Okay, ich hab das jetzt schon öfter leichtfertig behauptet, aber das hier ist er diesmal wirklich. Der beste musikalische (und politische) Beitrag zur Fußball-WM dieses Jahr. And the endgültige winner is: Deichkind featuring Das Bo - Ich habe eine Fahne. Schön, dass wir das so kurz vorm Eröffnungsspiel auch nochmal geklärt haben. Dann kann's ja jetzt endlich losgehen.
PS: Ich hab übrigens keine Fahne (bis auf die in meinem Mund morgen früh), aber stattdessen noch den Link für den Free-Download von den Deichkindern.
. Im Internet kann man mit nur einem kurzen Video zum Vollhorst der Nation mutieren. Den Shitstorm dann wieder abzuwenden und ins Gegenteil umzuwandeln, ist oft fast unmöglich. Mit einem vollkommen durchgeknallten und megabunten Rapvideo, in dem tanzende Gingerbreadmänner und die eigene Oma drin vorkommt, kann man aber durchaus etwas bewirken.
Und so schafft es dann auch Mikey Kittrell aka das Gingers-Do-Have-Souls-Kid (das Video hat über 35 Millionen Klicks) weg vom Hate. Sein allererster Song ist jetzt zwar vielleicht nicht der beste der Welt, für den Anfang ist das aber schon alles gar nicht übel. Und haltet mich für bekloppt, aber die Hook finde ich sogar irgendwie catchy.
Am besten kommt es aber mit dem berühmten Vorher-Nachher-Effekt. Und desterwegen hier nochmal der selbe Typ vor 4 Jahren.
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;Man schnappt sich sein iPhone, bastelt es (wie so 'n MacGyver) mit Klebeband an diverse Rolltreppen und Rollstühle und dreht ein Lipsync-Musikvideo zu All By Myself. Zumindest, wenn man Richard Dunn heißt. Der hat nämlich genau jenes in einer einsamen Nacht am Flughafen in Las Vegas gemacht.
Ich hätte mir die Wartezeit auf meinen nächsten Flieger ja eher mit 'nem kleinen Nickerchen verkürzt. Oder wär so oft eine rauchen gegangen bis ich sowieso keinen Flug mehr brauch. Wie Richard die Zeit rumkriegt, ist da aber wohl auf jeden Fall die coolere Methode. Wenn man aber dran denkt, dass er sich dafür mehrere Stunden hintereinander Celine Dion angehört haben muss, ist das mindestens genauso gesundheitsschädigend wie meine. Trotzdem (und weil) dicken Respekt für dieses Kunstwerk.
An sich etwas unpraktisch, weil ich annehme, dass das vorm Wochenende wieder offline ist. Doch lasst uns doch einfach alle hoffen, dass ich damit Unrecht hab. Vielleicht findet ihr aber (safety first) auch vorher schon 'ne Gelegenheit in der ihr Four Tet's 75-minütige Show vom Villette Sonique Festival einschieben könnt. Und denkt dran, der richtige Zeitpunkt kommt nie, der ist immer. Auch, oder besonders, wenn es um gute Musik (zumindest auf arte) geht.
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Manchmal hat man ja total Lust, mal wieder was ganz anderes zuhören, als das, was man sonst so hört. Und weil's mir auch grad so ging und weil YouTube es mir vorgeschlagen hat, hab ich mir eben die besten Songs aus dem sehr entspannten (Future-) Blues-Jazz-Soundtrack vom cyberpunkigen Anime Cowboy Bebop zusammengekratzt.
Ist natürlich noch besser, wenn man die damals auf MTV liefende Serie auch geguckt hat und dementsprechende Bilder von abgefuckten Cowboys in noch abgefuckteren Raumschiffen im Kopf abrufen kann. Aber wenn ihr das in eurem Leben noch nicht geschafft habt, könnt ihr ja auch erst das machen und dann euch anschließend wieder hierher verklicken und freuen. Das lohnt sich nämlich mindestens genauso wie der Soundtrack.
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Greg Stewart aka der Theremin Hero hat u.a. aus einem alten NES und einem Guitar Hero Controller eine Keytar im 8Bit-Modus gebastelt. Auf diesem Prachtstück von Technik spielt er für euch nun live die Titelmelodie aus Game of Thrones. Dazu kommen eine Pixelkrawatte und Laser. Und während euer Mauszeiger jetzt schon gierig zur Playtaste schleicht, noch ein awesome-Fact mehr: man kann auf der verbauten Nintendo-Konsole tatsächlich auch noch ganz normal zocken. Da würde ich das Ding doch glatt gegen meine PS4 eintauschen, wenn ich denn eine hätte.
Eigentlich hau ich ja nur selten einzelne Musikvideos raus, sondern immer nur im Package. Das hier hat's aber mal wieder verdient. Word von Kool A.D. und Video von Kool A.D.
Ist ein bisschen wie ein kleiner illustrierter Psycho-Drogen-Trip, in dem der Rapper selbst sich als dauerbreiten Gangsta-Hund zeichnet, und in dem man u.a. Drug-Versions von Mickey Mouse und Bart Simpson sehen kann. Dazu bekommt man ein Kaninchen mit 6 Brüsten und einen gar nicht mal schlechten und ziemlich chilligen Rapsong. Richtig guter Stoff.
Matthew Wilcock macht Musik, die ist wie eine technoide Roboterband, die nicht richtig funktioniert. Hört sich irgendwie doof an, klingt aber tatsächlich gar nicht mal so schlecht. Um sein aktuelle LP Floating Metal Key zu promoten, hat er einen perfekt auf die Musik abgestimmten Clip für ein kurzes Album-Snippet konzipiert. Und das sieht genau so aus, wie seine Songs sich anhören. Eine Mischung aus Glitches und bizarren Matrix-esken Fehlern in einer total chaotischen Welt. Krass absurder Scheiß, aber mir hat's gefallen.