Das sehr gute Parteiprogramm der Partei die Partei habe ich ja in schriftlicher Form schon letzte Woche vorgestellt. Hier nun also nochmal als Video zur Bundestagswahl 2017. Schaut es euch an. Es ist sehr seriös.
just wwwatch
American Vandal is a half-hour true-crime satire that explores the aftermath of a costly high school prank that left twenty-seven faculty cars vandalized with phallic images. Over the course of the eight-episode season, an aspiring sophomore documentarian investigates the controversial and potentially unjust expulsion of troubled senior (and known dick-drawer) Dylan Maxwell. Not unlike its now iconic true-crime predecessors, the addictive American Vandal will leave one question on everyone's minds until the very end: Who drew the dicks?

Bald sind ja tatsächlich Bundestagswahlen und es wird so langsam mal Zeit, sich zu entscheiden. Die Partei Die PARTEI steht ja auch auf allen Bundesländern auf dem Wahlzettel und hat damit sogar der CDU was voraus. Und deren Kandidat für das Amt des Bundeskançlers ist immerhin Serdar Somuncu, von dem ich irgendwie ja schon sehr gerne eine Amtrittsrede als deutsches Oberhaupt hören würde.
Zumal die PARTEI nach Zahlen auch ganz langsam, aber natürlich auch ganz sicher eine ernst zu nehmende Partei wird (irgendwann in 20-30 Jahren schaffen die schon noch die 5%-Hürde). Total ernst nehmen muss man natürlich auch ihr Parteiprogramm. Lest es. Es ist sehr gut.


Neulich irgendwo in meinen News-Feeds einen Link zu diesem Artikel samt völlig absurder Headline geklickt und für ein paar Sekunden noch dümmer aus der Wäsche geguckt als sonst immer. Hat nämlich ein paar Momente gedauert, bis ich gecheckt habe, dass das natürlich eine Fake-News bzw. Satire im Postillon-Stil ist.
Grund dafür ist, dass die Seite wirklich beinahe täuschend echt aussieht. Denn eigentlich ist sie Ergebnis eines professionell aussehden Tools namens PaulNewsman - ein Projekt, um Leute mit "alternativen" Artikeln auf fast originalgetreuen Kopien von Webseiten zu verarschen (Apotheken Rundschau statt Apotheken Umschau). Nun. Hat geklappt. Bei mir zumindest. Für eine halbe Minute oder so.
Der Fake-Artikel über die schwule Impfung von Frau Kepetrys Baby, das sich mit einem Flüchtlings-Virus ansteckt, ist trotzdem pures Comedy-Gold:
Angeblich hat schon kurz nach der Geburt ein als linksextrem bekannter, muslimischer Arzt mit Migrationshintergrund dem wehrlosen Baby eine sogenannte Homo-Impfung injiziert. Dabei handelt es sich um einen Virus, welcher die Sexualität eines Menschen durch Veränderung der Hirnchemie beeinflusst. Der Erreger wurde 2016 durch das IfVG (Institut für Volksgesundheit) erstmals bei Flüchtlingen entdeckt und wird mit Homosexualität in Verbindung gebracht.


In einem Paralleluniversum wurde in der Schanze letzte Woche die Legalisierung bekannt gegeben, weshalb es zu riesigen Rauchschwaden aus THC über der ganzen Stadt kam. In unserem Universum ist es leider nur ein alter Aprilscherz. Allerdings verbunden mit einem lesenswerten Artikel, bei dem ich gerade ein wenig ins Träumen kam. Sorry fürs falsche Hoffnung machen, liebe Kiffers aus Hamburgo.
Ja, ich weiß. Böse. Sehr böse sogar. Und vielleicht sogar für Hardcore-Zyniker ein wenig drüber. Aber so sind sie halt - die von der Titanic. Ich mag sie ja trotzdem. Oder vielleicht auch genau deswegen.
Influencer. Klingt ein bisschen wie ein Virus und scheint es inzwischen auch irgendwie geworden zu sein. Denn offenbar zählen ein paar tausend gekaufte Follower auf Insta, gestellte Authentizität ohne Haltung und eine Friede-Freude-Eierkuchen-Meinung, bei der alles toll gefunden wird, was sich ansatzweise verkaufen lässt nun mehr für alle Beteiligten im neuen geilen Internet.
Die Werbekunden lassen sich nur noch von Zahlen beeindrucken und die Fashion-Victimfluencers versuchen ihre gespielte Glaubwürdigkeit durch eigentlich erforderliche Kennzeichnungen (von Werbung), die sie ganz aus Versehen vergessen weiterzuspielen.
Auf die Spitze treibt es dann neben Shahak Shapira der CBC mit seinem satirischen Seitenstich in die Herzen aller an Influencer leidenden Menschen bzw. mit dieser aus Social-Media-Familie des Grauens. Puh. Zum Glück gibt es die nicht wirklich. Noch jedenfalls nicht.
Last year, they made about $1.3 million through sponsored content and collectively have over seven million followers. AJ, the self-proclaimed “man of three accounts,” operates all of his channels under the umbrella of a personal brand that he calls Try. At the moment, he’s hoping to secure a strategic partnership with Starbucks.Brit and AJ are trying for a third child. AJ hopes that the pregnancy will bring “nine months of pretty solid content.”