Diese Woche startet nun endlich Neill Blomkamp's futuristischer Robo-Film Chappie über jenen gleichnamige, nett wirkende KI-Figur. Und ich bin aufgrund des District9-Regisseurs und Die Antwoord immer noch sehr gespannt darauf. Er muss allerdings auch gut werden, weil Blomkamp ja den neuen Alien (Nummer 5 lebt!) machen wird. Und da ich mich darüber freue, möchte ich mich auch weiterhin darüber freuen können (ich freu mich nämlich gerne). 
Durch die großartigen Trailer und die hier neu dazugekommenen Featurettes (eigentlich MakingOfs), rechne ich mir da aber ziemlich hohe Chancen aus. Und ich bin zwar kein Roboter, der immer korrekt rechnet, war aber immerhin mal im Mathematik-Leistungskurs (vor ca. 10 Jahren und ich hatte eine 3) - ihr könnt also 100% auf mich zählen. 
Einen kleinen weiteren Beweis dafür liefert die Tatsache, dass die Alien-Dame namens Sigourney Weaver in Chappie eine Rolle spielt. Das muss ein Zeichen sein.


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Kennt ihr noch die Power Rangers? Ja, genau - die Serie mit der stereotypischen Teenie-Crew, die in gelben, blauen, roten, grünen & pinken Kostümen irgendwelche Monster in noch billigen Kostümen verprügelt hat (und jetzt ratet mal, wer als Kind alle Ranger als Actionfigur zuhause hatte - kommt ihr nie drauf).
Aus den wahrscheinlich trashigsten Helden meiner Kindheit hat man (bzw. Joseph Kahn) nun einen düsterdunklen und Sci-Fi-Kurzfilm gebootlegt. Und der ist so gar nicht trashig, dafür aber tatsächlich ziemlich stylisch und vor allem überraschend gut geworden. Damit sind die Power Rangers ab sofort nicht mehr peinlich, sondern wieder cool. Und meine Kindheit lächelt erleichtert, weil sie sich nicht mehr so doll schämen muss. Jedenfalls nicht dafür.

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Ein Trailer für einen Science-Fiction-Film aus Äthiopien, der ab der Hälfte völlig durchdreht. Ein weirder Mix aus UFOs, einer Turtle-Action-Figur im Weltall, einem schwarzen Weihnachtsmann und irgendwas mit Nazis.

“Decades after the apocalypse and after extraterrestrial life had been discovered, the few inhabitants left in a hostile earth have struggled to survive by squatting and rummaging to make ends meet. For many years an alien spaceship has hovered in the skies, undisturbed and dormant, slowly rusting away. Tired of picking up the crumbs of gone-by civilizations, Gagano dreams his life away when not living in a state of perpetual fear. When the spaceship in the sky begins to turn on after a series of freak incidents in the bowling alley that Gagano and Selam call home, our miniature sized hero will be forced to embark on a surreal epic journey that will lead him through the post apocalyptic Ethiopian landscape. As he confronts himself, his fears, as well as witches, Santa Claus and second generation Nazis he will find himself only to discover that the memories that brought him on his journey and that he always thought he had were not really as he had been recalling them.”

 

 

 

 


Niklas Coskan aka DeeDeeKid hat ein flashiges Musikvideo zu Andhim's SPAYCE illsutriert. Und es sieht aus wie eine Mischung aus Science-Fiction, Comics und einer Prise 80's. Mit dabei sind übrigens auch 2 alte Bekannte, die ihr noch von früher kennt.

 


Ein witziger blauer Sci-Fi-Film (von Michael Shanks) über einen Robotermensch, der aufgrund eines defekten Raumschiffs auf der Erde notlanden muss. Um nun nicht für immer dort festzuhängen, nutzt er die Zeit für sich - und bedient sich frei aus der 4. Dimension. Robo-Schlumpf meets Future.

      "Stranded in Space, but not in Time..."


Genau genommen ist der Sci-Fi-Kurzfilm "Wanderers" von Erik Wernquist (der übrigens für den Crazy Frog verantwortlich war, ein fettes "Buh!" dafür) sogar 2 3/4 Stunden kürzer als Nolan's aktueller Kinostreifen. Und eigentlich hat er auch nur insofern was mit dem Film zu tun, als dass auch hier die Menschheit nach einem neuen Zuhause (einer neuen Erde) sucht. 
Storytechnisch passiert da zwar vergleichsweise wenig - und auch Wurmlöcher sucht man vergeblich - dafür kürzt ihr zeittechnisch aber so viel ab, dass Wanderers vielleicht ja doch sowas wie ein Wurmloch durch Interstellar ist. Oder zumindest durch dessen Story (oder so ähnlich). Aber Timetravelei hin oder her, visuell kann das Ding auf jeden Fall easy schwerelos mithalten. Spacecookies für die Augen.

"Wanderers is a vision of humanity's expansion into the Solar System, based on scientific ideas and concepts of what our future in space might look like, if it ever happens. The locations depicted in the film are digital recreations of actual places in the Solar System, built from real photos and map data where available. Without any apparent story, other than what you may fill in by yourself, the idea of the film is primarily to show a glimpse of the fantastic and beautiful nature that surrounds us on our neighboring worlds - and above all, how it might appear to us if we were there."




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In Zeiten, in denen sogar geplant wird Aquaman auf die Leinwand zu bringen, weil inzwischen so gut wie jeder einigermaßen coole Comic-Superheld schon verfilmt wurde, sind Superkräfte ja längst nichts Neues mehr. Tatsächlich ist es ja schon (fast) so weit, dass man - zumindest im Bewegtbildformat - mehr auffällt, wenn man KEINE Superpowers hat. 
Der Kurzfilm Singular (von Juan F. Orozco) setzt diesen Gedanken in die Tat um und kreiert euch eine Welt, in der absolut jeder spezielle Fähigkeiten hat. Jeder - bis auf der ein Typ, der nichts kann - und genau dadurch zu etwas ganz Besonderem wird.

"In an America where everyone has superpowers, Andy, the only kid who doesn't have one, struggles to escape a group of bullies led by Sofia, who just wants to make Andy's life more miserable than it already is. But what begins as an ordinary 'everyday' beating ends up spiraling out of control, putting our hero in a life-or-death situation where courage, leadership and sacrifice will guide Andy -- and Sofia -- to discover the true meaning of "being special." 

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Eine Mischung aus Half-Life 2 und einem russischen I, Robot und ist graphisch auf einem gar nicht mal so niedrigen Niveau. Besonders das Duell Lada vs. Motorrad-fahrender-Roboter geht gut ab! Ich vermute btw, dass in der Box dasselbe drin ist, was auch in dem Koffer aus Pulp Fiction drin ist.

Directed by Carl E. Rinsch
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