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Wenn die Menschheit das mit der Klimakrise doch nicht mehr gebacken bekommt, haben wir jetzt zumindest einen passenden Ort für eine Abschlussfeier. Wobei ich eigentlich auch nichts dagegen hätte, auf dieser Party nicht eingeladen zu sein. Allein der Gang zum Klo würde wahrscheinlich Jahrzehnte dauern.
...weiterlesen "Alle auf Malle"

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Eine Szene, die wieder mal an der angeblich intelligentesten Spezies der Erde zweifeln lässt und zu der sich sicher die ein oder andere Metapher findet. Ich habe mich für HipHop entschieden - der Realness wegen:

Guck mal, die Welt ist eine kleine Kugel
Eine Seite leidet, eine Seite jubelt
Weil sie für kleine Scheine Dinge kaufen kann
Die auf der anderen Seite wiederum Kinder anfertigten
Aber nicht so schlimm
Schlimm ist nur der Müll auf der einen Seite von den ganzen Dingen
Also, hm - ab auf die andere Seite
So haben die Kinder auch immer genug zum arbeiten
Und wenn sie von den ganzen Dämpfen krank werden
Nicht so schlimm, weil sie daran gewöhnt sind
Ist auch nicht das Schlechteste
Weil die eine Seite dann dort ihre Medikamente testen können
Und nebenbei noch Geld verdienen
Für die eine Seite ist das das Gesellschaftsziel
Also, wie du siehst, alles halb so wild -
für die eine Seite (lass uns chillen)

- Maeckes (Die Orsons - lass uns chillen)

"Der Mensch meint alles zu beherrschen, aber beherrscht nicht mal sich selbst."

Eine wunderschön bebilderte und wie ein Kunstwerk aussehende Doku von arte, die wieder mal die Qualität des Senders unterstreicht und euch sowohl sachlich als auch poetisch in die Existenzkrise stürzen lässt. Es geht um die vollkommen überschätzte Spezies Mensch.

Die Menschheit ist nur ein verschwindend geringer Teil des Universums und bei weitem nicht so einzigartig wie wir denken. Von den unendlichen Weiten des Universums bis zu mikroskopisch kleinen Einheiten, von den Ökosystemen der Erde zum menschlichen Körper, macht jede Episode dieser Animationsserie Dinge begreiflich, die unsere Vorstellungskraft sprengen. Denn der Mensch ist nicht der Nabel der Welt.

Im Jahr 2024 besiedelt die Menschheit dank eines interplanetarischen Verkehrssystems den Mars und verwandelt ihn nach und nach in eine Art zweite Erde. Jedenfalls, wenn es nach SpaceX geht, die gerade jede Menge Details zu ihrem geplanten Marsprojekt veröffentlicht haben. 
Demnach sollen Menschen in knapp 10 Jahren mit der bisher größten Rakete der Welt in knapp 80 Tagen zum Red Planet fliegen können (später vielleicht sogar innerhalb eines Monats). Mit über 1000 Spaceships, in denen jeweils ca. 200 Leute reinpassen, soll so innerhalb der nächsten 40 bis 100 Jahre ein sich selbstversorgendes System bzw. eine Stadt auf dem Mars entstehen (von Raffinerien bis hin zur ersten Pizzeria). 

Das Verkehrssystem zwischen den Planeten möchte man über mit Methan gefüllte Boostraketen anlegen, die permanent unterwegs sind, um die im Weltraum wartenden Space-Taxis aufzutanken. Es soll jedoch nicht nur für den Flug zum Mars verwendet werden, sondern anscheinend sogar darüber hinaus. 
Laut SpaceX wird es übrigens auch für Normalsterbliche möglich sein, ein Ticket zu ergattern - für 100.000$. Klingt natürlich erstmal alles ein bisschen nach Zukunftsmusik, aber das klang es damals, als der 1. Flug zum Mond angekündigt wurde, sicher auch.
So oder so haben die Verantwortlichen scheinbar Humor und sind große South-Park-Fans - oder sie stehlen tatsächlich Unterhosen, um das über 10 Milliarden teure Projekt zu finanzieren. ( ͡° ͜ʖ ͡°)
Funding:
Steal Underpants ✓
Launch Satellites ✓
Send Cargo and Astronauts to ISS ✓
Kickstarter ✓
Profit ✓https://t.co/kCtBLPbSg8

— SpaceX (@SpaceX) 27. September 2016

Interplanetary Transport System is not just for Mars pic.twitter.com/X2uV5moBya

— SpaceX (@SpaceX) 27. September 2016

Wer die ganze Präsentation von SpaceX sehen will, kann das hiermit tun:

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Nachdem bereits letztes Jahr einige Streetartists aus Hamburg den Erlös ihrer Bilder an Obdachlose gespendet haben, kam die Aktion diesmal Flüchtlingskindern zu Gute. Ein schönes Zeichen einer schönen Stadt, die Refugees willkommen heißt. Auch wenn das zusammengetragene Geld lediglich dazu diente, den Kids einen Planetarium-Besuch zu spendieren. Aber das ist ja auch schon mal ein Anfang. 

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Okay - keinen richtigen Planeten. Aber zumindest einen Zwergplaneten. Kurzum: in nicht mal 2 Wochen fliegen wir zum Pluto! o/

Ready to explore Pluto? NASA’s New Horizons - the fastest spacecraft ever created - will speed past Pluto on July 14, 2015, beaming back high resolution photos (and invaluable data) of the dwarf planet’s surface for the first time in human history.

PS: Bester Pluto-Film der Erde.

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Vom abgefahrenen MarsOne-Project habt ihr ja wahrscheinlich (von mir) schon gehört, oder? Genau, das Projekt, das in weniger als 10 Jahren eine Gruppe von Menschen mit einem One-Way-Ticket auf den Mars schießt. Und auch das Projekt, in dem sich bis dato 200.000 Leute dafür beworben haben, die Erde für immer zu verlassen. Mittlerweile hat man allerdings 660 Bewerber in den Recall geschickt, die nun wahrscheinlich nach und nach ausgesiebt werden.
In der immerhin vom Guardian produzierten Doku werden euch nun einige der Finalisten samt ihrer Story vorgestellt. Und vielleicht lernt ihr ja auch schon die ein oder andere Persönlichkeit kennen, die am Ende tatsächlich auf dem roten Planeten lebt und in die Geschichte eingeht.
Ich glaube ja mittlerweile übrigens, dass das größte Problem gar nicht ist, dass man alle Menschen (die man kennt) zurücklässt - sondern, dass noch andere Menschen mitkommen. Man kann denen ja schließlich schlecht aus dem Weg gehen, wenn man dort festsitzt und aufeinander angewiesen ist. Ich bin also raus.
Erst recht nachdem ich gerüchteweise gehört habe, dass das Ding durch eine Art Big Brother on Mars finanziert wird, in dem wir alle Aktivitäten dort oben auch von der Erde aus beobachten können (überprüft hab' ich das nicht, cool wär's aber dennoch).

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