Nachdem ich euch gestern noch die Oscar-Nominierungen präsentiert hab, gibt's heute was vom (für mich eigentlich viel interessanteren) Sundance-Filmfestival, das gerade läuft (16. - 26.01.).
Das ist nämlich nicht nur für seine verdammt guten Indiefilme bekannt, sondern auch für die zuschauerfreundlichere Promotion der Nominierungen. 
So sind z.B. alle Kurzfilme, die beim diesjährigen Sundance dabei sind, vorab im Netz zu sehen. Ich hatte bis jetzt leider keine Zeit einen davon zu gucken, aber ich bin mir sicher, dass einige Perlen dort zu finden sind. Bis jetzt hat mich Sundance noch nie richtig enttäuscht. Die insgesamt 15 Filme sind alle in einer Playlist angeordnet. 
Wer hier aufmerksam mitliest, kennt übrigens schon den dritten Film aus der List: Michael Cera's Gergory Go Boom.

PS: hier nochmal die Liste aller Nominierungen von 2014 für den Überblick (Filme, Kurzfilme, Dokus etc.). Am meisten gespannt bin ich bisher by the way auf den per Kickstarter finanzierten neuen Film von Zach Braff: Wish I Was Here.

via netzfilmblog


So, jetzt muss ich mal wieder einen Streetartist raushauen, der eindeutig viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Diesmal geht es sogar um eine ganze Crew, genauer, die ETAM Cru. 
Bisher hab' ich immer nur einzelne Bilder (siehe unten) des polnischen Künstler-Duos gesehen. Weil die mir aber immer wieder ins Auge gestoßen sind, musst ich unbedingt mal nachgooglen.Was dabei herausgekommen ist, seht ihr in diesen zwei Videos.

PS: die ETAM Cru hat übrigens auch hier mitgemacht.

GALERIA URBAN FORMS | ETAM CRU from Urban Forms Foundation on Vimeo.

via awesomer & etamcru


Die Nitro-Circus Crew habt ihr ja wahrscheinlich schon mal gesehen. Lief ja 'ne Weile auf MTV und war eigentlich auch immer recht unterhaltsam, wie ich finde. 2012 gab's sogar einen ganzen Kinofilm von denen, der auch ganz okay war. 
Die Typen sind für mich immer sowas wie die Extremsport-Version von Jackass gewesen. Nur, dass hier (fast) immer alle Stunts klappen, weil die Jungs zwar hartgesotten, aber eben doch Profis sind. 
Im Internet bzw. auf ihrem YouTube-Kanal treiben sie weiter ihr Unwesen. Das Video oben zeigt ein Best Of aus ihrer Pastrananland-Reihe, in dem die Stunt-Dudes versuchen eine möglichst hohe Rampe zu bauen. Still worth to watch.

 -
In nicht mal 2 Wochen ist es soweit und Marteria's Zum Glück in die Zukunft 2 wird direkt auf die 1 charten (ich nehme auch Wetten an!). Einen weiteren Song aus dem Album lief diese Woche auf radiofritz: OMG!

 -
Says. So der neueste, ruhigere, Titel inklusive hypnotischen & malerischem Video von Nils Frahm (der übrigens dies Jahr auf dem Dockville gebucht ist).

 -
3Plusss hat es endlich geschafft: Das Album ist fertig und steht in den Startlöchern (21.03.). Sein aktuelles Videorelease schimpft sich 1 Bus.

 -
Die ersten Qualifikationsrunden von der VBT Splash!-Edition 2014 sind am Start! 
Diesmal treten die Rappers (auf Grund von zu vielen Bewerbungen) in Gruppen gegeneinander an. Die Gewinner des Videobattle-Turniers, in dem wie immer jeder mitmachen darf, der bei rappers.in angemeldet ist, treten zusammen auf dem diesjährigen splash!-Festival auf. 
Ein paar der soundtechnisch am besten klingenden Qualis hab ich euch via Playlist verpackt.

 -
Ski-Masken, Goldzähne und Style. Rapperin Leikeli47 inklusive ihrer Crew in ihrem Video zu C&C

 -
THUG LI macht einzigartige, wuchtige & zum Kopfnicken führende Beats, wie man am Beispiel der Nummer Run This hören kann. Und auch das Video dazu kann sich mehr als hören sehen lassen!

 -
Der Plot fliegt Mit der Concorde über den Atlantik - und auf einem sehr hörbaren Beat!

