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Der Echo mal wieder: Völkische Bands und ein Moderator mit Aluhut

Und ich dachte, die Nominierung der Lochis wäre schon schlimm. Die Tatsache, dass ausgerechnet Frei.Wild mitbestimmen darf, wer gewinnt, liegt übrigens an der eigenartigen Zusammenstellung der Jury, die auch aus ehemaligen Nominierten wie eben u.a. Frei.Wild besteht.

Es gibt mehrere Fachjurys, die jeweils über bestimmte Kategorien abstimmen dürfen. Die Größe dieser Jurys variiert stark. Je nach Kategorie setzen sich die Jurys aus jeweils einem Mitarbeiter jedes BVMI-Mitglieds, ehemaligen Preisträgern und Nominierten der Kategorie und anderen passenden Fachleuten aus der Musikbranche zusammen. Bei den Sonderjurys werden die Regeln etwas aufgeweicht. (radiohamburg)

Und das Absurde ist - die "Stars" dürfen sich zum Teil auch selber in den jeweiligen Kategorien nominieren. Gut, okay. Der Echo ist ohnehin für uns alle sowieso nur Kommerzscheiße und die Frage "Ist das Kunst oder kann das weg?" ist leichter beantwortet als alles andere. Aber völkische Sänger, die völkische Bands auszeichnen während ein aluhuttragender Reichsbürger eine Bühne bekommt? Das ist mir ja dann doch ein bisschen zu viel des Guten Schlechten.  Auch wenn Frei.Wild ihren Auftritt abgesagt haben, den sie dort zusätzlich noch bekommen hätten und andere Bands und Journalisten wie immer das Ding boykottieren.

Und wer mir jetzt wieder damit kommt, dass das alles nicht wirklich rechte Bands sind, ==> hier bitte einfügen, was Olli Schulz dazu sagt <==

Ein Gedanke zu „Der Echo mal wieder: Völkische Bands und ein Moderator mit Aluhut

  1. Pingback: Der Echo 2017 wird wohl ein völkisches Fest

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