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Eigentlich möchte man sich nach dieser abgespaceten Antwort der vielleicht grĂ¶ĂŸten YouTube-Influencerin an den Kopf fassen und "stop making stupid people famous!" schreien, aber WLAN auf dem Mars wird vermutlich schneller vorhanden sein als eine flĂ€chendeckende VerfĂŒgbarkeit in ganz Deutschland. ÂŻ\_(ツ)_/ÂŻ

Die "Villa" auf dem roten Planeten findet man ĂŒbrigens auf ImmobilienScout24. FĂŒr gerade mal 890 Millionen.

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Falls ihr von Menschen genug habt und endlich mal dahinziehen wollt, wo ihr garantiert eure Ruhe genießen könnt: auf ImmobilienScout24 könnt ihr euch derzeit eine Wohnung auf dem Mars kaufen. 897mÂČ fĂŒr schlappe 890.000.000€ (auch als monatliche Rate von 2.874.922€ abzahlbar).
Leider mĂŒsst ihr aber noch bis 2060 warten bis ihr ins Space-Loft einziehen könnt, da es erst noch gebaut werden muss. Bis dahin könnt ihr ja schon mal sparen. Oder eine Astronauten-Ausbildung machen. Am besten beides.

Werden Sie Teil unseres futuristischen Neubauprojekts, das bereits im Jahr 2060 fertiggestellt wird! Erwerben Sie heute schon diese besondere Immobilie – das eindrucksvollste GebĂ€ude im Umkreis von 55 Millionen Kilometern ist ein sicheres Invest in Ihre Zukunft! Wagen Sie einen neuen Lebensabschnitt und entdecken Sie die einzigartigen Möglichkeiten, die Ihnen der Mars bietet! Treten Sie in die Fußstapfen von Neil Armstrong und seien Sie unter den Ersten, die zu den Sternen aufbrechen. Sie können sich sicher sein: Die gesamte Menschheit wird zu Ihnen aufschauen (und Sie dann vergessen)!

Sicher: Die Umgebung ist sehr ursprĂŒnglich, dafĂŒr ist der Kiez garantiert noch nicht gentrifiziert. WĂ€hrend auf der Erde bezahlbarer Wohnraum knapp wird, bietet das aufwĂ€ndige Bauprojekt reichlich Platz. Ein durchdachtes Raumkonzept nach hochfunktional eingerichteten Lebensbereichen lĂ€sst das Space Loft zum idealen Lebensmittelpunkt werden (zugegeben: außerhalb können Sie auch nicht SO viel unternehmen).
Der Einrichtungsstil des Lofts lĂ€sst sich als „asketisch-futuristisch und dabei funktional“ beschreiben. Darauf können Sie stolz sein: Mit der Abkehr von unnötigem Besitztum liegen Sie absolut im Trend.


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Im Jahr 2024 besiedelt die Menschheit dank eines interplanetarischen Verkehrssystems den Mars und verwandelt ihn nach und nach in eine Art zweite Erde. Jedenfalls, wenn es nach SpaceX geht, die gerade jede Menge Details zu ihrem geplanten Marsprojekt veröffentlicht haben. 
Demnach sollen Menschen in knapp 10 Jahren mit der bisher grĂ¶ĂŸten Rakete der Welt in knapp 80 Tagen zum Red Planet fliegen können (spĂ€ter vielleicht sogar innerhalb eines Monats). Mit ĂŒber 1000 Spaceships, in denen jeweils ca. 200 Leute reinpassen, soll so innerhalb der nĂ€chsten 40 bis 100 Jahre ein sich selbstversorgendes System bzw. eine Stadt auf dem Mars entstehen (von Raffinerien bis hin zur ersten Pizzeria). 

Das Verkehrssystem zwischen den Planeten möchte man ĂŒber mit Methan gefĂŒllte Boostraketen anlegen, die permanent unterwegs sind, um die im Weltraum wartenden Space-Taxis aufzutanken. Es soll jedoch nicht nur fĂŒr den Flug zum Mars verwendet werden, sondern anscheinend sogar darĂŒber hinaus. 
Laut SpaceX wird es ĂŒbrigens auch fĂŒr Normalsterbliche möglich sein, ein Ticket zu ergattern - fĂŒr 100.000$. Klingt natĂŒrlich erstmal alles ein bisschen nach Zukunftsmusik, aber das klang es damals, als der 1. Flug zum Mond angekĂŒndigt wurde, sicher auch.
So oder so haben die Verantwortlichen scheinbar Humor und sind große South-Park-Fans - oder sie stehlen tatsĂ€chlich Unterhosen, um das ĂŒber 10 Milliarden teure Projekt zu finanzieren. ( ͥ° ͜ʖ ͥ°)
Funding:
Steal Underpants ✓
Launch Satellites ✓
Send Cargo and Astronauts to ISS ✓
Kickstarter ✓
Profit ✓https://t.co/kCtBLPbSg8

