Still loving Beats from TOKiMONSTA. Auch in diesem leider viel zu kurzen Set aus dem Sound Museum, das dafür einen gut konzentrierten Eindruck von dem vermittelt, was meine Lieblings-HipHop-Trap-Electro-Mixtape-Macherin so am DJ-Pult treibt. Stabile Sounds nämlich. Ein komplettes Set aus diesem Jahr (EDC) gibt's beim chinesischen YouTube, falls ihr von der basslastigen Dame aus L.A. auch nicht genug bekommt.
Nachdem der YouTube-Jahresrücklick 2018 zum meist gehassten Video aller Zeiten wurde (17 Mio ?), ist es fast so, als würde uns YouTube dieses Jahr einen Spiegel vorhalten und trotzig antworten: IHR fandet unser Video letztes Jahr scheiße und haltet euch ernsthaft für anspruchsvoll? Na dann guckt doch mal, was für einen Dreck IHR eigentlich geil findet - hier die meistgeliketen Videos des Jahres - von euch! ?
Gut. Besser als letztes Jahr. Das ist aber auch nicht sonderlich schwer. Und das ekelhafte Bemühen darum, Likes abzustauben, bleibt trotzdem widerlich (die Disslikes und vor allem die Kommentare unterm Video sagen alles). Ich kann mit 90% aller Clips jedenfalls wieder mal so gar nix anfangen kann, habe die wenigen Perlen, die mich dann doch noch etwas an die Menschheit glauben lassen, aber einfach mal rausgepickt:
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Falls jemand Tipps für Geschenke braucht, über die sich niemand freut, habe ich mal ein paar Ideen zusammengetragen. Man kann ja schließlich nicht bei jedem Schrottwichteln das eigene Leben verschenken.
Ein hippes Dictionary, das mich überzeugt hat, seitdem es "Tradition" als "Gruppenzwang von längst toten Menschen" betitelt hat und auch sonst jegliches Vokabular sehr gut und sehr treffsicher neudefiniert.
Die österreichische Bahn hat den Zeitgeist scheinbar verstanden und stockt bis 2022 mit neuen Nachtzügen auf, die neben kleinen Minisuiten als Schlafkapseln auch funktionierendes WLAN und Induktionsladeflächen zu bieten haben. Ein paar neue Strecken soll es wohl auch bald geben (auch von Deutschland aus). Und während die deutsche Bahn Nachtzüge für ein unbeliebtes Nischenprodukt hält, teilen sich die Fotos des fahrenden Hostels wie bekloppt auf Facebook und Twitter. Tja. Die ÖBB ist Deutschland offenbar nicht nur in Sachen Pünkltichkeit weit voraus.
Und ja, mal gucken. Vielleicht fahre ich ja nächstes Jahr mit dem Nightjet in den Urlaub. Mit einer angeblich kombinierbaren Bahncard 50 und einer hoffentlich kostenlosen Begleitperson dank meines B-Ausweises wird das eventuell auch gar nicht so teuer (das barrierefreie Abteil gibt's bisher aber leider nicht für alle Strecken).
Trotz intensiver Debatten über möglichst klimaschonendes Reisen will die Deutsche Bahn ihren Ausstieg aus dem Geschäft mit klassischen Nachtzügen von 2016 nicht revidieren.
Anders ist es in den deutschsprachigen Nachbarländern. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die mit ihren Nightjets klassische Nachtzüge auch auf deutschen Strecken anbieten, haben bereits 13 neue Züge mit Schlaf- und Liegewagen bestellt. [...] Alle Bahnen erkennen in Kundenbefragungen ein wachsendes Umweltbewusstsein der Kunden und steigende Passagierzahlen. (Quelle)
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Das Skateboard als Spaceship in einer Illustration eines besonders coolen Astronauts, der noch vorm Sonnenaufgang erstmal einen Kickflip im Weltall hinlegt (made by Devin Schoeffler). Der erwachsen gewordene Kit Wolkenflitzer.
Normalerweise erinnert das Publikum in Boiler Rooms ja mehr an einen Rave im Altersheim und es gibt wenn, dann nur vereinzelte Menschen, die sich tatsächlich mal kurzzeitig bewegen. Vielleicht lag es bisher aber auch einfach an der Songauswahl. Jedenfalls: ABBA did it. Abriss. Mit allen. In einem Set von Folamour.
Und ich bekomme von diesem Ausschnitt zwar gute Laune, hoffe aber sehr, dass der entscheidende Faktor Alkohol war, weil ich demnächst nicht nur noch Gimme Gimme auf Electropartays hören will (wenn, dann bitte nur mit dem richtigen Pegel).
Anscheinend geht das doch nicht nur mir so. Denn der Tweet hat über 3000 Favs und ist weder kontrovers noch ein Wortspiel, was eigentlich ein Unding auf Twitter ist. Wenn man genau darüber nachdenkt, fällt einem aber auf, dass es da außer Parks und ein paar vereinzelte Bänke wirklich nix gibt, wo man sich mal treffen kann, ohne das jemand dafür bezahlt. Und im Winter gibt es sogar nicht mal das. Stattdessen gibt es 3927458 Cafés. Und Autos. Sehr. Viele. Autos (erst recht in einer Autostadt wie Stuggi).
https://twitter.com/mitnichten/status/1201930062888607745
Und ich will auch nicht immer und überall Kaffee kaufen müssen, um jemanden zu sehen. Ich mag Kaffee ja nicht mal. Noch schlimmer als Kaffee finde ich aber, dass man damit nicht wenige Menschen ausgrenzt, die sich diesen eben nicht leisten können und nur deshalb fast nirgends willkommen sind, weil sie keine Drölfzig Euro für etwas zu trinken ausgeben wollen.
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