Auf Twitter schrieben gestern viele User, wie und was sie an Day 1 mit Trump erlebt haben. Keine Ahnung, was davon alles wirklich gerade passiert (ist), einiges liest sich aber wie eine wahr gewordene Horrorvision von einem offenen Raissmus. Und selbst, wenn nur die Hälfte davon stimmt, geht das in eine sehr abstoßende und widerliche Richtung. Mir blieb beim Lesen auf jeden Fall fast die Kotze im Hals stecken.
(PS: Gut lesen dagegen lässt sich: Bernie Sanders Beitrag und dieser Trump-Analyse-Post auf Nerdcore)




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Zumindest hatten sie einen Trump-for-President-Plakat in ihrem Video (Screenshot unten). Und zwar schon ein Jahr vor der bekannten Simpsons-Folge. Sleep now in the Fire, USA.

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Ein vor der Wahl releaster Sci-Fi-Kurzfilm über eines DER Wahlversprechen von Trump: der Bau einer gigantischen Mauer an der Grenze zu Mexiko. Die natürlich die Mexikaner bezahlen sollen. Klar. Und das obwohl schon seit ein paar Jahren mehr Mexikaner aus der USA aus- statt einwandern
Viel absurder ist aber noch, dass er auch eine Mauer um einen gekauften Golfplatz in Irland bauen will, weil der wegen des Klimawandels, den er sonst leugnet(!), droht abzusaufen. Der Typ widerspricht also nicht nur jeglicher Logik, sondern auch öfter sich selbst als Gollum. Derweil frag' ich mich, ob man Trump vielleicht spoilern sollte, wie das mit der Berliner Mauer geendet hat. Vermutlich leugnet er aber ihren Fall (der übrigens am 9.11. war - wie Trumps Wahlsieg).
"M.A.M.O.N. (Monitor Against Mexicans Over Nationwide) is a satirical fantasy sci-fi shortfilm that explores with black humor and lots of VFX the outrageous consequences of Donald Trump´s plan of banning immigration and building an enormous wall on the Mexico - US border.

The dark comedy showcases a spectacular fight involving bizarre weapons, and numerous dark jokes about the cliches and stereotypical antics of the Mexican and Latino community, as the quinceañera, the quetzalcoatl, the lucha libre, the mariachi, the chapulín colorado, etc.

M.A.M.O.N. is part of the Wecanfxit project, powered by Uruguayan production house Aparato. Our mission is to change the world using our geeky weapons: cinematography, visual effects and CGI. Our motto: Making the world a better place, one pixel at a time."

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Die Folge (aus dem Jahr 2000!), in der Lisa Präsidentin wird, kennt ihr natürlich. Ihr seid schließlich Simpsons-Fans. In "Bart to the Future" übernimmt sie den Job des Ex-Präsidenten, der die USA in den Ruin getrieben hat. Sein Name war Donald Trump.  

"We predicted that he would be president back in 2000 – but Trump was of course the most absurd placeholder joke name that we could think of at the time, and that’s still true. It’s beyond satire."
– Matt Groening
 

Vor 16 Jahren prophezeiten die Simpsons, dass Trump Präsident wird. Können wir bitte an die Stelle vorspulen, wo Lisa den Job übernimmt?

— Nicht Chevy Chase (@DrWaumiau) 22. Juli 2016

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Wow. Es ist tatsächlich passiert. Fuckin' Trump ist fuckin' Präsident der fuckin' USA  Die Briten stehen also nicht mehr auf Platz 1 der fragwürdigsten politischen Entscheidungen ever - sondern das Land der scheinbar wirklich unbegrenzten Möglichkeiten Dummheit. Und das ausgerechnet an einem Datum, das sowohl eine 9 als auch eine 11 in sich trägt. Tja. Und ich habe immer gedacht, dass kein Serienfinale schlimmer sein könnte als das von Lost. Da hab' ich mich wohl geirrt. Amerika toppt alles in puncto Scheiße.

Zufall - oder doch das wahre Gesicht hinter einer Maske? Ich glaube ja: beides. Politisch nehmen sich die 2 ja jedenfalls ohnehin nicht viel. Bleibt zu hoffen, dass Hitler2 in ein paar Tagen nicht auch noch an die Macht kommt. 

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Trump: Ich bin ein großer Denker.

Erdogan: Ich bin ein großer Demokrat.

BER: Ich bin ein fertiger Flughafen.

— Kaffeecup (@kaffeecup) 21. Juli 2016

Wer hätte gedacht, dass man den Berliner Flughafen für einen so schönen Diss verwenden kann? 
Dann ist er ja doch mal für irgendwas nützlich.