
Da sich ja aktuell so viele Menschen über Regeln beschweren, die Menschenleben retten sollen und scheinbar bereits vergessen haben, dass wir uns immer noch mitten in einer globalen Pandemie befinden, würde ich mir so eine klare Ansage ja auch manchmal seitens der Politik wünschen. Ich wäre auf jeden Fall sehr dafür, diesen Zettel heimlich Trump zuzuschieben, bevor er wieder etwas sagt, das Leute töten könnte.
Die zentrale Frage

Vielleicht können wir uns nach der Krise ja auch einfach mal fragen, wie toll eigentlich ein System ist, das zulässt, dass solche Fragen überhaupt erst gestellt werden. Oder auch warum unsere Wirtschaft eigentlich nahezu komplett zusammenbricht, wenn alle mal ein paar Wochen lang nur das konsumieren, was sie wirklich brauchen. Gäbe bestimmt 1-2 gute Antworten darauf.
Postapokalyptische Postboten
Vor ein paar Monaten hat Sci-Fi-Gaming-Guru Hideo Kojima sein Spiel Death Stranding veröffentlicht. Dort schlüpft man in die Figur eines postapoakyptischen Postboten, der ein Exoskelett trägt, um mehr Gewicht transportieren zu können. Klingt erstmal absurd, in absurden Zeiten wie diesen hat ein Lieferservice in China nun aber offenbar genau das ausprobiert.
Vielleicht ja auch eine Möglichkeit, um die gerade sehr gefragten Kurierdienste abgasfrei zu entlasten. Oder auch nur um sehr sehr sehr viel Klopapierrollen zu tragen. Aus Deutschland gibt es bisher aber nur dieses "postapokalyptische" Bild, das einmal durchs komplette Internetz ging.
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USA: Der Tod kommentiert Öffnungwellen aus dem Lockdown
Im Amiland ist die Corona-Kacke noch mehr am dampfen als überall. Besonders krass sieht man das im aktuellen Vergleich mit Deutschland. Während hierzulande die Zahl der aktuell Infizierten seit gut einem Monat kontinuierlich gesunken ist, ist die Kurve in den USA bisher maximal stehen geblieben und steigt sogar hin und wieder. Trotzdem sind die "Öffnungsdiskussionsorgien" dort nicht nur viel heftiger, sondern finden teilweise mit Gewehr in der Hand statt. In Florida kam deshalb zur Wiedereröffnung der Strände ein ganz besonderer Gast vorbei: der Tod. Die Szene könnte genau so gut aus Steven Spielberg's Der weiße Hai stammen.
Mask-the-Pain-Harold
Danielle Baskin hat ein Mund-Meme-Schutz mit dem Gesichtsausdruck gebastelt, den wir wohl alle gerade fühlen und muss den nun nicht mehr hinter einer Maske verstecken. Die von Problemen gepeinigte, aber dennoch stets angestrengt zu lächeln versuchende Mimik, die ihr jetzt braucht.
Woodkid – Goliath

Woodkid hat erneut ein oscarreifes Musikvideo veröffentlicht, das den menschengemachten Klimawandel samt der Ressourcen-Ausschlachtung unseres Planeten durch gigantische Maschinen mit dieser Message zusammenfasst: Wir haben ein Monster erschaffen.
How to do a Demo während einer Pandemie
Gestern gab's sowohl von Linken als auch von Rechten ein paar eigentlich untersagte Demos, bei denen nahezu überall auf alle aktuellen Abstandsregeln geschissen wurde (der einzige Unterschied bezüglich Corona: Die Linken waren alle vermummt ;o). Den Distanz in den Mai sollten wir also dringend nochmal üben. Wie man es etwas besser macht, haben nicht nur FridaysForFuture mit ihrer globalen Online-Demo, sondern auch Protestanten in Tel Aviv bereits kürzlich Wochen bewiesen. Positiver Nebeneffekt beim Distancing: Jede Demo sieht so gleich viel größer aus.
RATM-Cover by Lil‘ Audrey: Killing in the Name of
Die kleine Audrey singt sich beherzt wie Zack de la Rocha damals die Seele ausm Leib und zeigt sich dank Begleitung von Papa von ihrer funkigen Punk-Metal-Seite. Das vielleicht härteste Rage-Against-The-Machine-Cover, das es jemals gab. ?

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