt geht unter!
Maschinen und Roboter nehmen uns ja mehr und mehr Arbeit ab, weil sie viele Dinge, die früher angeblich nur ein halbes Leben lang ausgebildete Menschen konnten, nicht nur tausend mal schneller, sondern im Endeffekt sogar billiger und besser können. In immer mehr Bereichen sind Roboter also letztlich einfach die effizienteren Menschen.
Das gefällt nicht nur dem Kapitalismus, sondern auch dem Mensch selber, der u.a. dadurch besser und länger leben kann, dass er weniger schuften muss. Aber: Wie viel effizienter soll unser Leben eigentlich noch werden? Ein neuer Sci-Fi-Kurzfilm von Dust präsentiert uns ein paar mögliche Antworten - und eine Robo-Nanny-Mom.
Eine kleine Wandbemerkung, die um noch eine kleine Wandbemerkung ergänzt wurde und sich jetzt noch schöner liest als vorher: Fickt euch. Innbrünstig, leidenschaftlich, herzlich, gefühlvoll, hart - und aus Liebe.
Gerade für mich entdeckt: Das blaue Buch von Tor gibt's auch als wundervolle Remix-Version mit u.a. CloZee, littlepeople und mindestens genau so breit klingenden Electrosoundflächen wie auf dem Original.
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Revolution1918, Hitler-Putsch, Pogromnacht, Mauerfall. Der 9. November ist das(!) scheinbar immer wiederkehrende Datum in der deutschen Geschichte (und ist aus unerklärlichen Gründen trotzdem kein Feiertag). Ein idealer Tag, um sich mal wieder zu erinnern, wie gut wir es hier eigentlich doch aktuell noch haben. Und natürlich auch, um diesen noch immer sehr treffenden Soundtrack des Tages mal wieder zu hören. Remember Remember...
Ein Meme, das es inzwischen bis in die Politik geschafft hat und damit eigentlich schon tot ist, noch bevor ich es richtig mitbekommen habe. Ich bin offenbar auch nicht mehr der jüngste "Millenial", der ich mit meinen 33 Jahren anscheinend bin. "Ok Boomer". Die neue Antwort auf alle im Kopf alten Menschen, die immer lautstark über "diese Jugend von heute!" meckern und altbackene Traditionen vor wissenschaftliche Fakten stellen, weil wir "das doch schon immer so gemacht haben!" und das alles so bleibt "wie's hier ist!".
Das Augenrollen einer ganzen Generation, die kein Bock mehr hat, alles immer wieder erklären zu müssen und einfach nicht mehr zeitgemäße Disskussionen mit nur 2 Worten beendet. So wie im neuseeländischen Parlament, als die 26-jährige Grünen-Politikerin Chlöe Swarbrick von einem vermutlich alten weißen Mann wegen ihres jungen Alters unterbrochen wird. "Ok boomer" - und zurück zum Wesentlichen (in einer übrigens sehr guten Rede).
In der Klimakrise ist es nämlich nicht nur eine Generation, die genug von Boomer-Bullshit hat - es sind mittlerweile Menschen in jedem Alter (sogar einige Boomer können Boomer nicht mehr hören). Oder anders: Dank FridaysForFuture, Greta und vielleicht auch diesem Meme sind wir alle im Team "Kids" und "Jugendliche", wodurch ich mich ja gerade ein bisschen weniger alt fühle. Endlich mal eine positive Auswirkung vom Klimawandel.
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Mittlerweile 10 20 Jahre alt, liegt immer noch gut im Ohr und ist vielleicht eines des besten Musikvideos aller Zeiten: Der Frontier Psychiatrist der australischen Kombo The Avalanches, die das 2019er Internet scheinbar schon im Jahr 2009 1999 verstanden haben. Das komplette Video ist ein einziges Meme.