Erst schreibt die WELT, dass der Slogan "Nazis raus" verfassungswidrig sei (WTF), jetzt drehen die Almans vom Spiegel auch noch völlig durch und schämen sich hoffentlich in fucking Grund und Boden, wenn ein Holocaust-Überlebender diese Schlagzeile liest. Ich glaube, es hackt, alter. Da les' ich doch lieber die Tweets eures Social-Media-Typis - oder die echten Fake-News vom Gazetteur.
Kategorie: Allgemein
Hustensaft Flüchtling & Medikamenten Murat – Flucht in die Sucht, Ferien in Deutschland & Refugee Flavour
Und anstatt 'ner Ausbildungsstelle nehme ich im Rausch eine Pille,
Denn wir kriegen eh keine Arbeit - scheiß auf die Schule, man, ich dreh mir das Gras rein
Yo, was willst du Marlene Mortler - der Stoff macht uns high wie Raketenforscher
Hustensaft Flüchtling & Medikamenten Murat haben sich in eine Deutschrap-Clique integriert und triggern abschiebungswütende Deutsche mit ihren Songs vermutlich so sehr, dass Almans der Kopf platzt.
Yallah, ich kauf dir Schmuck von Steuergeld, denn ich weiß, es ist euer Geld
Aber 1. sollte man provokante Raptexte darüber, wie viel Drogen und Geld Rapper besitzen vielleicht nicht immer für bare Münze nehmen. Und 2. finde ich sogar ziemlich bemerkenswert, wenn es Kids schaffen, nach einer Flucht in einer völlig neu erlernten Sprache verständlich zu rappen, das Ganze mit Deutschrap-Humor aufzuarbeiten und durch dazu gedrehte Musikvideos dann auch noch die Zehntausend, die Hunderttausend und mit einem trashigen Sommerhit sogar die 1 Million Klicks zu knacken.
Wenn die zusammen mit Jonas Platin & Bruder Jakob produzierte Mucke weiterhin so gut läuft, müssen sie sich bald wirklich keine Ausbildungstelle mehr suchen, weil sie von ihren mit Autotune verbesserten Deutschkenntnissen leben können. That's still what I would call a gelungene Integration.
Ich mach' Ferien in Deutschland - Keiner will mehr heim
Komm' aus Syrien mit Kreuzfahrt - Vallah hier ist nice
Ich mach' Ferien in Deutschland - Steuern sind der Shit
Und wir spielen auf dem Bolzplatz heute einfach mit
Eine Synthi-Performance der besonders trashigen Art

Ein Strand, ein Pferd und so harte Jumping-Dance-Energy wie ihr sie sonst nur von verballerten Techno-Kids im substanzenden Modus bekommt. Und davon hat der wie ein Mix aus Disco Stu und Karate Kid aussehende Mario Mathy so viel, dass er damit auch gleich seine Synthesizer laufen lässt. Denn die Synth-Pop-Insel der guten Laune muss ohne Stromkabel auskommen. Power to the Wochenende from the Year 1987.
via
Fatih Akin x Heinz Strunk: Der goldene Handschuh
Fatih Akin hat Heinz Strunks Horror-Suff-Roman "Der goldene Handschuh" verfilmt - die Geschichte vom Frauenmörder Fritz Honka (Jonas Dassler) und seiner gleichnamigen Stammkneipe auf'm Hamburger Kiez.
Hamburg-St. Pauli in den Siebzigerjahren: Auf den ersten Blick ist Fritz „Fiete“ Honka ein bemitleidenswerter Verlierertyp. Seine Nächte durchzecht der Mann mit dem kaputten Gesicht in der Kiezkaschemme „Zum Goldenen Handschuh“ und stellt einsamen Frauen nach. Keiner der Stammgäste ahnt, dass der scheinbar harmlose Fiete in Wahrheit ein Monster ist.
10JahreHerausforderung
Eigentlich gehen mir diese Challenges inzwischen ein wenig auf die Eier, weil 99% davon einfach langeweilige Scheiße ist. Hier die dann aber doch ganz guten 1% der 10YearsChallenge-Pix, die mir auf Twitter entgegengeflogen sind. Von mir aus können wir dann allerdings auch gerne wieder aufhören damit.
https://twitter.com/DejanFreiburg/status/1085660155239325697
1UP-Crew bastelt erstes 3D-Korallen-Graffiti

Um die in den letzten 30 Jahren halbierte Anzahl von Korallen ein bisschen hochzupushen, hat die Berliner 1UP-Crew das wahrscheinlich erste Korallen-Graffiti weltweit gebastelt (zusammen mit PangeaSeed Foundation, Sea Walls: Artists for Oceans, dem Allcapsstore und Coral Guardian). In 3D. Als 1UP-Logo. Irgendwo in einer idyllischen Meeresküste vor der Insel Bali. Video folgt.
Und so umweltfreundlich kann die Kunst von sogenannten "Schmierfinken" sein. Sehr löblich.
PS: An das krasse Foto vom 1UP-Schiffswrack kommt es trotzdem nicht ran.
Heavy Metal Deutschrap: Callejon
Hip-Hop-Guru Falk Schacht hat die Metal-Band Callejon interviewt, die mit Hartgeld im Club ein Deutschrapcoveralbum gemacht hat und mit ihnen über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Musikgenres gequatscht. Für mich, der bis er 18 war ein harter Metal-Fan war und dann auf einmal Deutschrap für sich entdeckt hat ein schöner Austausch zwischen zwei verschiedenen Subkulturen und manchmal eigentlich gar nicht so verschiedenen Welten. Und wenn euch das zu lame ist: Um Drogen, Klamottenstile und sehr viel Kacke geht es in dem Gespräch auch.
Tracklist von Hartgeld im Club
01 Von Party zu Party (SXTN-Cover)
02 Schlechtes Vorbild (Sido-Cover)
03 Kids (2 Finger an den Kopf) (Marteria-Cover)
04 Palmen aus Plastik (Bonez MC & RAF Camora-Cover)
05 Was Du Liebe nennst (Bausa-Cover)
06 Willst du (Alligatoah-Cover)
07 Arbeit nervt (Deichkind-Cover)
08 Urlaub fürs Gehirn (K.I.Z.-Cover)
09 So perfekt (Casper-Cover)
10 Bros (RIN-Cover)
11 Ich rolle mit meim Besten (Marteria & Haftbefehl-Cover)
12 Hartgeld im Club (feat. Antifuchs & Pilz)
13 Porn from Spain 3 (feat. K.I.Z & Ice-T)
The Man Who Killed Hitler and then The Bigfoot
Keine Ahnung, ob der Film wirklich so gut ist, dass er ihn verdient hätte, aber wenn es einen Oscar für den besten Filmtitel gäbe, wäre The Man Who Killed Hitler and then The Bigfoot sicher ein ganz heißer Kandidat.
Since WWII, Calvin Barr has lived with the secret that he was responsible for the assassination of Adolf Hitler. Now, decades later, the US government has called on him again for a new top-secret mission. Bigfoot has been living deep in the Canadian wilderness and carrying a deadly plague that is now threatening to spread to the general population. Relying on the same skills that he honed during the war, Calvin must set out to save the free world yet again. Starring Sam Elliott (A Star is Born), Aidan Turner (“Poldark”), Caitlin FitzGerald (“Masters of Sex”) and Ron Livingston (Office Space), THE MAN WHO KILLED HITLER AND THEN THE BIGFOOT follows the epic adventures of an American legend that no one has ever heard of.



