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Back to the Future DDR: Schon damals in den 70ern hat die Arbeitsgemeinschaft der "Station Junge Techniker" ein Elektro-Auto aus einem alten Militär-Trabbi und 4 LKW-Batterien zusammengeschustert. Und auch schon damals hat die Politik die Verkehrswende verkackt und sogar aktiv verhindert, dass es bei diesem einzigen Prototypen bleibt (und sich stattdessen an einem hierzulande auch gescheiterten Elektro-Bulli versucht).
Der Name Elsist steht übrigens für Elekrosicherheitsstadtauto, was deutscher nicht klingen könnte. Für die Anti-Tempolimit-Almans wäre Elsist aber vermutlich nichts gewesen, da die kompakte und von hinten ein bisschen wie eine gewisse fahrende Zeitmaschine aussehende E-Karre nur 50 Sachen schaffte. Für die Stadt fände ich diese technische Beschränkung ja aber eigentlich genau richtig und würde mich über ein Comeback im Jahr 2020 durchaus freuen.

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Falls jemand immer noch denkt, dass Hacker grundsätzlich fiese im dunklen Keller hockende Kriminelle mit Sturmmase aufm Kopp sind, die ausschließlich die Bankensysteme crashen oder Regierungen lahm legen, um sich zu bereichern. Dem ist nicht so. Get over your Vorurteile.

Der inzwischen entlassene Verkehrsminister Vladimír Kremlík hatte für die Entwicklung der digitalen Autobahnvignette 400 Millionen Kronen (rund 16 Millionen Euro) ausgeschrieben und war dafür heftig in die Kritik geraten. Das nun erstellte System "Faire Vignette" soll sie dagegen kostenfrei erhalten, erklärte der Organisator des Hackathons, Tomáš Vondráček. (heise)

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Starker Kurzfilm über die neue digitalisierte Welt und eine Gesellschaft aus Screenjunkies, der ausgerechnet von einer Tech-Firma stammt (HP). Und ja, es mag ein bisschen heuchlerisch sein, wenn man selber die Gefahren produziert, vor denen man dann mit einem ermahnenden und gleichzeitig gebrandeten Spot im nächsten Moment warnt.
Das Gefühl von Abgeschiedenheit, Einsamkeit und sozialer Isolation, was ja tatsächlich existierende Probleme sind, die dadurch entstehen, vermittelt der Film aber dennoch sehr gut. Es gibt sogar Momente, da fühle ich mich - als einer der letzen Menschen ohne Smartphone - wie die tänzelnde Lady in diesem surrealen, aber gar nicht mal so unrealistischem Szenario. Nur, dass ich dann nicht tanze, sondern mich in meine dummen Gedanken flüchte (und Spoiler: noch nicht tot bin). Den Film bzw. diesen Text habe ich natürlich trotzdem vor dem Bildschirm klebend geguckt bzw. geschrieben. ¯\_(ツ)_/¯

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https://twitter.com/ismail_kupeli/status/1221706677696835584

Fakt des Tages: Dem Ausschwitz-Memorial folgen seit vorgestern eine Million Menschen auf Twitter. Als Jude wären sie damals für weniger alle hingerichtet worden. Und viel mehr bleibt mir an solch einem Tag eigentlich nicht zu sagen. Alles andere hat die Kopfkultur aber auch schon ganz wunderbar getan bzw. formuliert:

"Nein, Dirk, du bist nicht Schuld am Holocaust.
Nein, Tina, du musst nicht für etwas büßen, was geschehen ist, bevor du das Licht der Welt erblickt hast.
Nein, Thorben, es ist nicht irgendwann gut.
Nein, Mandy, es handelt sich nicht um eine der größten Lügen der Geschichte.
Nein, Thomas, niemand hält dir vor, dass du damals dabei gewesen wärst.
Nein, Silke, dieser Gedenktag ist nicht übertrieben.
[...]
Niemand streift euch die Schuld an der Vergangenheit über.
Niemand zieht euch für das Unrecht, das Millionen Menschen widerfahren ist, zur Verantwortung.
Niemand behauptet, dass ihr damals dabei gewesen wärt und es hättet verhindern können.
[...]
Aber ja, ihr seid dafür verantwortlich, dass diese Spirale aus Hass, Gewalt und Tod sich nicht wieder und weiter drehen kann.
Ihr seid in der Verantwortung, dass Unrecht sich nicht wiederholt.
Ihr seid dafür zuständig, dass keine neuen Feindbilder entstehen und diesen dann fröhlich und frei der Tod gewünscht wird.
Ihr seid dafür zuständig, weder zu relativieren noch zu belächeln oder die Verantwortung für das, was aktuell geschieht, von sich zu weisen.
Das hat nichts mit Schuld zu tun, sondern schlicht mit gesundem Menschenverstand, Weitsicht und ein wenig Demut."
- Kopfkultur

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Für mich ein Mix aus Blumentopf und Deichkind, für andere ein Mix aus Käpt'n Peng und Marteria: Das Ding ausm Sumpf. Der nächste promovierte Deutschrap-Doktor nach David P, Holunder & Lady Bitch Ray, der offenbar sehr gute Produzenten gefunden hat (u.a. Sorgenkind) und euch antikapitalistischen, politischen und trotzdem gut ballernden HipHop aus München serviert. Meine neue, eigentlich schon ein Jahr alten und endlich mal nicht cringy klingenden Klima-Protest-Hymnen aus der Expedition-1-EP: Wer, wenn nicht wir (WWNW) & Draußen bei den Windrädern. ?

"Mit dem Herz in der Hand und dem Kopf durch die Wand."

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Der gute Sorgenboy hat das neue Spiegel-Cover mit dem alten Prügelknaben mal noch etwas verfeinert und seinen kreativen Senf dazugegeben. Echte Gangstas lutschen natürlich Salmiak-Bonbons zum Frühstück.

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Der Godfather der Filmanalyse hat sich das erste Mal seit seiner Geburt aus dem Anzug geschält und ist nach dem neuesten Werk von Til Schweiger ein völlig neuer Mensch. Und ich glaube, er ist dabei innerlich gestorben. Denn diese einzigartige Craft kannte er bisher wohl selbst von Adorno oder dem Autorenkino der französischen Nouvelle Vague noch nicht. Spoiler: Dieses Video kann leichte Spuren von Sarkasmus und Zynismus enthalten.

"Ich könnte mir als Kanzler auch gut den Dieter Nuhr vorstellen."
- Wolfgang M. Schmitt, Cineast, seelisch gebrochen nach einem Til-Schweiger-Film, 2020