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Eine Kurz-Doku von zdfZoom über die vor allem im Zusammenhang der US-Wahl häufig vorgekommenen Social Bots, dessen Einsatz deutsche Parteien bisher aber dementieren. Außer die AfD natürlich. Die gibt es erst zu - merkt dann, dass das nicht so doll ankommt - und dementiert dann doch lieber. 

Mich nerven die digitalen Meinungsmacher auf jeden Fall jetzt schon. Als ob's auf Facebook nicht so schon gruselig genug zugeht. Gerade, wo die AfD ja hierzulande ohnehin schon die meisten Likes hat (dafür aber auf Twitter die wenigsten Follower - ich mag Twitter)
Ich glaube jedenfalls, dass Skynet uns gar nicht mit Terminatoren besiegen, sondern die Menschheit einfach auf Facebook, Twitter & Co gegeneinander aufhetzen wird. Erscheint mir zumindest sehr logisch. So aus Botperspektive.

"Ein Unternehmen aus Hamburg beispielsweise vermittelt Likes, Kommentare und Klicks. Wer viel zahlt, kriegt auch viel künstliche Resonanz. Wenn es besonders schnell gehen soll, werden auch Social Bots eingesetzt.
Ein Bot, ein digitaler Roboter, täuscht vor, ein menschlicher Nutzer in den Sozialen Medien zu sein. Simon Hegelich, Professor für politische Datenwissenschaft an der TU München, untersucht im Auftrag von "ZDFzoom" 30 Millionen Facebook-Aktivitäten und fünf Millionen Twitter-Nachrichten.
Kann er beweisen, dass die Flüchtlingsdebatte in den Sozialen Medien manipuliert ist?
Es startet eine Spurensuche, um herauszufinden, wer dahinter steckt. Sind da auch Social Bots am Werk? Wer könnte ein Interesse daran haben, mit Flüchtlingsthemen Stimmung zu machen?
Die Flüchtlingsdebatte spaltet Deutschland. Sie wird zusätzlich befeuert durch Hasskommentare bei Facebook und Twitter. Nicht nur die AfD und die Pegida-Bewegung wissen, wie wichtig Stimmungsmache für den Erfolg ist. Werden Meinungen in den sozialen Medien manipuliert? Und - kann man Informationen aus den Sozialen Netzwerken überhaupt noch trauen?
"ZDFzoom" zeigt, welche Wirkung Bots in den Sozialen Medien bereits entfalten und wie sie auf die Flüchtlingsdebatte einwirken."

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Ein Portrait über Michael Thomasson, der laut Guiness-Buch einst die größte Videospielsammlung der Welt (u.a. 20 Pacmen) besaß - dann allerdings seine geliebte Sammlung leider verkaufen musste, um für seine Familie bzw. seine kranke Mutter sorgen zu können. Ein großartiger Film über Leidenschaft, Aufopferung und das Loslassen von 11.000 verschiedenen Games, die am Ende für 750.000$ den Besitzer wechseln.


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Tolle Doku über Vaporwave (1 a e s t h e t i c Internet-Musik-Genre) von Adam Neely, der dafür sicherlich sehr viel weirden Stuff in diesem Internet bestaunen durfte. Diesmal geht's hauptsächlich um Musiktheorie. Viel interessanter fand ich aber, dass er den visuellen Part der nach nostalgischem Cyberpunk klingenden Sounds mit der Stimmung aus Filmen vergleicht. Am Ende bastelt er dann selber einen Vaporwave-Song. Und der kann sich sogar richtig gut hören lassen.
Und für die Ä s t h e t i k noch ein paar vaporwave'ige GIFs vom Webartist Haydiroket:

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...weiterlesen "The Music-Theory of V A P O R W A V E"

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Ich mag ja die älteren Dokus von Michael Moore und glaube sogar, dass er mit einigen seiner damaligen Werke wirklich was verändern konnte in den Köpfen einiger Leute.
Hoffen wir mal, dass sein neuestes Ding namens TrumpLand Ähnliches bewirkt und der unsympathischste Milliardär Mensch aller Zeiten mal so richtig hart rangenommen wird. Verbal natürlich. Auch wenn die Kritiken bisher eher pendeln (Guardian & Deadline).
Natürlich ist Hillary nicht die perfekte Präsidentin. Aber wenn ich die Wahl habe, auf Hundescheisse zu treten, oder auf eine Landmine ...

— Marie von den Benken (@Regendelfin) 30. September 2016

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Schöne Doku vom NDR über den FC Vorwärts Drögeheide (in McPomm), der im Osten gegen Nazis kickt. Ein sympathisches Team aus unterschiedlichen Menschen, denen egal ist, wer die Tore schießt. Platzverweis für Rassismus. Und ich glaube, ich bin gerade ein bisschen zum Fan geworden. Vorwärts, FC Vorwärts!
"Fußball verbindet. Darauf setzt der FC Vorwärts Drögeheide. 30 Flüchtlinge wurden schon in Mannschaften integriert. Ein Film über Menschlichkeit, Rassismus und Integration."