 -
Jan Böhmermann präsentiert euch diese Woche einer der wohl besten Soulsänger Deutschland's: Flo Mega & The Ruffcats mit Hinter dem Burnout. (Direktlink zum Video, falls der Player sich wie ein Idiot verhält)

 -
Jan Roth teilt seinen neuesten Track Einundzwanzig mit euch mit einem Video, dem es an bunten und strange bearbeiteten Objekten nicht mangelt. (Direktlink zum Video)

.
Als Praktikant hat man's ja ab und an nicht leicht. Oft wird man unfair behandelt, macht eigentlich nur Drecksaufgaben - und das manchmal sogar ohne Geld zu bekommen.
Auch die Praktikanten vom Latenight-Showhost Conan O'Brien haben es nicht immer einfach. Nehme aber an, dass die dennoch ziemlich viel Spaß dort haben, auch wenn sie hier im Clip 'ne ganze Menge einstecken müssen.

via langweiledich.net


Total durchgeknallt, aber auch total gut: der Kurzfilm (und gleichzeitige Fortsetzung) Don't Hug Me I'm Scared 2.

PS: Link zum Vorgänger

via awesomerobo


Um sich gewisse Fähigkeiten anzutrainieren, hilft es, wenn man Zeitlupenanalysen macht. Wir alle kennen das vom Fußball. Man kann das aber natürlich auch in anderen Bereichen prima anwenden. YouTuber Flula hat z.B. seine Beatboxversuche für euch in Slow Motion aufgezeichnet.
Ob das beim Beatboxen nun wirklich hilft, weiß ich nicht, aber unterhaltsam ist es alle mal.

 via sourcefed

.
Eigentlich steh ich ja eher auf die Filme vom Sundance oder dem SXSW (South by Southwest), aber die Nominierungen der Oscars interessieren mich trotzdem immer wieder. Auch wenn ich wieder kaum einen Film davon gesehen habe bzw. wohlmöglich die meisten auch nicht sehen werde - abgesehen von Gravity & The Wolf of Wall Street.

...And the nominees in den wichtigsten Kategorien are:

Bester Film:

- „12 Years a Slave“
- „Captain Phillips“
- „Gravity“
- „Philomena“
- „The Wolf of Wall Street“
- „American Hustle“
- „Dallas Buyers Club“
- „Her“
- „Nebraska“

Beste Regie:

- Steve McQueen („12 Years a Slave“)
- David O. Russell („American Hustle“)
- Alfonso Cuarón („Gravity“)
- Alexander Payne („Nebraska“)
- Martin Scorsese („The Wolf of Wall Street“)

Bester Hauptdarsteller:

- Chiwetel Ejiofor („12 Years a Slave“)
- Matthew McConaughey („Dallas Buyers Club“)
- Bruce Dern („Nebraska“)
- Leonardo DiCaprio („The Wolf of Wall Street“)
- Christian Bale („American Hustle“)

Beste Hauptdarstellerin:

- Cate Blanchett („Blue Jasmine“)
- Sandra Bullock („Gravity“)
- Judi Dench („Philomena“)
- Amy Adams („American Hustle“)
- Meryl Streep („Im August in Osage County“)

Bester Nebendarsteller:

- Jared Leto („Dallas Buyers Club“)
- Barkhad Abdi („Captain Phillips“)
- Bradley Cooper („American Hustle“)
- Michael Fassbender („12 Years a Slave“)
- Jonah Hill („The Wolf of Wall Street“)

Beste Nebendarstellerin:

- Jennifer Lawrence („American Hustle“)
- Sally Hawkins („Blue Jasmine“)
- June Squibb („Nebraska“)
- Lupita Nyong’o („12 Years a Slave“)
- Julia Roberts („Im August in Osage County“)

Bester nicht-englischsprachiger Film:

- „Die Jagd“ (Dänemark)
- „La Grande Bellezza - Die große Schönheit“ (Italien)
- „Omar“ (Palästina)
- „The Broken Circle Breakdown“ (Belgien)
- „The Missing Picture“ (Kambodscha)


 via sourcefed & faz

.
Die 2 Parkour-Dudes Farang & Razer haben sich spontan und völlig unvorbereitet auf einen Trip ins schöne Istanbul begeben.
Ursprünglich wollten sie dort wohl ein bisschen Sonne tanken und chillen. Das Wetter in der Türkei machte ihnen aber teilweise einen Strich (aus Schnee) durch die Rechnung.
Doch davon ließen sich die Jungs nicht abschrecken - und drehten kurzerhand ein kleines Filmchen. Das Ergebnis seht ihr nach 'nem Mausklick.

via whudat

Liebeskummer kennen wir ja alle. Wir schließen uns ein, finden alles scheiße, haben zu nix mehr Lust, suchen ständig Fehler bei uns & nebenbei fragen wir uns auch noch die ganze Zeit, was der/die Ex gerade mit dem neuesten von uns stets gehassten Fang so treibt.
Auch der Star aus Todd Strauss-Schulson's 12-minütigen Kurzfilm All's fair hat diese besagten Probleme. Doch dann trifft er auf eine korpulente Prostituierte, die ihm auf ganz spezielle Weise hilft. Und nein, nicht was ihr schon wieder denkt - aber: seht selbst.