— SpaceX (@SpaceX) 27. September 2016

Interplanetary Transport System is not just for Mars pic.twitter.com/X2uV5moBya

— SpaceX (@SpaceX) 27. September 2016

Wer die ganze PrÀsentation von SpaceX sehen will, kann das hiermit tun:

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Platikteile im Mars entdeckt. Komisch, dabei waren die doch eigentlich auf der Suche nach Wasser. Naja, egal - dieser DIY-Riegel hier soll jedenfalls so Àhnlich schmecken wie der Originale. Mit einem einfachen Rezept aus braunen Legosteinchen. Guten Appetit (aber Vorsicht: kann Spuren von Schokolade enthalten)!

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Eben noch das schönste Mondfoto der Welt hier hin gebloggst und schon findet man heraus, warum ĂŒberall ĂŒber Wasser auf dem Mars (ich dachte ja erst, das wĂ€r ein neues Hipster-GetrĂ€nk) geredet wird. Und ich finde die BegrĂŒndung ja durchaus plausibel.

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Vom abgefahrenen MarsOne-Project habt ihr ja wahrscheinlich (von mir) schon gehört, oder? Genau, das Projekt, das in weniger als 10 Jahren eine Gruppe von Menschen mit einem One-Way-Ticket auf den Mars schießt. Und auch das Projekt, in dem sich bis dato 200.000 Leute dafĂŒr beworben haben, die Erde fĂŒr immer zu verlassen. Mittlerweile hat man allerdings 660 Bewerber in den Recall geschickt, die nun wahrscheinlich nach und nach ausgesiebt werden.
In der immerhin vom Guardian produzierten Doku werden euch nun einige der Finalisten samt ihrer Story vorgestellt. Und vielleicht lernt ihr ja auch schon die ein oder andere Persönlichkeit kennen, die am Ende tatsĂ€chlich auf dem roten Planeten lebt und in die Geschichte eingeht.
Ich glaube ja mittlerweile ĂŒbrigens, dass das grĂ¶ĂŸte Problem gar nicht ist, dass man alle Menschen (die man kennt) zurĂŒcklĂ€sst - sondern, dass noch andere Menschen mitkommen. Man kann denen ja schließlich schlecht aus dem Weg gehen, wenn man dort festsitzt und aufeinander angewiesen ist. Ich bin also raus.
Erst recht nachdem ich gerĂŒchteweise gehört habe, dass das Ding durch eine Art Big Brother on Mars finanziert wird, in dem wir alle AktivitĂ€ten dort oben auch von der Erde aus beobachten können (ĂŒberprĂŒft hab' ich das nicht, cool wĂ€r's aber dennoch).

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 Im Jahr 2024 wird eine Gruppe von Menschen im Zug des Mars One Way-Projekts den Mars besiedeln. Der einzige Haken dabei ist, dass es kein RĂŒckreiseticket gibt. Wer auch immer zum roten Planeten fliegt, kehrt also nie wieder zur Erde zurĂŒck. Denn die Technik erlaubt bisher nur den Hinflug.
Trotzdem (oder gerade deswegen) haben sich bei der Ausschreibung ĂŒber 200.000 Bewerber freiwillig fĂŒr den Endlosurlaub gemeldet. Richtig verwundern tut mich das aber nicht. Denn neben der Option Dinge zu sehen und zu erleben, die niemand jemals zuvor erlebt hat, ist es im Grunde genommen ja auch eine perfekte Möglichkeit, um vielen Problemen zu entfliehen. Ein bisschen wie bei einem Umzug eben - nur 1000 mal krasser. So wĂ€re man bspw. auf dem Mars auch alle Geldsorgen los.
In der obigen 11-minĂŒtigen Doku werden die ersten 5 Teilnehmer (bzw. angehenden Astronauten) prĂ€sentiert, die in 10 Jahren die ihnen bekannte Welt fĂŒr immer verlassen wollen bzw. sich dafĂŒr beworben haben. Wer diese Menschen sind und warum sie sich fĂŒr dafĂŒr entschieden haben, erfahrt ihr nach the play-klick.


(Direktlink zum Video)
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