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Die cleveren Medien-Guerillas Mike Bonanno & Andy Bichlbaum aka die Yes-Men mit ihrer mittlerweile 3. Doku (hier die ersten beiden), die bis Dienstag in der arte-Mediathek abrufbar ist. Diesmal legt sich das bekannte Aktivisten-Duo mit dem Klimawandel an und nimmt u.a. den Ölkonzern Shell ein bisschen auseinander.

"Sie sind die Superstars der Protestbewegung in den USA: die berüchtigten Aktivisten The Yes Men (Mike Bonanno und Andy Bichlbaum) inszenieren seit 15 Jahren unterhaltsame, aber vor allem provokative Aktionen. Sie stellen Konzerne bloß, Lobbygruppen oder Regierungen, um aufzurütteln und aufzudecken.
In schicken Secondhand-Anzügen und mit wenig Schamgefühl schleusen sie sich in Business-Events und Regierungsfunktionen ein, um auf die negativen Folgen der Globalisierung und der „Geiz-ist-geil“ Kultur hinzuweisen.
Im dritten Teil der Trilogie „The Yes Men Are Revolting“ (nach „The Yes Men“ und „The Yes Men Fix The World“, Publikumspreis Berlinale 2009) sind die beiden Männer nun Mitte 40 und ihre Midlife-Crisis bringt sie beinahe dazu, ihre Aktivisten-Karriere endgültig zu beenden, obwohl sie gerade dabei sind, die größte Herausforderung ihres Lebens vorzubereiten: den Klimawandel zu stoppen."

Falls ihr in den nächsten 4 Tagen keine Zeit habt und auf deutsche Untertitel verzichten könnt, habt ihr auch die Möglichkeit, das Ding auf YouTube bewundern:

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Ein weiterer Teil der sehenswerten Killerspiel-Doku von Christian Schiffer (WASD) für ZDF-Info, dessen ersten beiden Teile ich schon verbloggst habe (hier). Der dritte und letzte Part handelt von "aktuellen Entwicklungen und einen Ausblick, wie Virtual Reality zu einer ganz neuen Diskussion der Gefährlichkeit von Ego-Shootern führen könnte."

Hier nochmal die gesamte Doku via Playlist, in der u.a. auch Budi von den Rocketbeans auftaucht:

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Killerspiele – kaum ein Wort in der deutschen Gaming-Landschaft ist so aufgeladen, kaum eine Debatte wurde so emotional geführt. Wer heute das Wort Killerspiele hört, denkt an „Counter Strike“, an „Doom“, mit großer Wahrscheinlichkeit auch an Erfurt, Winnenden, Schulamokläufe. Doch hinter der Geschichte der Killerspiele verbirgt sich so viel mehr.
Schon Mitte der 70er Jahre erscheint mit „Death Race“ das erste Spiel, das eine Gewalt-Diskussion provoziert. Es ist der Anfang von einem ganzen Genre. Diese dreiteilige Doku-Reihe erzählt die Geschichte der Killerspiele von den Anfängen an Daddelautomaten in den USA über die ersten First-Person-Shooter bis hin zur deutschen Diskussion Anfang der Nullerjahre.

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Abschiebung. Für die meisten von uns ist das nur ein Wort, das in der Flüchtlingsdiskussion allgegenwärtig ist und besonders gern von AfD- und Pegida-Anhängern benutzt wird. 
Wie so eine Abschiebung allerdings wirklich von statten geht und was sie letzten Endes für jene Menschen bedeutet, wissen eigentlich nur die Beteiligten. Die Doku vom NDR gibt einen direkten Einblick in mir doch sehr unsympathische Abläufe der deutschen Bürokratie und fragwürdige Entscheidungen der Politik. 

"Mehr und schnellere Abschiebungen von Menschen ohne Bleiberecht fordert Thomas de Maizière (CDU) von den Bundesländern. Der Innenminister drängt angesichts der Flüchtlingszahlen auf eine Verstärkung der sogenannten Rückführungen. Wie laufen Abschiebungen konkret ab? Und gibt es eine Alternative zu diesen Einsätzen?
Der Dokumentation gelingt es erstmals, ein umfassendes Bild von Abschiebungen zu zeigen: von der Planung der aufwendigen Maßnahmen über den nächtlichen Einsatz der sogenannten Zuführkommandos in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland.

Die Trupps von Polizei und Ausländerbehörde, die Zuführkommandos, kommen in der Nacht oder am frühen Morgen, reißen Familien aus dem Schlaf, geben ihnen eine halbe Stunde Zeit zum Packen. Dann setzen sie sie in ein Flugzeug: Knapp 21.000 Männer, Frauen und Kinder mussten Deutschland im vergangenen Jahr auf diesem Wege verlassen. Der Film stellt auch die heikle Frage, was die Menschen in ihren Heimatländern erwartet." (NDR)

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