Habt ihr schon mal was vom Lanzarote-Effekt gehört? Nein?
Dann solltet ihr euch den innerhalb des Projektes 7 Filmmakers, 7 Islands, 7 Stories entstandenen Kurzfilm von Lea Amiel und Nicolas Libersalle mal zu Gemüte führen. Der erzählt euch nicht nur das Mysterium der Insel, sondern haut euch auch einige Naturaufnahmen um die Augen, bei denen ihr Fernweh bekommt.
Auf der Vimeo-Seite findet ihr die restlichen Filmchen über die kanarischen Inseln und noch weitere Videos. Einen (Mirrorlapse) durftet ihr auch hier schon bestaunen.


Tjaja, das gute alte Facebook. Inzwischen ist der große Hype um die millionenschwere Social-Plattform ja abgeflacht und von rasant steigenden Userzahlen ist auch schon lange nicht mehr die Rede. 
Die erfolgreiche Zuckerberg-Seite hat mittlerweile jedoch nicht mehr nur Freunde. Viele sind genervt von den merkwürdigen Datenerhebungen, den immer ätzender werdenden Neuerungen, den ständigen Einstellungsveränderungen oder aber einfach von den oft lächerlich langweiligen Posts, die sie dort zu lesen bekommen. So richtig viel Interessantes verpasst man da ja dann doch nicht.

Ich glaube auch, dass es mittlerweile eine Menge Menschen gibt, die gar keinen Bock mehr haben anspruchsvolle oder persönliche Inhalte dort groß mit allen, die sie kennen, zu teilen.
Die Freundesliste ist nämlich schon lange nicht mehr nur bestückt mit Freunden, sondern enthält auch nervige Familienmitglieder, Arbeitskollegen, dessen Anfrage man nicht ablehnen konnte, längst vergessene Bekannte von Freundesfreunden  - und Menschen, die man einmal im Leben auf einer Party gesehen hat. Ich weiß, man kann das alles supertoll einstellen, was man an wen teilt - aber: nein (auch weil faul).
Die meisten teilen aktiv nicht mehr so viel, weil sie eben vorher schon wissen, dass es a) sowieso nicht alle interessiert bzw. es nicht alle etwas angeht b) sie daher eh nur wenige Abnehmer finden c) diese Abnehmer bzw Likes, nur von denen kommen, die das Geteilte ohnehin schon kennen.

Dazu kommt - und damit kommen wir auch endlich zum eigentlichen Thema vom Video, denn:
Es geht nämlich gar nicht jeder Post von euch an alle raus, sondern im Extremfall sogar nur an 1/10. Und zweitens, wisst ihr von diesem Bruchteil nicht mal, wer es lesen konnte - und wer nicht. Besonders pissed sind darüber natürlich Fanpages (z.B. von Firmen), die schließlich sicher gehen wollen, dass auch alle Fans alles von ihnen mitlesen können.
Der User selbst müsste einstellen, dass er alle Posts der Page bekommt, was er aber nur im seltensten Fall tut. Warum? Weil: Faulheit wieder. Und weil er auf Grund der etlichen geliketen Seiten einfach den Überblick verloren hat. So wichtig ist es ja dann auch meist nicht. Lösen können Firmen das, in dem sie gewisse Beträge an Facebook zahlen, die dann wiederum sicherstellen, dass wirklich alle Fans die Statusmeldungen erhalten. Vergleicht man diese Vorgehenseweise, wie im Video, mit anderen Social-Sites wie bspw. YouTube, ist das allerdings wirklich suspekt.
Denn hier läuft es andersrum: die Content liefernden User zahlen kein Geld, sondern bekommen, insofern sie erfolgreich sind, sogar welches! Und das deswegen, weil sie die Benutzung der Seite durch ihre Arbeit vorantreiben. Und die kann dadurch wiederum Gewinne erlangen durch Werbung etc. Vielleicht sollte Facebook sich also einfach kurz mal daran erinnern, dass es ohne seine User (oder die Fanpages) nichts wert wär, oder?
Wenn ich daran denke, was für Gestalten auf dem Gesichtsbuch tausende oder gar hunderttausende Likes haben, weiß ich aber nicht, ob ich will, dass die dafür finanziell belohnt werden sollten. Aber so ein bisschen Schwund ist ja immer irgendwo. Und das wäre dann auch kein Problem mehr, das Facebook verschuldet hat, sondern die oft anscheinend nicht ganz so weit denkenden Menschen da drauf (ja, auch du & ich).

Abschließend noch ein Tweet, den ich euch ans Herz legen möchte:

Facebook ist nicht dumm. Eure Freunde sind dumm.
— nutellagangbang (@nutellagangbang) 11. Juni 2012

via vvv