Tja. Es kommt eben nicht jeder auf die Gästeliste. Und besonders nicht, wenn man so uncool ist wie die AfD und ausgerechnet auf einem Rapkonzert einen "politischen Diskurs" führen will.
Das Geld müssen sie schon selber zusammenkratzen. Wird aber vermutlich eng.
Jeder kennt das Bild von Putin als schwulen Clown. Es enstand als Symbol für die Proteste gegen ein in großen Teilen immer noch schwulenfeindliches Land. Russland hat solche Bilder nun offiziell für illegal erklärt und untersagt das Teilen. Passt also bloß auf, dass ihr nix verbreitet, das Putin bunt geschminkt zeigt. Zum Beispiel über einen Blog. Oder über Facebook. Das ist nämlich strengstens verboten.
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Russian news outlets are having trouble reporting exactly which image of the Internet’s many Putin-gay-clown memes is now illegal to share. Because, you know, it’s been banned.
But the picture was described last week on the Russian government’s list of things that constitute “extremism.”
Item 4071: a picture of a Putin-like person “with eyes and lips made up,” captioned with an implicit anti-gay slur, implying “the supposed nonstandard sexual orientation of the president of the Russian Federation.”
The Moscow Times thinks it probably looks like this:“
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Anlässlich des jedes Jahr unerträglicher werdenden Echos kopiert das NeoMagazinRoyale 1zu1 einen Song, der wie so ziemlich jedes zweite Lied im Radio klingt (und aussieht). Mit einem von Affen zusammengewürfelten Text aus Werbeslogans. Damit wäre das Konzept eines jeden Echo-Gewinner-Songs offengelegt - es sind 3 4 sich immer wiederholende Bestandteile: Menschen, Leben, Tanzen, Welt.
Das ganze Statement über gespielte Authentizität und den ganzen Scheiß, der passiert, wenn etwas durchkommerzialisiert wird, gibt's weiter unten. In einer 20-minütigen Einleitung, die Max Giesinger an die 80 Millionen mal vorführt. Ein schönes Fuck-You an die Glamour-Welt der Musikindustrie.
Uff. Der ECHO - der wichtigste Preis der sehr guten deutschen Musikindustrie - wird leider auch in diesem Jahr wieder verliehen. Wie zu erwarten, regen sich alle auf: FREI.WILD sitzen in der ECHO-Jury, die Onkelz sind sogar nominiert – es ist alles noch mehr Nazi, noch rechter, noch schlimmer als in den Jahren zuvor. Dabei sind die deutschnationalen Norditaliener von FREI.WILD und die Geh-Deinen-Weg-auch-wenn-er-falsch-ist-und-alle-Dich-scheiße-finden-Rock-Onkelz zwar das offensichtlichste, nicht aber das eigentliche Problem des ECHO und der deutschen Musikindustrie.
Wir müssen reden – über Menschen, Leben, Tanzen, Welt, über „einen von 80 Millionen” sowie seine Kunst und das große Missverständnis in der deutschen Popmusik.
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Und ich dachte, die Nominierung der Lochis wäre schon schlimm. Die Tatsache, dass ausgerechnet Frei.Wild mitbestimmen darf, wer gewinnt, liegt übrigens an der eigenartigen Zusammenstellung der Jury, die auch aus ehemaligen Nominierten wie eben u.a. Frei.Wild besteht.
Es gibt mehrere Fachjurys, die jeweils über bestimmte Kategorien abstimmen dürfen. Die Größe dieser Jurys variiert stark. Je nach Kategorie setzen sich die Jurys aus jeweils einem Mitarbeiter jedes BVMI-Mitglieds, ehemaligen Preisträgern und Nominierten der Kategorie und anderen passenden Fachleuten aus der Musikbranche zusammen. Bei den Sonderjurys werden die Regeln etwas aufgeweicht. (radiohamburg)
Head of YouTube aka Coldmirror hat den good old Tatort mal neu synchronized. Und jetzt soundet er so, wie Everyday-Business im Office eines jeden Startups.
Liest sich wieder wie der Postillon. Dieser Bryan Fischer, seines Zeichens Hardcore-Christ und amerikanischer Radiomoderator scheint es mit diesem Blödsinn aber durchaus ernst zu meinen.
Laut ihm hat die Homosexuellen- und Transgenderbewegung nämlich alle Regenbogen an sich gerissen. Ohne Gott vorher zu fragen. Und Gott hat sie schließlich doch erfunden. So steht es zumindest in seiner Fake-News-Ausgabe der Menschheitsgeschichte Bibel. Einem "fiktiven" Buch. Andere Bücher besagen ja, dass es was mit Physik, Farbspektren und Lichtbrechungen zu tun habe, aber das sind für Bryan Fischer vermutlich nur alternative facts. Naja. Zumindest hat der Typ auf Twitter nun einen Shitstorm aus Regenbogen und Gayporns dafür kassiert. Gerechte Strafe, wie ich finde. Gott sieht eben alles. ( ͡° ͜ʖ ͡°)
Das Internet hat übrigens seine ganz eigenen Theorien zur Entstehung von Regenbogen. Und eine davon (ihr dürft raten welche) spiegelt rein zufällig meine Reaktion auf diesen Tweet wider. In allen Farben.
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Damals™. Als die CD das nächste große Ding nach der Musikkassette war und plötzlich jeder einen Discman hatte (mit Anti-Schock-Modus natürlich, damit die Scheibe nicht ständig springt). Endlich musste man nicht mehr auf Verdacht vorspulen, das Tape umdrehen und einen Bleistift parat halten, sondern konnte stattdessen auf eine Taste drücken. Drei Jungs auf YouTube haben für die damalige technische Sensation im nachhinein einen Werbespot gedreht. Und der sieht aus, als hätten sie ihn geradewegs aus den 80ern geklaut. Retromantik pur.