Geht alles. Man muss nur wollen und so. Und nicht völlig beschränkt sein.

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Ein offener E-Brief an Donald Trump by The Humans of New York. Mittlerweile mit über 2 Millionen Likes und über 1,1 Millionen mal geshared. Und so ist der meistgeteilte Post auf Facebook (seit immer) ein Statement GEGEN Rassismus.
Und wer hätte das schon gedacht? Immerhin reden wir von Facebook - DEM (a)sozial(st)em Medium überhaupt. Ich für meinen Teil jedenfalls nicht (auf Platz 2 vermute ich dennoch eher sowas wie ein Katzenvideo, ein Babyfoto oder Brüste). Mir gibt das aber tatsächlich wieder ein bisschen Hoffnung, dass es auf FB - und der Welt - doch nicht nur Idioten gibt.

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Die Realität eines Kindes vor - und nach der Flucht. Gezeichnet von einem syrischen Kind. Und übergeben als Geschenk an die Bundespolizei in Passau.

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Sehr berührende Bilder vom Münchner Bahnhof. Und eine schöne Willkommens-Botschaft, auf die Deutschland tatsächlich mal ein klein wenig stolz sein darf.  
Von den Kommentaren unter dem Video rate ich allerdings ab, wenn ihr euren gerade zurückgewonnenen Glaube an die Menschheit nicht gleich wieder verlieren wollt.

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Nachdem bereits letztes Jahr einige Streetartists aus Hamburg den Erlös ihrer Bilder an Obdachlose gespendet haben, kam die Aktion diesmal Flüchtlingskindern zu Gute. Ein schönes Zeichen einer schönen Stadt, die Refugees willkommen heißt. Auch wenn das zusammengetragene Geld lediglich dazu diente, den Kids einen Planetarium-Besuch zu spendieren. Aber das ist ja auch schon mal ein Anfang. 

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Eine schöne Aktion von Aktion Mensch, in der jeweils 2 fremde Menschen zu einem Casting eingeladen wurden, die beide nichts voneinander wissen und dann eben spontan miteinander agieren müssen. Der Clou daran ist, dass immer einer der beiden eine Behinderung hat. 
Und da ich ja auch im Rolli sitze, kann ich von solchen Erstbegegnungen natürlich ein Lied rappen. Von daher würde ich sogar sagen, dass die meisten hier verhältnismäßig lässig reagiert haben. Ich hab' auf jeden Fall schon deutlich krassere erste Aufeinandertreffen erleben müssen/dürfen (mehr dazu nach the klick).











Und weil mir gerade danach ist, hab ich das einfach mal in die 4 häufigsten Gruppen unterteilt:

Erste Reaktionen auf mich und meine Behinderung:

1. Die Normalen, die mehr oder weniger normal reagieren. Die meisten meiner Freunde sind z.B. normal (jedenfalls, was das angeht 😉
2. Die-vor-dem-"Hallo"-fragen-warum-du-im-Rollstuhl-sitzt-Typen (die ich am liebsten mit "Irgendwer hat mir meine Schnürsenkel zusammengebunden." abwimmeln würde)
3. Die, die mal Zivi waren oder einen anderen Behinderten kennen und dir das ganz dringend und lang erzählen müssen (besonders toll, weil sie nun denken, sie kennen dich auch und an dir kleben bleiben wie ein Kaugummi)
4. Die, dir etwas schenken wollen, weil es so toll ist, dass Leute wie du sich auch aus ihrer Wohnung trauen (sind eigentlich kacke, können sich aber durchaus lohnen ¯_(ツ)_/¯)

Mehr Punkte bekommt ihr übrigens hier (im Rolli-Bingo).

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Eine neue Episode von Tales of Mere Existence. Und auch diesmal ist es alles die Schuld von Levin Yilmaz aka AgentXPQ. Ist ja schließlich auch sein Format. Und ich bekenne mich schuldig dafür, dieses Format sehr zu mögen.

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Eigentlich ist es eher eine Anekdote über Empathie als eine Ode darüber. Und eigentlicher ist es eine gar nicht mal unwitzige (und bebilderte) Abschlussrede des damaligen College-Abgänger David Foster Wallace. Der hat schon früh verstanden, was viele Menschen vielleicht nie verstehen: es dreht sich nicht alles nur um dich. Und darum möge die Empathie mit euch sein. Auch außerhalb des Supermarkts.

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Jonathan Novick ist eigentlich ein ganz normaler Dude. Aufgrund seiner Kleinwüchsigkeit hat er es im Leben aber nicht unbedingt immer leicht. Und damit ist nicht etwa gemeint, dass Jonathan für irgendwas zu klein sei. Viel mehr sind es die Idioten Menschen, die aus ihm eine regelrechte Attraktion machen. Und genau die hat er mittels einer versteckten Kamera, die ihn im Alltag begleitet hat, vorgeführt. (Ironie!)
Scheinbar gibt es auf diesem Planeten noch immer genügend Leute, die geistig im Mittelalter hängengeblieben sind und nicht begreifen wollen, dass ein Mensch, der anders aussieht, (überraschenderweise) auch ein Mensch ist. Ich glaube ja immer noch, dass es vielen Leuten da draußen mal ganz gut täte, wenn sie sich einfach für 2 Sekunden in die Lage solcher Menschen versetzen würden. Empathie ist da das Stichwort. Leider scheint für einige diese 2-sekündige Hirnaktivität aber offenbar zu anstrengend zu sein.

PS: Die Versteckte-Kamera-Geschichte wollte ich ja auch eigentlich immer mal machen. Als Rollstuhlfahrer ist das gelegentlich nämlich so ziemlich dasselbe. Nur mit anderen Sprüchen zur Begrüßung à la "Hallo! Ich find's toll, dass Leute wie du auch rausgehen!" oder "Hallo! Trink' nicht so viel, du musst noch fahren! Hahahahahaha!". Ist ja alles cool, aber Props könnt ihr dafür nicht erwarten. Da müsst ihr schon ein kleines bisschen kreativer und vor allem origineller werden (oder eventuell einfach klüger).

Und wenn ihr das nicht hinbekommt, dann redet doch vielleicht einfach "normal" mit mir - oder lasst es ganz bleiben. Ich gehe ja auch nicht zu 'nem Schwarzen hin und spreche ihn als allererstes direkt auf seine Hautfarbe an. Das wäre in dem Fall nämlich nicht nur taktlos und unangebracht, sondern auch rassistisch.
Aber naja, ich will mich allesinallem mal nicht beschweren. Denn immer hin krieg ich wegen meiner Behinderung auch ab und an mal 'nen kostenfreien Cola-Whiskey in die Hand gedrückt. Es geht mir also mehr als gut, keine Sorge. 😉    

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An einem Bahnstieg in Perth hat sich ein Mann beim Einsteigen so krass das Bein eingeklemmt, dass er sich trotz allen 10-minütigen Bemühungen nicht befreien konnte. Erst als sich nahezu alle drumherum stehenden Fahrgäste + Bahnpersonal gegen die Bahn stemmten, kam er aus der misslichen Lage wieder aus.
Schöne Aktion(!), an der ich übrigens besonders cool finde, dass danach einfach alles wieder so weitergeht als wäre nix gewesen. So machen das die echten Helden. (Habt ihr jetzt wahrscheinlich schon überall gesehen, aber ich find's trotzdem stark genug, um's mal hier hinzuhauen.)

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Ist schon ein Jährchen alt, aber der Kurzfilm von Steve Cutts fässt die Bestie Menschheit so schön zusammen, dass es fast schon weh tut. Earth-Selfdestruction in T-Minus-3-1/2- Minuten. 

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