Gerade langweilt mich 2020 ja schon sehr hart und die Aussicht auf einen nicht nur kalten, sondern auch sehr einsamen Winter mit möglichst wenig Kontakt mit Menschen, der mir zugegebenermaßen ganz schön fehlt, macht das alles auch nicht besser.
Wie gut, dass es da jemanden wie Marc Rebillet gibt, der im Prinzip sowas wie Ned Flanders auf Ecstasy ist und mir immer gute Laune bringt, wenn er mir - entweder halbnackt oder im Bademantel - im Netz begegnet. So auch bei dieser - für seine Verhältnisse sehr (be)ruhigen(den) Nummer von ihm. ...weiterlesen "Marc Rebillet – Don’t Worry"
Das eigentliche Drama an einer Pandemie ist ja, dass sie weltweit stattfindet und so fast alle Menschen auf diesem Planeten zur auch noch selben Zeit das nahezu selbe durchgemacht haben. Eine kollektive Erfahrung des Schreckens quasi. Allerdings mit unterschiedlich starken Auswüchsen. In dieser 20-minütigen Doku erfahrt ihr zum Beispiel, dass es durchweg fast allen schlecht und einigen sogar noch viel schlechter geht dieses Jahr - aber auch, warum man aus gemeinsamen Erfahrungen ja auch gemeinsam etwas lernen könnte.
Throughout this challenging, sad and unusual time, we are being forced to face some truths we constantly try to avoid. Death, purpose and responsibility were some of the things going through the minds of the friends that we spoke with around the world.
During April we recorded these conversations, and while being on opposite sides of the world, we created this film using unused shots and personal footage. We confronted many of our own fears and although there isn’t a definitive answer, there were some thoughts that stayed with us.
This film won’t reveal anything new, but it might bring some comfort and ideas, perhaps uniting us in what it means to be human during these uncertain times.
2020 ist, wenn du dich am Ende eines mit Masken bedeckten Sommers darauf freust, den viral gegangenen NDR-Pandemie-Podcast mit deinem Lieblingsvirologen weiterlauschen zu können. Prof. Dr. Drosten ist samt Verstärkung endlich wieder da und nach dem peinlich dummen Aufmarsch der Vollhonks am letzten Wochenende, bin ich gerade sehr froh darüber, jemanden sprechen zu hören, der auch weiß, wovon er spricht.
Und das tut unsere landesweite Stimme der Vernunft zur Feier des Tages in einer XXL-Ausgabe mit besonders hoher Viruslast und - good news, everyone - den neuen Erkenntnissen der Wissenschaft: Die vermutlich erst 2021 kommenden Schnelltests als eventueller Game-Changer (hier schon gespoilert von MaiLab).
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Berlin war cooler, als es noch kein Treffpunkt für sämtliche Vollhonks des Landes war, sondern für Menschen, die gerne Club Mate trinken. Die Polizei verpasst derweil die einmalige Gelegenheit, Nazis vorm Reichstag im G20-Style zu vertreiben, um ihnen zu zeigen, dass sie in einer Demokratie verfickt nochmal nichts verloren haben. Und auch sonst scheint sich der ganz normale Pandemie-Wahnsinn im Jahr 2020 noch ein Weilchen zu wiederholen. Twittwoch #36.
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2020 ist ja dann doch "ein bisschen" anders, als wir uns dieses so futuristisch klingende Jahr in unseren kindlich naiven Vorstellungen so ausgemalt haben. Lazy Square war so frei, den zugegeben sehr harten Kontrast aus damaliger Wunschvorstellung und nun eingetretener Realität mal per schick animierten 30-Sekünder gegenüberzustellen.
Die ARD-Mediathek hat sich scheinbar nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich momentan etwas verbessert. Aktuell finde ich dort jedenfalls mehr als beim schier endlosen Angebot bei Netflix, von dem wir mittlerweile alle überfordert sind und am Ende deswegen nicht selten gar nichts gucken, weil wir uns einfach nicht entscheiden können.
Das passiert euch in der ARD-Mediathek vermutlich nicht. Dafür ist neben deutschen Indie-Perlen wie Herbert, Zeit der Kannibalen, Lomo & Schrotten gerade auch ganz frisch der Film abrufbar, der sowohl vom Titel als auch von der Plot-Beschreibung stimmungsmäßig sehr gut ins Jahr 2020 passt (inklusive einem ernsten Bjarne Mädel): 1000 Arten Regen zu beschreiben.
Er ist nicht krank. Er hat sich bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht mehr teilzunehmen.
Achtung, Achtung. Dies ist keine Übung. Bzw. eigentlich schon, denn es ist sogar ziemlich genau das: eine Übung. Eine hochoffizielle nämlich. Von ganz oben und so. Das allererstemal wird bundesweit ein Probealarm an einem von nun jährlich stattfindenden "Warntag" ausgelöst. Mein bisher geplantes Veranstaltungs-Highlight in meinem Terminkalender 2020 (true story), das ich in meinem Kopf jetzt einfach als riesiges, 20-minütiges Konzert mit sehr sehr schlechter Musik umdeute, damit ich es weniger spooky finde.
Und nebenbei verwette ich ja meinen Arsch darauf, dass es bereits jetzt schon beknackte Verschwörungmärchen aus der Aluhutman-Fraktion darüber gibt, warum am 10. September um 11 Uhr irgendein vermutlich nicht allzu leises Signal überall in Deutschland ertönt.
Auf Grundlage eines Beschlusses der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stärken. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle. So werden beispielsweise über das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem und die Warn-App NINA Warnungen und Informationen der zuständigen Behörden, wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder, bereitgestellt. Bund und Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertretern gemeinsam vor. Zuständig sind auf Bundesebene das BBK, auf der Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden. (BBK)
Langenscheidt hat nach all der eigentlich harmlosen Cringe-Kritik der letzten Jahre wohl kein Bock mehr und dieses Mal die werten "Jugendlichen" einfach selbst gebeten, ihr Jugendwort für 2020 einzureichen. Offenbar hängen die bei Langenscheidt aber nicht nur sprachlich etwas hinterher, sondern sind überraschenderweise auch im Internet ziemlich lost unterwegs (no front und so). Denn im Top-10-Voting könnt ihr nun für reingetrollte Memes einiger Netz-Communities abstimmen.
Xatar-Fans gönnen sich Köftespieß (in Xatars neuem Laden). Die Amthor-Ultras haben sich einen Schabernack erlaubt (aus dem ultra-cringigen Rezo-Antwort-Video). Und die Gefolgschaft einer hässlichen Kröte hat für das Jugendwort 2020 den guten alten Mittwoch vorgeschlagen ("Es ist Mittwoch, meine Kerle", nächstes Jahr dann "Es ist Donnerstag, meine Schwestern").
Keine Ahnung, ob das Ding mit dem Jugendwort damit endgültig durch ist oder ein Revival erlebt, aber ich stimme jetzt für den mbMn zweitlangweiligsten Wochentag der Woche ab, weil ich das doch ein bisschen witzig finde. Mein Alternativ-Vorschlag wäre sonst übrigens: ¯\_(ツ)_/¯